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3.5" und 5.25" Floppy am modernen Mainboard - Ideen?

  • 5,25 Zoll hat ein völlig anderes Protokoll.

    Was genau ist denn der Unterschied zwischen dem "Protokoll" eines 5 1/4" und eines 3 1/2" Laufwerks?

    Mir ist überhaupt neu, dass ein 5 1/2" Laufwerk ein Protokoll hat. Da wird das geliefert, was von der Diskette gelesen wird (Fluxwechel/MFM-codiert), bzw. geschrieben. Plus ein paar Steuersignale für die Kopfsteuerung.

  • SCSI Floppys sind mir nie begegnet... gab's die wirklich mal? Aber, die obige PCIe/PCI Bridge ist interessant. Frühe PCI Multi/IOs bzw. Raid-Controller müßten einen Diskettenanschluss gehabt haben. Der Tekram DC-690CD auf jeden Fall. Dürfte aber schwer zu bekommen sein.

    Ja... die gab es auf jeden Fall! Ich habe einige hier liegen! (Aber noch nie getestet, da ich derzeit keinen SCSI-Controller besitze). :krank:

  • Kleiner Nachtrag:


    Die normalen PC-Laufwerke, die auf den FD235-HS verbaut wurden (d.h. auf das SCSI-Interface geschraubt wurden),

    sind meistens (wenn nicht so gar immer?)


    komplett per Jumper konfigurierbar (RDY, Diskchange) und damit 100% Amiga kompatibel. :thumbsup:



    PS: Das ist auch der Grund warum ich die gekauft habe... ;)

    PPS: Grad eben eins ersteigert bekommen! :D

  • Das, was ich Deinem Bild entnehme, ist KEINE SCSI Floppy, sondern eine normale Shugart Floppy auf einem - scheinbar - SCSI-Interface. Ich habe selbst vor einigen Jahren zwei Vor-Pentium-PC (war mW. ein 386er und ein 486er) geschlachtet und ausgeweidet. In beiden steckte eine Erweiterungskarte, mit der die Floppy und die HDD verbunden war. Ich glaube, für ISA. Genau so, wie es solche ISA Karten für Floppy-Ansterungen gab, kann es auch einen SCSI-zu-Floppy Wandlung gegeben haben ...!

    Also gab es wohl doch keine reine SCSI Floppy!

  • Die normalen PC-Laufwerke, die auf den FD235-HS verbaut wurden (d.h. auf das SCSI-Interface geschraubt wurden),

    sind meistens (wenn nicht so gar immer?)


    komplett per Jumper konfigurierbar (RDY, Diskchange) und damit 100% Amiga kompatibel.

    Ich habe auch noch eins (denke ich jedenfalls), hatte ich früher als PCs noch viel Lärm gemacht haben in einem externen Gehäuse FDD, CD-ROM, CD-Brenner für den Schreibtisch und der PC stand im Keller unten drunter bzw. hing unter der Decke.


    Die ganz alten Laufwerke (so Anfang der 90er) waren immer konfigurierbar zuerst mit Jumpern, später dann musste umgelötet werden ... mit jeder Revision der Laufwerke wurde es weniger.

    Das, was ich Deinem Bild entnehme, ist KEINE SCSI Floppy, sondern eine normale Shugart Floppy auf einem - scheinbar - SCSI-Interface.

    Meine sah ähnlich aus, war aber schon in einem Rahmen auf 5,25" montiert, das Bild von AndroSID sieht mir schon nach SCSI aus, links hast du die Jumper für die ID, dann die Steckplätze für die Terminatoren und letztendlich den Fast-SCSI-Anschluss.

  • Das, was ich Deinem Bild entnehme, ist KEINE SCSI Floppy, sondern eine normale Shugart Floppy auf einem - scheinbar - SCSI-Interface....

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil...... :drunk:


    Ich schrieb ja:


    "... Die normalen PC-Laufwerke, die auf den FD235-HS verbaut wurden (d.h. auf das SCSI-Interface geschraubt wurden)....".


    Auf dem Interface steckt ein FD-235HF. Die Kombination aus beidem (SCSI-Interface+FDD) nennt sich FD-235HS
    Und genau so ((SCSI-Interface+FDD) ist es auch in alten Datenblättern von TEAC dokumentiert!


    Das ganze gab es auch in mehreren Ausführungen für verschiedene Geräte:


    -

  • Wer lesen kann ...

    Wer im Glashas sitzt ...

    Du schreibst ...:

    SCSI Floppys sind mir nie begegnet... gab's die wirklich mal? ...

    Ja... die gab es auf jeden Fall! ...

    Eine SCSI Floppy ist für mich eine Floppy, die auf der Floppyeigenen Platine einen SCSI Anschluß ha und nicht ein Disklaufwerk, dem ein entsprechendes Interface "untergeschoben" wurde. Diese Behauptung von Dir habe ich gelesen und entsprechend dementiert !!!

    Und Deine Benennung "FD-235HS" deutet deutet für mich darauf hin, daß eine entsprechende Beschriftung irgendwo auf der SCSI-Platine ist und die Entwickler nur diesen Lauwerktyp und die Firma TEAC als Laufwerkherstller zu kennen scheinen oder zumindest das Interface speziell zu diesem Laufwerk entwickelten, denn das Laufwerk hat ja bis auf den letzten Buchstaben haargenau die gleiche Bezeichnung!

  • Eine SCSI Floppy ist für mich eine Floppy, die auf der Floppyeigenen Platine einen SCSI Anschluß ha und nicht ein Disklaufwerk, dem ein entsprechendes Interface "untergeschoben" wurde. Diese Behauptung von Dir habe ich gelesen und entsprechend dementiert !!!

    Scheinbar nur für Dich! Und es ist auch keine Behauptung von mir. Siehe unten:


    Und Deine Benennung "FD-235HS" deutet deutet für mich darauf hin, daß eine entsprechende Beschriftung irgendwo auf der SCSI-Platine ist und die Entwickler nur diesen Lauwerktyp und die Firma TEAC als Laufwerkherstller zu kennen scheinen oder zumindest das Interface speziell zu diesem Laufwerk entwickelten, denn das Laufwerk hat ja bis auf den letzten Buchstaben haargenau die gleiche Bezeichnung!

    Das ist nicht meine Benennung, sondern die von TEAC. Die Teile wurden ganz offiziell mit der Typenbezeichnung "FD-235H(G)S"

    als SCSI-Floppy vermarktet! Nach alten Prospekten und/oder Datenblättern google'n überlasse ich dem fachkundigen Leser. :whistling:

    Kleiner Tipp: In deren Original Datenblätter ist es auch genau so dokumentiert: FDD+SCSI-Interface == SCSI-Floppy.

    Achja... das erwähnte ich ja bereits oben. Mea culpa. Kommt nicht wieder vor.


    Wenn es Dich also stört, das TEAC aus ökonomischen Gründen "nur" ein SCSI-I/F separat an ein herkömmliches

    FD-Drive angebaut hat, darfst Dich auch gerne mit denen auseinandersetzen.

    Fakt ist: TEAC hat es eben genau so als SCSI-Floppy erfolgreich (sprich: teuer!) verkauft - auch wenn es Deiner Ansicht

    nach kein SCSI-Floppy ist!*



    *PS: Im Zweifel machen wir eine Umfrage:


    1. TEAC hat Recht; sie haben SCSI-Floppys verkauft.

    2. TEAC hat Unrecht; deren eigenes Datenblatt lügt! Das waren keinen SCSI-Floppys.
    3. Choplifter (<- Nach 1 mein direkter Favorit!)

  • Einfachste Lösung:

    älteren PC (= Mainboard auf Slot A/Slot1 Basis oder älter bis runter 286'er) nehmen und zusätzlich eine Netzwerkkarte installieren. Im Netzwerk kannst Du dann die Daten austauschen oder kannst auf dem alten PC die Laufwerke für den neuen freigebe


    Danke, das war natürlich klar, aber eigentlich wollte ich einen Extra-Rechner dafür vermeiden. Ich habe es nun aber so gelöst, ein schicker Pentium II im Slot1 mit herrlichem Windows 98SE dient nun als Floppy-Disk-"Controller" :-D


  • Natürlich habe ich vorher umfangreich gesucht. Es war von mir auch nur ein Versuch, weil sich hier meines Erachtens die meisten deutschsprachigen Hardware-Cracks tummeln.


    Was ich vorhabe, spielt(e) keine Rolle. Die Vorgabe war: PCI Express Steckkarte und I/O Adressen für den FDC als LPC (ISA) oder PCI realisiert.


    Kryoflux ist kein FDC. :-)

  • Wobei Industrie-Mainboards prinzipiell sehr teuer sind im Vergleich zu Standard-/Consumer-Mainboards, da sich die Firmen den längeren Support und die oft bessere Qualität auch bezahlen lassen. Firmen geben das aber für Industriemaschinen auch aus.


    Das war auch meine größte Hoffnung, aber ich habe auch auf diesem Sektor nichts gefunden. Der schnellste Prozessor ist ein Core2Duo mit Sockel 775, zu dem man Industrie-Mainboards mit onboard FDC bekommt. Das lohnt aber den Aufwand nicht - Idee war für die Anwendung, einen modernen Alltags-PC mit eben der Möglichkeit, alte Floppies zu lesen und zu schreiben zu realisieren. Nun habe ich die Variante "noch ein PC nur dafür" verwendet.

  • Was ich vorhabe, spielt(e) keine Rolle.

    Schade. Eigentlich ist das hier ein Geben und Nehmen.
    Und wenn man Hilfe von anderen hier bekommt, kann man zumindest darüber sprechen, was man mit dem Gefragten vorhat. Zumindest kann man das bisschen "geben".


    Aber okay, das "Geben" ist nicht jedermanns Sache.

    :thumbdown:

  • Was ich vorhabe, spielt(e) keine Rolle.

    https://de.wikipedia.org/wiki/XY_Problem


    PCI Express Steckkarte und I/O Adressen für den FDC als LPC (ISA) oder PCI realisiert.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt möglich ist - ISA-DMA und PCI-DMA sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Es gab zwar PCI-Soundkarten, die irgendwie ISA-DMA für Soundblaster-Kompatibilität nachgebildet haben, aber ich meine dazu wäre immer ein DOS-Treiber nötig gewesen, der entsprechende Zugriffe abgefangen und umgebogen hat.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt möglich ist - ISA-DMA und PCI-DMA sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Es gab zwar PCI-Soundkarten, die irgendwie ISA-DMA für Soundblaster-Kompatibilität nachgebildet haben, aber ich meine dazu wäre immer ein DOS-Treiber nötig gewesen, der entsprechende Zugriffe abgefangen und umgebogen hat.

    Mit dem IRQ auf dem ISA-Bus hängt das auch noch zusammen, meine ich. Die richtig kompatiblen PCI-Soundkarten hatten noch ein "Dongle" früher, der in den ISA-Bus gesteckt wurde.


    Wobei Industrie-Mainboards prinzipiell sehr teuer sind im Vergleich zu Standard-/Consumer-Mainboards, da sich die Firmen den längeren Support und die oft bessere Qualität auch bezahlen lassen. Firmen geben das aber für Industriemaschinen auch aus.

    Das war auch meine größte Hoffnung, aber ich habe auch auf diesem Sektor nichts gefunden. Der schnellste Prozessor ist ein Core2Duo mit Sockel 775, zu dem man Industrie-Mainboards mit onboard FDC bekommt. Das lohnt aber den Aufwand nicht - Idee war für die Anwendung, einen modernen Alltags-PC mit eben der Möglichkeit, alte Floppies zu lesen und zu schreiben zu realisieren. Nun habe ich die Variante "noch ein PC nur dafür" verwendet.

    Ich finde, das ist eine sehr gute Lösung und wirklich lahm ist ein Pentium II auch nicht. Für Windows 98 sogar eine sehr schnelle Plattform.

  • Was ich vorhabe, spielt(e) keine Rolle.

    Schade. Eigentlich ist das hier ein Geben und Nehmen.
    Und wenn man Hilfe von anderen hier bekommt, kann man zumindest darüber sprechen, was man mit dem Gefragten vorhat. Zumindest kann man das bisschen "geben".


    Aber okay, das "Geben" ist nicht jedermanns Sache.

    :thumbdown:

    Neugier wie ein altes Waschweib ist auch nicht "jedermanns Sache".

    Das hat auch nichts mit "Geben und Nehmen" zu tun sondern ist Charakterfrage, weil es mit der Problemlösung in diesem Falle nix zu tun hat.

    Denn wer so schlau ist, das USB-Floppyproblem zu kennen, der weiß auch, worauf es dem Threadersteller ankommt.


    Für die, die im Forum auch das Diskettenproblem haben und keinen großen Extrarechner hinstellen wollen, empfiehlt sich für die 3,5 Zoll-Variante: ein altes Laptop für 20€ mit integrierter Floppy.

    Man müßte mal prüfen, ob da sogar die PCMCIA-Varianten mehr können, als der USB-Kram.


    Normalerweise wäre hier eine Entschuldigung von "controlport2" angebracht.

  • Wenn das Deine Meinung ist - bitte, die lasse ich Dir.

    Ich habe eine andere. Und die äußere ich, genau so wie Du.

    Sollte ich von Dir jetzt eine Entschuldigung verlangen, weil Du mich "neugierig wie ein altes Waschweib" betitelst und mir fehlenden Charakter unterstellst? Siehst Du selber - das würdest Du auch nicht tun, obwohl das nach MEINER Meinung mindestens genau so daneben ist.
    Diese Meinung wirst Du sicher nicht teilen - womit wir wieder am Anfang sind. Und damit am Ende.

  • wir finden bestimmt noch andere Themen zum Streit

    Ganz sicher nicht.