Hello, Guest the thread was called117k times and contains 1825 replays

last post from adtbm at the

Wo kann man den Mega65 kaufen und wie teuer ist das Teil?

  • No payed advertisements, etc.

    Here we have to rely on the popularity of the MEGA65 and the community.
    All is going from mouth to ear.

    If some magazines are fancy to bring a story (like several magazines did already) that's fine with us,

    but we will not invest a single cent in commercials or advertisements.

  • No payed advertisements, etc.

    Here we have to rely on the popularity of the MEGA65 and the community.
    All is going from mouth to ear.

    If some magazines are fancy to bring a story (like several magazines did already) that's fine with us,

    but we will not invest a single cent in commercials or advertisements.

    Real good stuff don't need propaganda ;-)

  • Je leiser du bist, je mehr kannst du hören.
    Der Überraschungsmoment entsteht durch ruhige Annäherung und entschlossenes, plötzliches, Zupacken. :thumbup:

    Was ich sagen will: Ihr seht mich nicht aber ich bin auch hier. :D

  • Hallo alle zusammen,

    Wird es die Bedienungsanleitung auch in Deutsch geben ?

    Dankeschön im Voraus

    Soweit ich es mitbekommen habe, ist vom Team selbst nur das englische Handbuch geplant.


    Die jeweils aktuellen LaTeX-Quelltexte liegen hier vor


    mega65-user-guide


    und ich denke, es würde sich niemand in den Weg stellen, falls die jemand in eine andere Sprache übersetzen will. ;)


    Es ist halt nur eine ziemliche Arbeit: Das mitgelieferte Handbuch hat über 240 Seiten und das komplette MEGA65-Buch sogar fast 1.100 Seiten. Und die ändern sich momentan auch noch täglich.

  • Wir haben uns nach langem hin und her für das Dome Label entschieden.
    Wir finden es sieht einfach besser aus.

    Findet ihr wirklich, dass das besser aussieht? :huh:


    Ich habe mir da ja im Rahmen des Badge-Entwerfens viele Gedanken drüber gemacht und kam zu dem Schluss, dass die Gel- oder Dom-Label eher zu modernen "China-Importen" passen, zumindest aber nur zu Plastikprodukten in Schwarz. Für Ersatzlabels am C64 ist dabei auch eher auf Tommes -Shop zu verweisen, oder - wenn es Neukreationen sind - auf die Druckumsetzung vom BadgeMan (also nicht für euch vom M.E.G.A.-Team, sondern für alle, die neue Labels für restaurierte Hardware benötigen).


    Persönlich hatte ich mich dazu entschieden auf Gel-Label zu setzen, als es darum ging den Lilliput-TFT auf Commodore zu "Badge-Engineeren". Ich denke in dem Fall passt das, weil das Gerät ja auch ein Design aus dem 21. Jahrhundert ist, in China gefertigt wird und in Schwarz daher kommt. Gäbe es Commodore noch, würden die heutige Produkte sicherlich so labeln. Hier mal der Eindruck im Vergleich zu vorher und nachher, aber auch zum C64C, dem - meiner Einschätzung nach - das Gel-Label nicht stehen würde:



    Jetzt kommt allerdings dazu, dass ihr als Alternative ein Metallschild hättet nutzen wollen. Das klingt erst mal hochwertig, aber mir ist auch kürzlich eine Kaufhof-Diskettenbox zugelaufen, die tatsächlich auch ein Metallschild hat/hatte. Bedruckt und Laminiert, hatte sich dort aber doch Feuchtigkeit drunter gezogen (nicht durch meine Reinigung, sondern schon vorher) und es kam zu Korrosion. So auf ewig ausgelegt ist das also auch nicht.



    Mein persönlicher Favorit wäre daher immer gewesen sich an den Schildern des C64C zu orientieren, dabei natürlich nicht am geprägten Namen das letzten Modells. Allerdings gibt es auch dort Unterschiede in der Schildfertigung und das tritt vor allem dann zu Tage, wenn man heute ein richtig versifftes Exemplar bekommt, dass erst mal eine Woche (also nur die Kunststoffteile X(!) ins Wannenbad muss. Manche sind da nur gedruckt, ähnlich wie die Etiketten aus dem Pixelwizard-Store (hier oben im Bild) und waschen natürlich dabei aus.



    Großartig ist aber die (untere) Fassung. Das scheint eine Kunststoffplatte zu sein, auf der der Aufdruck mit Schablone lackiert worden ist. Diese Fassung übersteht Licht und Feuchtigkeit über Jahre gut und lässt damit den ganzen Rechner deutlich hochwertiger erscheinen. Hier noch mal am fertig gereinigten und imprägnierten Gerät inkl. passender Beleuchtung:



    Ich weiß jetzt nicht, wie dieses Fertigungsverfahren mit Lack auf Kunststoff bezeichnet wird, hätte aber genau das für einen MEGA65 favorisiert :thumbup:.


    Aber nun denn, ich bin ja auch nicht die Zielgruppe für den MEGA65. Mir wird jedoch bei der Entscheidung für das Gel-Label um so mehr bewusst, dass mir so eins - mitten in die Lüftungsrippen des Classroom platziert - absolut nicht gefallen würde. Ich hoffe daher, dass jetzt erst mal mindestens zwei Jahre ins Land gehen, wo an die Umarbeitung der Pressform nicht zu denken ist und wir hier dann noch mal ausführlich in der Zeit die Platzierung des Logos und die Umsetzung erörtern können. Gerade vor dem Hintergrund der Etikettenentscheidung für den MEGA65 favorisiere ich am potentiellen Classroom - auch vor dem Hintergrund, dass das eine Cost-Reduced-Version wäre - um so mehr ein Amiga-artiges Relief unten links an der Tastatur (wie hier schon mal angedacht) und gar kein Label auf der Oberseite.




    Nachtrag:


    Commodore hat selber auch teilweise Gel-Logos eingesetzt und wenn ich da, am Beispiel des PC 10-III, den Vergleich ziehe, sieht doch das bedruckte Badge deutlich eleganter und zeitloser aus. Oder wie seht ihr das?


  • Also ich finde die Dome-Labels sehen immer etwas "billig" aus, aber das soll mir jetzt nicht die Freude am Rechner verderben. Ich denke mal, GeTE, wir werden bestimmt 'ne Moeglichkeit finden, uns da was eigenes zu machen :)

  • Im ersten Moment hätte ich jetzt gesagt, machine translation, aber die TeX Tags, dafür hab ich keinen Input-Filter, und es fehlt das Glossar, das müsste man ins MT-System einarbeiten.

    Fehlt mir derzeit die Zeit zu ....

  • Also mir geht es irgendwie ähnlich wie beim Spectrum-Next. Ich überlege hin und her und find es cool aber im Endeffekt:

    Hab ich wirklich Zeit dafür?

    Hab ich eine echte emotionale Bindung?

    Kann ich damit was machen, was ich nicht anderswo genauso gut tun könnte?

    Mega65 kaufen musst du nehmen wie früher die elektrische Eisenbahn unserer Väter.

    Das ist eine rein emotionale Sache.

    Wenn du Spass dran hast, dann kaufe einen Mega65.

    Mir hilft dann immer noch der Gedanke, dass ich ihn wahrscheinlich verlustfrei weiter verkaufen kann.

    Programme für den Mega65 zu schreiben ist reiner Selbstzweck. Man wird zurückversetzt in die Zeit von vor 30 Jahren.

    Man muss das wollen, denn rational betrachtet ist man von einer Unmenge an Unzulänglichkeiten umgeben.

    Jeder moderne Computer kann alles so unglaublich viel besser. Man darf nicht drüber nachdenken.

    Man muss auch garnicht einen 800€ PC nehmen.

    Allein schon ein RasPi 400 für 90€ liegt so weit vorn, wenn man sich das genauer anschaut.

    Programmiersprachen ohne Ende, aktuelle Grafik, eine 4-Core ARM CPU mit 1,8GHz, Software ohne Ende, brauchbare Emulatoren für alle 8 und 16 Bit Systeme von damals.


    Ja, ich höre schon auf.

    Es kommt nicht bei jedem hier gut an, wenn ich den Mega65 von der Seite beleuchte.

    Ist auch nicht böse gemeint.

    😊😊

  • Also mir geht es irgendwie ähnlich wie beim Spectrum-Next. Ich überlege hin und her und find es cool aber im Endeffekt:

    Hab ich wirklich Zeit dafür?

    Hab ich eine echte emotionale Bindung?

    Kann ich damit was machen, was ich nicht anderswo genauso gut tun könnte?

    Das ist eine Frage, die jeder nur für sich selbst beantworten kann. :)


    Bei mir war es so, dass ich mich sehr gefreut habe, dass sich jemand daran macht und quasi einen C65 nachbauen will. Der C65 hat mich schon lange gereizt, aber mir fehlt einfach das nötige Kleingeld für einen C65-Gebrauchtkauf. :D


    Was beim MEGA65-Projekt gut ist, ist der kostenlose Emulator xmega65 mit dem man sich völlig unverbindlich mit dem MEGA65 beschäftigen kann und sich hiermit auch schon sehr gut ein Bild davon machen kann, ob der MEGA65 für einen interessant genug ist.


    Ich habe mir auch vor einigen Monaten das Nexys-Board angeschafft, das quasi ein "nackter MEGA65", aber mit dem nahezu gleichen elektronischen Innenleben wie der MEGA65. Ich beschäftige mich fast täglich zumindest "paar Minuten" mit dem MEGA65 und bemerke, dass ich zu 98% der Zeit den Emulator verwende, weil einfach die Handhabung um Welten bequemer ist als auf der Hardware. Die nehme ich quasi nur noch, wenn ich mal testen will, ob es auch "in echt" läuft. ;)


    Insofern bin ich von dem MEGA65-Projekt extrem begeistert, trotzdem werde ich nicht zu den (zumindest nicht zu den ersten) Bestellern eines MEGA65 gehören. Für mich persönlich bietet der Kaufpreis nicht den Mehrwert, den ich davon hätte.


    Das kommt aber bei mir auch mit daher, dass mir die "Echtheit", Optik und Haptik beim Beschäftigen mit den alten Geräten höchstens zweitrangig ist. Bei mir löst es auch kein anderes Gefühl beim Programmieren aus, ob der Code jetzt vom Emulator oder von echten Chips bearbeitet wird (was ja beim MEGA65 eh nicht so klassisch ist, sondern FPGA). Für mich ist tatsächlich die Ebene "Abstraktion" beim Programmieren mehr als ausreichend. Wenn ich die Wahl habe, ob ich z.B. das C65-ROM am Emulator durcharbeite oder am "echten" Gerät, wähle ich fast immer den Emulator.


    Der MEGA65 als echtes Gerät ist vermutlich für die Leute interessant, die - zusätzlich zum Interesse am Projekt an sich - auch gerne "was Auspacken und in die Hand nehmen". Die sich alte Computer in die Vitrine stellen oder an die Wand hängen, weil sie gerne anschauen. Oder die einfach das Gefühl brauchen, "auf dem Computer" selbst die Tasten zu drücken. Oder gar eine Diskette ins Laufwerk stecken wollen. Also, wenn es um die Optik und das "Fühlen" geht. Da ist der MEGA65 mit seiner extrem hohen Fertigungsqualität allererste Wahl. Da zieht ein Emulator eher wenig. ;)

  • Ich werde mit dem M65 wahrscheinlich nichts machen außer ihn einmal anschließen und testen. Ich habe C64s, den Ultimate von Gideon und vieles weitere an Spielzeug. Nutze ich kaum, muss es aber haben, wenn ich doch mal einen Nostagieflash bekomme. In so fern ist mein M65 Kauf sicher, obwohl es wohl der am wenigsten verwendete M65 der Welt wird. Soll heißen: solche Leute gibt es auch.