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3.5" und 5.25" Floppy am modernen Mainboard - Ideen?

  • Moin Zusammen,


    ich suche eine Lösung, normale 3.5" und 5.25" Diskettenlaufwerke an einem modernen Core i7 Board laufen zu lassen. Ob diese als LPC (Low-Pin-Count - füher "ISA" genannt) Bus oder PCI bridge realisiert werden, ist mir egal. Nur: KEIN USB-hub!


    Die beiden Bedingungen sind schlicht:


    1. Kein USB!

    2. Lösung muß als PCI-Express Karte verfügbar sein, da keine anderen Slots mehr vorhanden


    Sachdienliche Hinweise (bitte keine Diskussionen, WARUM...) nehme ich gern entgegen. Google & Co. habe ich natürlich schon probiert, aber nichts Verwertbares gefunden...


    Danke & Grüße, Jürgen

  • Ich glaube nicht, dass es das gibt und wenn es das gäbe, wäre es nicht was Du suchst, denn vermutlich suchst Du eine Funktionalität, die von dem Treiber dann nicht unstützt werden würde, wie z.B. alte 360kb Disk auf 5,25" Laufwerken beackern. Du wirst hier in dasselbe Problem laufen, was Du unter USB hättest, weswegen Du USB ausgeschlossen hast.

  • Hallo Jürgen! Definitiv: Alles abgegooglet, es gibt weder PCI noch PCI Express Cards mit Floppy Anschluß. Auch bei USB Fehlanzeige. Darum will ich selber auch gar kein aktuelles MoB, wo man keinen Floppy Anschluß mehr findet. Denn auch ich habe vor, was mit 5,25 Laufwerk zu testen! Für 3,5" habe ich eine IDE Alternative (Superdisk, die mit normalen Disketten im 3,5", aber mit besonderen sogar 120MB pro Medium ...) und IDE gibts als PCI und PCIe.


    edit: Ich kann mich dunkel erinnern: vor mindestens 5 Jahren hatte ich noch einen 386 und einen 486 geschlachtet - da waren die Floppy Controller auf Erweiterungskarten, aber das dürften noch ISA gewesen sein!

  • Die Frage ist, was dein Ziel ist. Vielleicht das Ganze anders herum angehen. Beim C64 ist es z.B. wesentlich einfacher, wenn man die Daten vom PC zum C64 transportiert und ihn dann auf einem Floppylaufwerk schreiben lässt. Unkomplizierter als mit Spezialkabel und Spezialcontroller.

  • Beim C64 ist es z.B. wesentlich einfacher, wenn man die Daten vom PC zum C64 transportiert und ihn dann auf einem Floppylaufwerk schreiben lässt. Unkomplizierter als mit Spezialkabel und Spezialcontroller.

    Das sehe ich nicht so. Mit dem ZoomFloppy-Adapter kann man die C64-Floppy ganz einfach über USB an den PC anschließen und bearbeiten.

    Allerdings ist es nicht so einfach, irgendein Laufwerk ohne USB an den PC anzuschließen.


    Aber ohne ein WARUM werde ich mich nicht weiter an der Diskussion beteiligen, denn oft gibt es einfache Lösungen, auf die man nur kommt, wenn man das WARUM kennt.

  • Einfachste Lösung:

    älteren PC (= Mainboard auf Slot A/Slot1 Basis oder älter bis runter 286'er) nehmen und zusätzlich eine Netzwerkkarte installieren. Im Netzwerk kannst Du dann die Daten austauschen oder kannst auf dem alten PC die Laufwerke für den neuen freigeben.

    Vorteil: Du hast gleich noch einen Retro-PC.

    Wenn Du Dir beispielsweise einen Pentium II 233 MHz mit einem Slot 1 Mainboard auf Basis 440LX-Chipsatz zulegst, kommst Du vermutlich am günstigsten weg.

    Hier ein Beispiel (aktuell 15 Euro): https://www.ebay.de/itm/LIFETE…43e1eb:g:9UoAAOSw7dRerbt1

  • Ich würde mal nicht ganz so weit zurückgehe mit der PC Hardware! Als der Support von XP eingestellt wurde und ich erkennen mußte, daß das Installieren von XP Setup Disk so gut wie nicht mehr möglich schien, hatte ich mal die Installation eines Win 98 probiert und die hat funktioniert, nachdem ich die Laufwerke auf FAT umstellte (NTFS wurde mit Win 9x ja noch nicht unterstützt). Ich habe ähnliche Ambitionen an Hardware wie Jürgen, weil ich erkannt habe, daß die Formatierung von Atari 8bit Disketten im DD Format ähnlich oder gar gleich der der MS DOS 40 Track Disks ist. Ich hoffe so meine am PC meine am Atari erzeugten Disks auslesen und weiterverarbeiten und gar neue für den Atari erzeugen zu können.

    @ Jürgen:

    Mein Tipp - so gehe jedenfalls ich immer vor: Bei eBay ein MoBo-Bundle suchen, das von der Leistungsqualität mit neueren durchaus mithalten kann, zB. das ASUS P5Q SE (Hatte ich für mich erkoren, Kauf dieses mußte aber erstmal zurückgestellt werden) hat noch eine IDE und eine Floppy Buchse. Nachteil für mich (da ich mich mit Einrichten externer GraKa immer etwas schwer tue) ist die fehlende Onboard Grafik. Das Bord läßt - laut Handbuch in Englisch - einen Arbeitsspeicher bis 16GB zu, was mAn. durchaus auch aktuellen MoBo entspricht oder zumindest nahekommt, und ist mit - für mich - ausreichenden S-ATA Schnittstellen bestückt.

    Mit diesem Board dann einen eigenen älteren PC "aufrüsten" oder mit zusätrlich beschafften Gehäuse einen neuen aufbauen ...

  • Ich sage es (ebenfalls) so:

    Was Du machen möchtest, das hatten schon andere vor. Ich denke, das wirst Du bei Deiner Internet-Recherche schon gesehen haben.


    Interessant ist natürlich, was genau Du vorhast - solange das hier nicht bekannt ist, ist es schwer, Alternativen vorzuschlagen.


    Als "echten" Floppy-Disk-Controller gibt es AFAIK heute nur eines: KRYOFLUX.

  • Sowas vielleicht: PCI-E auf PCI Adapter:

    https://www.amazon.de/CSL-Schn…fRID=8VRTFK1SA2TZ2SXEKXMR


    Alternativ wäre da noch eine SCSI Floppy plus SCSI Controller.

    SCSI Floppys sind mir nie begegnet... gab's die wirklich mal? Aber, die obige PCIe/PCI Bridge ist interessant. Frühe PCI Multi/IOs bzw. Raid-Controller müßten einen Diskettenanschluss gehabt haben. Der Tekram DC-690CD auf jeden Fall. Dürfte aber schwer zu bekommen sein.

  • Wobei Industrie-Mainboards prinzipiell sehr teuer sind im Vergleich zu Standard-/Consumer-Mainboards, da sich die Firmen den längeren Support und die oft bessere Qualität auch bezahlen lassen. Firmen geben das aber für Industriemaschinen auch aus.

    Aber vielleicht kommt man günstig an eine Industrielösung auf dem Gebrauchtmarkt dran. Ob dann 5,25"-FDD's unterstützt werden sieht man aber auch dann erst. Vielleicht hat man aber Glück.

    Bei älteren Mainboards funktioniert das zuverlässiger und ist normalerweise Standard, dass auch 5,25"-FDD's funktionieren (z. B. Slot-1-Mainboards; sind noch recht günstig zu bekommen).

  • ... Oft kann man im BIOS der neueren Mainboards nur ein FDD einstellen und das ist meist das 3,5"-FDD. ...

    Ja? Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Aber Du solltest statt "FDD" besser "Floppy" sagen - pardon: schreiben - FDD steht nämlich für Controller, und ich denke, wenn es möglich ist, ein Laufwerk anzusprechen, gibbet sicher auch Möglichkeiten, ein zweites anzusprechen ...

    Schließlich ist der Laufwerksbuchstabe "B" für eine zweite Floppy auch immer noch verfügbar. Und ob das dann ein 3,5" oder ein 5,25" ist, ist dem BIOS mAn. wohl egal ...

    Ich sage es (ebenfalls) so:

    Was Du machen möchtest, das hatten schon andere vor. Ich denke, das wirst Du bei Deiner Internet-Recherche schon gesehen haben.

    ... und es soll zu gewissen (Pentium-) Zeiten auch funktioniert haben, venn man diversen Aufwand nicht scheut!

    Wie das allerdings bei aktuelleren Boards aussieht, kann ja ein Test zeigen, sobald ich meinen Computer fertig habe ...

    SCSI Floppys gab es von TEAC.

    Habe von solchen Floppys auch noch nie was gehört!

    Oder Superdisk von Panasonic (auch mit IDE/ATAPI Interface)

    Ich weiß zwar nicht, ob der Laufwerkhersteller Panasonic war, aber eine Superdisk für den IDE Anschluß nebst einigen Medien befindet sich auch in meinem Besitz. Da ich aber leider keine vernünftige Frontblende habe, habe ich sie erst einmal noch nicht im aktuellen Gehäuse verbaut, plana sie aber im nächsten wieder zu nutzen, da sie durchaus eine herkömmliche Floppy ersetzt. Die speziellen Medien dazu schaffen etwa 120MB, aber sie liest, schreibt und formatiert ach normale Disks bis runter auf DD ...

    tfhh : war das was für Dich dabei? Ein bisschen Feedback wäre toll! :)

    Ich glaube, er könnte sich ein bißchen zurückgezogen haben, weil sich doch gegen seinen ausdrücklichen Wunsch ein bißchen Diskus ergeben hat ...

    Sachdienliche Hinweise (bitte keine Diskussionen, WARUM...) nehme ich gern entgegen. Google & Co. habe ich natürlich schon probiert, aber nichts Verwertbares gefunden...


    Danke & Grüße, Jürgen

  • ... Oft kann man im BIOS der neueren Mainboards nur ein FDD einstellen und das ist meist das 3,5"-FDD. ...

    Ja? Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Aber Du solltest statt "FDD" besser "Floppy" sagen - pardon: schreiben - FDD steht nämlich für Controller, und ich denke, wenn es möglich ist, ein Laufwerk anzusprechen, gibbet sicher auch Möglichkeiten, ein zweites anzusprechen ...

    Schließlich ist der Laufwerksbuchstabe "B" für eine zweite Floppy auch immer noch verfügbar. Und ob das dann ein 3,5" oder ein 5,25" ist, ist dem BIOS mAn. wohl egal …

    Hm, FDD steht im englischen für Floppy Disk Drive, passt somit meiner Ansicht nach, wenn ein Diskettenlaufwerk gemeint ist. Der Kontroller ist der FDC (= Floppy Disk Controller) und Floppy eigentlich die Diskette selbst.

    Davon unabhängig, ja Deine Meinung hatte ich auch, als ich es das erstemal gehört habe, dass nur noch ein Laufwerk funktionieren soll bzw. nur ein 3,5"-Laufwerk. Wahrscheinlich geht es technisch auch theoretisch. Aber in der Praxis hat sich über die Zeit vielleicht ein Bug eingeschlichen. Da kaum noch 5,25"-Laufwerke oder 2 Laufwerke verwendet werden, ist es bei den Herstellern nicht aufgefallen oder denen egal und der Fehler wird nicht behoben. Betrifft ja vielleicht auch nicht alle Mainboards. Damit ist auch nur gemeint, bitte nicht wundern, wenn es nicht geht. Kommt wohl vor.

    Wenn man das BIOS patcht, wird es vermutlich auch wieder gehen. Ist halt Aufwand und kann sicherlich nicht jeder.

    Von daher ist ein passender Zweit-PC sicher die einfachste Lösung mit den geringsten Kosten (für die meisten).

  • 5,25 Zoll hat ein völlig anderes Protokoll. Das hat man aus Platzgründen und Effizienz in neueren Boards seit über 10 Jahren weggelassen. Wenn das nicht von Chipsatz und BIOS unterstützt wird, geht da nüscht.


    Man könnte ein Industrieboard nehmen, wo ein ISA-Slot vollbestückt ist, und dort eine einfache 386er-Schnittstellenkarte einsetzen. Da wäre dann ein Controller drauf.

    Ich würde einen SCSI Adaptec 1542C benützen.