C128 - Sicherung im Netzteil fliegt beim Einschalten raus

Es gibt 93 Antworten in diesem Thema, welches 14.991 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. Mai 2020 um 21:02) ist von Gikauf.

  • hilft Euch das bei der Ferndiagnose weiter?

    Vielen Dank! Für mich sieht der Ein-/Ausschalter verdächtig aus ... ist der ausgeleiert & die Kappe etwas schief? Ich würde mal diesen Schalter tauschen ...

    Würde ich auch erstmal gucken ob der "ausgenudelt" wirkt...

    Was ist das...?

  • Hier mal weitere Aufnahmen des Schalters. Gefühlt lässt er sich genauso gut, oder sogar etwas fester, schalten als die an meinen 64ern. Bringen Euch diese weiteren Bilder etwas in Bezug auf die fliegende Sicherung beim Einschalten? Kann ich da sonst irgendwas machen, was nicht auf das Auslöten hinauslöuft? Hab mal mit Druckluft den restlichen Staub entfernt, Anfangs war da ein richtiger, fetter Knäuel hinter dem Plastik des Schalters (kann dieser Staub möglicherweise bereits den Kurzschluss ausgelöst haben?).

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  • hilft Euch das bei der Ferndiagnose weiter?

    Vielen Dank! Für mich sieht der Ein-/Ausschalter verdächtig aus ... ist der ausgeleiert & die Kappe etwas schief? Ich würde mal diesen Schalter tauschen ...

    Würde ich auch erstmal gucken ob der "ausgenudelt" wirkt...

    Was ist das...?

    Hier nochmal weitere Aufnahmen dieser Stelle. Was Du auf der Unterseite siehst, ist der rote Draht aus dem Bild. Der wird durch die Platine geführt und hat dann unten diese Menge Lötzinn. Ich hab mal verschiedene Winkel fotografiert und es sieht so aus, als käme das Zinn mit nichts anderem in Kontakt auf der Unterseite. Da der 128er immer einwandfrei lief und ich der Erstbesitzer bin, tippe ich auf eine andere Ursache, was meint Ihr?

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  • Die Sicherungen kamen heute an und ich hab mit einer neuen Sicherung das Netzteil mal für 3 Stunden am Strom gehalten. Da flog nix raus, passiert demnach erst unter Last bzw. wenn ich es am 128er anschliesse.

    Mag sein - die Kondis sind trozdem DINGLICHST zu wechseln :cursing:

    Nur weil ohne Last da nix fliegt, heißt das noch nicht, dass die nicht Probleme machen wenn Du eine NORMALE Last hast.

    Ich hab' keinen 128er, daher kann ich Dir nicht sagen was der nominell zieht - hast Du Leistungswiderstände da mit denen Du das NT mal etwas belasten kannst?

    Ansosnten würde ich mich erst um DIESE Baustelle kümmern - wenn der 128er dann immer noch nicht läuft kannst Du da weiter machen, vorher wäre das NT für mich der heißeste Kandiat.

  • OK, danke Euch, dann bestelle ich mir diese Elkos bei Reichelt. Würdet Ihr da gleich sonst noch was sicherheitshalber für das Netzteil (oder meine anderen 64er) mitbestellen, damit ich nicht nur wegen 4 Euro ordern muss?

    Gibt es eigentlich ein besonders dünnes Lötzinn, das Ihr verwendet, um beispielsweise einen IC aus-/einzulöten? Kenne mich echt nicht aus, mein Lötzinn hier ist so dick wie 1-2 Kugelschreiberminen, von daher wäre das ggfs. noch was zum Mitbestellen. Diese Lötpunkte auf dem Mainboard sehen ziemlich klein aus, wenn ich da mit meinem Zinn draufgehe, verlöte ich gefühlt gleich 5 Stück nebeneinander zu einem Klumpen ;)

  • Ich hab' keinen 128er, daher kann ich Dir nicht sagen was der nominell zieht - hast Du Leistungswiderstände da mit denen Du das NT mal etwas belasten kannst?

    Alles Neuland für mich :smile: Hättest Du nen Link bei Reichelt, was man da sinnvollerweise bestellt? Bekam 109 Artikel angezeigt, steige da nicht so recht durch, was in Frage käme für dieses und vielleicht auch gleich das C64er Netzteil,

  • Also wegen dem lötzinn, glaube reichelt hat kein bleihaltiges mehr.... du kannst auch bei TME dieses lötzinn bestellen:

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    Die panasonic elkos fürs netzteil sollten die auch haben (vergleiche dann die hersteller nummer am einfachsten).

  • Also wegen dem lötzinn, glaube reichelt hat kein bleihaltiges mehr.... du kannst auch bei TME dieses lötzinn bestellen:

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    Die panasonic elkos fürs netzteil sollten die auch haben (vergleiche dann die hersteller nummer am einfachsten).

    Wieso denn bleihaltiges? Ich mein...kann man machen, aber die bleifreien sind doch mittlerweile allesamt top.

    Edit: Du wirst wahrscheinlich nur Lötzinn dazugeben und das Alte nicht entfernen .. da macht bleihaltiges natürlich Sinn. Denken hilft manchmal 😉

  • das alte Zinn entfernt...

    Unmöglich. Wie willst das restlos enfernen? Ich wüsste nicht wie.

    Ganz wohl kaum, aber mit ner Absauge ist das absolut in Ordnung. Da bleibt so gut wie nix übrig. Bisher nie Stress gehabt mit den Lötstellen, wenn ich bleifreies benutze anschliessend.. auch über Jahre.

    Ist was anderes wenn ich einfach was neu erhitze und anderes dazugeben würde.

  • Ich hab hier mittlerweile mehrere Rollen Lötzinn im Keller gefunden - steht nicht drauf, ob die bleihaltig sind oder nicht, leider. Demnach versuche ich das mal mit Absaugen oder ner Entlötlitze (hab ich mir zusammen mit den Elkos bestellt heute).

  • Wenn da PBxx darauf steht, dann ist Blei drinnen. Häufig steht da PB60 Drauf, diesen sind für elektronische Schaltungen nicht verwendbar. Am besten sind Sn60Pb40. Das sind 60% Zinn und 40% Blei.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Drei Rollen und auf keiner steht was drauf 😂

    Wenigstens hab ich genug Lot zum Üben ;)

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  • Drei Rollen und auf keiner steht was drauf 😂

    Diese Feinlot-Rollen hatte ich früher auch. Müssten von Karstadt gewesen sein, vermutlich irgendwann zwischen 1983 und 1990. Also auch schon echt retro!

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  • Haha, OK, ich versuche mal mein Glück damit!