Problem mit i3 Mega 3D-Drucker (O/T aus "Heute so 3D gedruckt")

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 5.465 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. Mai 2020 um 21:04) ist von ACEofACES.

  • So, habt ihr vielleicht noch einen Tipp für mich und meinen i3 Mega?

    Chronologie:
    * Während Druckvorgang: Netzteillüfter blockiert (leider meine Schuld), irgdendwas knallt, Wohnungssicherung in der ganzen Bude fliegt raus, alles aus
    * neuen Netzteillüfter bestellt und verbaut, neue Netzteilsicherung bestellt und (Glasröhrchen) eingelötet -> nach Anschalten nix - ich checke: Netzteilsicherung direkt wieder schwarz/durch
    * ich ärgere mich, weil ich den Lüfter nicht angesteckt hatte - war das der Grund für Sicherungs-Exitus?
    * also zweite neue Netzteil-Sicherung verlötet und nochmal getestet, diesmal mit angeschlossenem Lüfter -> Knall, Funk, Rauch! Netzteil komplett durch: Die großen rechteckigen Teile, die mit Leiste am Gehäuse verschraubt sind und so Gummitüllen haben sind durchgeknallt

    * neues Netzteil 12V, 25A bestellt und eingebaut -> Anschalttest: ES PASSIERT GAR NICHTS MEHR.... Sicherung kann ich nicht sehen, will das komplett neue Netzteil nicht direkt öffnen

    * hab die weisse SMD Sicherung F15A auf dem Board gemessen: OK

    Bin gerade mit meinem Latein am Ende. Irgendwas scheint es noch zerlegt zu haben...
    Muss ich das TriGorilla Board auch noch tauschen? Was, wenn das neue Netzteil auch schon wieder im Eimer ist?!? Gibts noch mehr Sicherungen irgendwo? Kann ich noch was prüfen/messen?
    Menno, bin demotiviert, will doch nur drucken...

    EIDT: Hab am Netzteil gemessen, kommen keine 12V raus, scheint direkt kaputt gegangen zu sein... :(

  • Bin gerade mit meinem Latein am Ende. Irgendwas scheint es noch zerlegt zu haben...

    Na, dann bevor du das nächste Netzteil ansteckst vorher mal auf der Druckereingangsseiteseite schon ein Kurzschluss vorliegt (ohne Netzteil), denn so einfach mir nichts dir nichts knallt ja ersteinmal kein Netzteil.

    ich ärgere mich, weil ich den Lüfter nicht angesteckt hatte - war das der Grund für Sicherungs-Exitus?

    ob jetzt ein Lüfter da mal kurz nicht angeschlossen ist oder nicht ist erst einmal egal, d.h. das war bestimmt nicht der Grund.

    Knall, Funk, Rauch! Netzteil komplett durch: Die großen rechteckigen Teile, die mit Leiste am Gehäuse verschraubt sind und so Gummitüllen haben sind durchgeknallt

    ein Bild sagt mehr als tausend Worte

    Ärger dich nicht, wenn dir ein Vogel auf den Kopf kackt. Freue dich, dass Elefanten nicht fliegen können.

  • Na, dann bevor du das nächste Netzteil ansteckst vorher mal auf der Druckereingangsseiteseite schon ein Kurzschluss vorliegt (ohne Netzteil), denn so einfach mir nichts dir nichts knallt ja ersteinmal kein Netzteil.

    Öh.... das ... habe ich jetzt .... nicht verstanden. Bitte nochmal in einem verständlichen Satz. :thumbsup:

    ein Bild sagt mehr als tausend Worte

    Hab das Teil leider schon wieder zugeschraubt, aber hier anhand eines Beispielfotos kann ich es zeigen - diese zwei Teile sind beim alten Netzteil durchgeschmort:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Was an dem neuen schon kaputt ist, weiss ich nicht. Trigorilla sieht augenscheinlich OK aus, will ja aber nichts heissen.

    Jetzt noch ein Netzteil und ein neues Trigorilla-Board zu kaufen und dann immer noch nicht sicher zu sein ob's dann läuft... weiss nicht.
    Wahrscheinlich ist ein neuer Drucker fällig - oder ich lass das mit dem 3D Drucken einfach sein ... :(

  • Also ...

    Die "Teile mit dem Gummitüllen" sind mindestens 1 FET und 1 Diode. Je nach Netzteilkonzept auch mal 2 Dioden in einem 3 beinigen Gehäuse und ein Schalttransistor.

    Die Sicherung für die Ganze Bude und die Glassicherung sind beim ersten Mal rausgeflogen, weil der Schalttransistor / FET überhitzt haben und dann als Widerstand an der Steckdose für Millisekunden nur noch die Reihenschaltung aus Gleichrichter, durchgeschmortem Schalttransistor / FET und der Primärwicklung des Wandlertrafo übriggeblieben sind.

    Da der Trafo eine Induktivität ist, hat es nach dem Durchschmoren der Sicherung noch für Millisekunden einen Lichtbogen gegeben, der dann den Stromanstieg für die magnetische Auslösung des Sicherungsautomaten ermöglicht hat.

    Als Du dann die Glassicherung ersetzt hast, ist die wieder durchgegangen, weil ja immer noch der Schalttransistor / FET vor dem Wandlertrafo durchgeschmort und damit leitend ist.

    Deine Schaltung, die an der Sekundärseite des Netzteil gehangen hat wird beim ersten Auslösen der Sicherung noch "gelebt" haben, weil der Spannungspeak beim Durchschlagen des Schalttransistor / FET in eine laufende Schaltung gehauen hat und damit dann auch geladene Elkos und funktionierende Schottky Dioden das Schlimmste verhindert haben.

    Beim zweiten Versuch, als die Primärsicherung neu war und Du eingesteckt hast, wird da ein undefinierter Spannungspeak auf der Sekundärseite entstanden sein, der dann wahrscheinlich in der Spannungsaufbereitung Deiner Druckerelektronik "aufgeräumt" hat.

    Jeder weitere Versuch hat die Lage verschlimmert.

    Also Ansatz würde ich nun erst einmal die Elektronik (Ein RUMBA-Board ?, eine RAMPS 1.x mit Arduino Mega ?, ein Smoothie-Board ?, ein Ultimaker Board ?) an 12 Volt aus einem Netzteil hängen und da die Stromgrenze auf max. 750 mA bis 1 Ampere einstellen.

    Wenn das in die Knie geht, dann anfangen mit der Suche über Spannungsregler, Verpolschutzdiode auf der Elektronik, ...

    Seit Juli 2019 wieder mit dem Commodore Virus infiziert.

    Aktuell: C64 Reloaded MK2, C64C, C64 Brotkasten Original, C64 Brotkasten in blassgrau, Amiga 500, Amiga 600, Amiga 2000 (Octagon 2008), Amiga 2000 mit PC-XT, VIC20, Commodore 16 mit 64KB Umbau nach ComputeMit Zeitschrift..

  • Da hatte ich nen Kringel gemalt, anscheinend aber falsches Bild beim Upload erwischt.
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Danke Der_Alte_Bastler - Problemschilderung/Verlauf der Dramas hört sich irgendwie schlüssig an, obwohl und/oder weil ich von dem ganzen Kram keinen Schimmer habe. :)
    Deinen Ansatz versteh ich spontan leider noch nicht ganz, ggf komme ich per PN auf Dich zu wegen Rückfragen, falls das OK ist.

    Danke Euch schonmal!

    Und immer gesund bleiben - ich mein mal Drucker, na gut Euch selber natürlich auch! :)

  • Hallo noch einmal:

    Dann lass uns Dein Problem einmal schrittweise angehen.

    Ein Multimeter hast Du, sonst hättest Du die 15 Ampere Sicherung nicht durchmessen können ... :)

    Dann klemme mal bitte die 12 V vom Netzteil ab und messe, ob ohne Dein Trigorillaboard an den 12V am Netzteil 12V rauskommen.

    Wenn da 12 Volt rauskommen, dann klemme am Trigorillaboard auch das HeatBed und den Nozzle Heater ab.

    Ziehe alle Stecker von den Steppermotoren ab.

    Ziehe alle Steppermotordriver aus dem TrigorillaBoard.

    Wenn ich das richtig sehe, dann hat das TriGorilla Board zwischen der Netzteilbuchse und dem USB Anschluß (rein räumlich gesehen) einen eigenen Schaltregler für die die 5 Volt auf dem Board und das Board ist eine kompakte Version eines RAMPS Setup.

    Also:

    Wenn aus dem Netzteil 12 Volt rauskommen, dann ist das Netzteil i.O. --> logisch.

    Wenn nicht, dann ist das neue Netzteil auch schon hin. --> ärgerlich.

    Kommen 12 Volt aus dem Netzteil raus, dann check mal die SMD Sicherung neben dem Netzteilstecker auf dem TriGorilla Board.

    Wenn die durch ist, dann mach die mal neu und mache dann mit den Tests weiter.

    Wenn Du die Sicherung wechseln musstest, dann messe vor dem Anschließen von den 12 Volt an den Klemmen mal den Widerstand zwischen + und - an den Klemmen.

    Hast Du da einen Widerstand unter 50 Ohm, dann kann es sein, dass der Schaltregler auf dem TriGorillaBoard ein Problem hat. --> Dann kannst Du das Board wahrscheinlich erst einmal abschreiben oder reparieren.

    Die sieht so ähnlich aus, wie die 15 Ampere Sicherung, die Du schon durchgemessen hast, neben dem Anschluß für das HeatBed.

    Wenn die i.O. ist, dann klemme bitte alles von dem Board ab, setze den Jumper für die Spannungsversorgung von DC auf USB und stecke das Board mal an den PC.

    Sollte sich das Board mit seinem Treiber melden, dann ist wenigstens schon einmal der Controller auf dem Board noch am Leben und wir müssen uns um den Teil mit der Spannungsversorgung kümmern.

    Stecke dann das Display wieder ein am Trigorilla.

    Stecke nochmal den USB am PC ein. Wenn dann auch das Display mit hochläuft und bedienbar ist, gut und nächster Schritt. Evtl. bekommst Du eine nicht quittierbare Meldung, dass die Temperaturen wegen fehlender Temperaturfühler nicht stimmen, dann stecke die wieder ein und teste die Displayfunktonen.

    Wenn dieser Test funktioniert hat dann USB ab, Jumper wieder auf DC und stecke mal ein Steckernetzteil mit 12 Volt und so 1A Belastbarkeit in die Buchse am Trigorilla Board. Wenn dann auch wieder das Board hochläuft, dann suchen wir einen Kurzschluß im Bereich des Board im HeatBed / NozzleHeater auf dem Board.

    Wenn der Steckernetzteiltest gelaufen ist und gut war, dann ...

    Messe einmal den Widerstand vom Heatbed.

    Aber bitte wie folgt: Multimeter in Ohm-Messbereich --> Messspitzen zusammenhalten und Wert ablesen + notieren --> Heatbed an den Anschlüssen messen Wert ablesen + notieren --> Den Wert von den zusammengehaltenen Messspitzen von dem Wert der Heatbedmessung abziehen. Dann hast Du den wirklichen Widerstandswert des Heatbed.

    Idealerweise ist der zwischen 1,2 und 0,7 Ohm bei 12V Systemen. Das heißt ein Stromfluß zwischen 10A und 17A oder 120 Watt bis 204 Watt bei guten HeadBed.

    Wenn die Werte darunter liegen oder weit darüber, dann ist das Heatbed nicht mehr ganz in Ordnung und könnte zum Sterben des Netzteils beigetragen haben.

    Dann messe mal den Widerstand des NozzleHeater.

    Vorgehen wie beim HeatBed. Da solltest Du in der Nähe von 3 - 4 Ohm rauskommen. Also wenn ich mich nun im Kopf nicht verrechnet habe, grob zwischen 40 und 50 Watt.

    Wenn die Werte weit abweichen, dann erst mal in die Anleitung schauen, wie viel Watt der NozzleHeater haben soll, ausrechnen, wenn plausibel --> NozzleHeater i.O., wenn nicht --> NozzleHeater n.i.O. tauschen.

    Wenn die Messwerte stimmen, dann ziehe alle Stepperdriver Boards vom Trigorilla ab und schließe das Trigorilla wieder an die 12 V vom Netzteil an.

    Bei den folgenden Tests gehe ich davon aus, dass aus dem Netzteil am angeschlossenen Trigorilla weiterhin 12 V rauskommen, das Board und das Display funktionieren.

    Also: Wir gehen davon aus, dass das Board läuft, das Display funktioniert und Du die Temperaturen ablesen kannst. (Also Tmperaturfühler eingesteckt.)

    Dann Ausschalten und die Spannungsversorgung für den NozzleHeater wieder anschließen.

    Drucker ein, Spannung am Netzteil bleibt bei 12 Volt: --> NozzleHeater über Menü einschalten. --> Spannung bleibt stehen. --> NozzleHeater wird warm, NozzleHeater aus und weiter.

    Wenn 12 Volt zusammenbrechen, dann ist die Ansteuerung des NozzleHeater angeknackst und Du musst entscheiden reparieren / neues TriGorilla.

    Dann:

    HeatBed und HeatBed Versorgung anschließen, Netzteil ein, Spannung bleibt bei 12V, Im Menü am Display HeatBed einschalten. --> Spannung bleibt stehen, HeatBed wird warm, HeatBed aus, weiter.

    Einen Stepperdriver nach dem anderen so testen:

    Stepperdriver einstecken, Netzteil ein, Spannung bleibt stehen, Netzteil aus, StepperMotor anschließen, Netzteil ein, Spannung bleibt stehen, im Menü versuchen, den Motor zu fahren, Motor fährt --> StepperDriver unn Motor i.O. --> weiter.

    Wenn nicht, dann StepperDriver in den Endstufen defekt. Defekte StepperMotoren hatte ich bisher noch nie.

    So weitermachen, bis alle Stepper / StepperMotoren funktioniert haben.

    Dann Board wieder zusammenbauen und dabei bei jedem Schritt Kabel, Klemmen, Verbindungen überprüfen.

    Immer wieder zwischendurch das Netzteil einschalten und prüfen, ob Alles funktioniert. --> Wenn nicht den letzten Schritt rückgängig und mit dem übernächsten Teil weitermachen.

    Wenn dann der Drucker zusammengebaut ist, das Netzteil läuft und beim Start des Drucken die Spannung zusammenbricht oder das Netzteil blinkt, dann :

    --> 1. Du hast ein Netzteil mit einer zu empfindlichen Stromüberwachung erwischt.

    --> 2. Dein Netzteil ist nicht für 3D Drucker geeignet und es handelt sich um ein Netzteil für LED Beleuchtung. Das passt seine Spannung dem fließenden Strom an und hält den Strom konstant, nicht die Spannung.

    --> 3. Dein Netzteil ist wirklich billigste Chinaqualität und die 35 Ampere sind für Millisekunden beim Einschalten und danach ist der Maximalstrom ???? A

    So, mehr fällt mir im Moment nicht ein.

    Ich hole mir nun erst einmal einen Kaffee.

    Seit Juli 2019 wieder mit dem Commodore Virus infiziert.

    Aktuell: C64 Reloaded MK2, C64C, C64 Brotkasten Original, C64 Brotkasten in blassgrau, Amiga 500, Amiga 600, Amiga 2000 (Octagon 2008), Amiga 2000 mit PC-XT, VIC20, Commodore 16 mit 64KB Umbau nach ComputeMit Zeitschrift..

  • P.S.: Wie ein Schaltnetzteil funktioniert und welche Arten es gibt ... Irgendwann einmal, wenn ich genug Weblinks gefunden habe, die ich zur Erklärung verlinken kann.

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  • Wow, Danke Der_Alte_Bastler !!! So viel ausführliche Info, bin überwältigt! Gehe das mal nach und nach durch!

    @Mods und alle anderen - Sorry für mein Off Topic! Wegen mir kann man das gerne ab #2401 in einen eigenen Thread auslagern, hätte ich wohl direkt machen sollen.

  • ACEofACES kurze Frage ?

    Habe bei dem Versuch einen brauchbaren Schaltplan für ein TriGorillaBoard noch eine Version mit einer ARM CPU gefunden ...

    Dein Board hat abnehmbare Stepperdriver ?

    Die CPU sitzt etwa mittig im rechten Teil des Board ?

    Es gibt 2 dicke Elko etwa in der Mitte des Boards hinter den Stepperdrivern ?

    Dann stimmt meine Beschreibung mit dem RAMPS ...

    Ansonsten sieht es düster aus:

    Das ARM-basierte Board sieht vom Design nicht so aus, als ob es mit viel Überspannung / Peaks ab kann ...

    Aber den Drucker musst Du nicht wegwerfen.

    Gruß

    Michael

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  • Bin das da oben noch am verdauen und brauche da auch ein bisschen, um das zu verstehen und das Schritt für Schritt abzuarbeiten - hört sich weitestgehend machbar für mich an.

    Aber schonmal als Feedback auf die neuen Fragen:
    Ja, ich denk Deine erste Beschreibung kommt hin, sieht mir nicht nach der ARM-basierten Variante aus, siehe Fotos.
    Abnehmbare Stepperdriver: CHECK
    CPU mittig rechts: CHECK
    dicke ELKOS: CHECK

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Achja zum Netzteil:
    Tatsächlich habe ich ein maidodo LED Netzteil bestellt, siehe Foto.
    Das Original hat ja auch die Aufschrift LED Driver, siehe Foto, ausserdem sind die Werte doch gleich, die Dinger sehen fast baugleich aus und im Netz hatte ich gelesen, dass das so passt?

    neues NT: (und JA, es steht auf 240V NICHT auf 110V !!! :P )

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    kaputtes Original-NT:
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    Schlau wäre es ggf gewesen das NT auf seine 12V Output zu checken, BEVOR ich das verkabelt und angeschlossen habe um einen generellen Defekt auszuschliessen, aber iwie dachte ich, dass das nicht nötig sei.

  • Also dann ...

    Netzteil ohne Last mal an Netzspannung angeschlossen und gemessen ?

    Die LED am Netzteil leuchtet ?

    Diese Sorte Netzteil nimmt es Dir nicht krumm, wenn man die ohne Last einschaltet. Da müssten zwischen V+ und COM (Oder wie auch immer beschriftet) 12 Volt rauskommen.

    Das neue Netzteil hat Überstrom-Abschaltung und Überspannung-Abschaltung.

    Das Trigorilla Board sieht zwar nochmal anders aus, als 95% der Trigorilla in den Google-Fundstellen, besonders weil da nur eine Sicherung bei der Netzteilbuchse abgebildet ist.

    Es ist ein RAMPS Abklatsch: Check.

    Das macht die Sache im Falle eines Totalausfalles sehr viel einfacher um den Drucker wiederzubeleben. :)

    Ich kenne Deinen Drucker nur aus Frontansichten ....

    Hat der sowas wie einen Netzschalter ?

    Oder gibt es da sogar sowas wie die "Kaltgerätebuchse" am PC. Da ist meist noch eine Feinsicherung eingebaut.

    Wenn es sowas gibt und es gibt einen Netzschalter, dann neigen die bei Kurzschluß oder Überlast gerne auch mal zum Verbrennen und die rote Glimmlampe glimmt vor sich hin, aber hinten aus dem Schalter kommt nix raus.

    Also bitte ganz vorsichtig und vor dem Messen mehrfach schauen, dass Du keine Netzspanungsführenden Teile berühren kannst, mit dem Multimeter einmal nachmessen mit der AC Einstellung, ob an den 230V Klemmen vom Netzteil überhaupt 230 V ankommen.

    Sorry, dass mir das erst jetzt einfällt. Bei mir hängen einfach ein Paar Strippen an einem Stecker am Netzteil, die dann in eine Steckdosenleiste mit Schalter gehen.

    Schau das bitte mal nach ....

    Evtl. haben wir dann schon das Problem gelöst.

    Gruß

    Michael

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  • Frage in die Runde ....

    Gibt es schon Ergebnisse bei den Nachforschungen ????

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  • In die Runde? :))))

    Also, kurzes Update: Hab nochmal verifiziert - am Input vom Netzteil kommen 220V an, aber es kommt leider nichts an 12V raus. Ob da was dranhängt oder nicht ist egal. LED kann ich sehen - die bleibt aus.
    Durch den Schlitz an den Klemmen sehe ich auch die Sicherung - die sieht noch gut aus. Und mit ein bisschen Fummelei hab ich auch die Sicherung im Netzteil messen können - intakt!

    Jetzt raff ich gar nix mehr. Ich werde versuchen das Netzteil umzutauschen, könnte sein, dass das einfach schon defekt war.

    EDIT: Ah krass - Du hattest Recht! Da wo der Kaltgerätestecker mit Schalter an der Seite ist, ist auch eine Sicherung - die ist durch! So kann das ja nicht klappen... Strange - nach allen Sicherungen des Drucker gegoogelt, von der Stand nirgendwo was. F5AL 250v hab ich natürlich nicht da und muss ich bestellen...

    Nächste Schritte:

    • Ich teste das Netzteil gleich mal direkt an 240V und messe dann die 12V.
    • Ich probier gleich mal das mit dem Trigorilla am USB und schreibe dann hier weiter.
  • F5AL bedeutet: Flink 5A L(?? kannste ignorieren) 250V ist die Bemessungsspannung.

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  • Ja, Danke. War heute leider zu spät - sonst wär ich direkt zum Conrad.

    Also:

    Netzteil direkt an 240V klappt super, LED leuchtet, 12V kommt raus - Problem war also definitiv die "versteckte" Sicherung.

    Und:
    Trigorilla an USB klappt - meldet sich mit Anschaltmelodie. Nach und nach hab ich die Stecker wieder dran gemacht - Display mit Touch klappt auch.
    Im Geräte-Manager am PC sehe ich dann "Silicon Labs CP210x USB to UART Bridge (COM 4)".
    Über's Touch-Menü kann ich die Steppermotoren nicht bewegen, ich schätze aber das ist normal?!? Kann leider keine Doku zum USB-Power Modus finden, was da alles klappt und was nicht.

    Widerstände gemessen:
    Heatbed hat 1Ohm (also Endergebnis, schon mit der Subtraktion), Nozzle ca. 3,5 Ohm - liegt doch gut in dem Bereich, wie von Dir beschrieben.


    Hab leider kein 12V 1A Netzteil gefunden, was ich ans Board schliessen kann, muss mal in meinen Schubladen weiterwühlen. ;)

    Bin jetzt auf jeden Fall schon wieder recht optimistisch. Kann den Montag schon nicht abwarten, um die Sicherung zu kaufen.

  • O.K.

    Im USB Power Modus kriegt nur der "Computer" auf dem Board Strom.

    So, wie sich das Anhört kannst Du den Jumper wieder auf "DC" stecken, Alles anschließen und das Board wieder komplett bestücken.

    Ich würde sagen "Da hast Du Glück gehabt, dass sich das Netzteil nur intern zerlegt hat und gar nicht nach außen gestreut hat.

    Zum TriGorillaBoard:

    Wenn der Jumper auf USB steckt, dann kriegt der Arduinoteil auf dem Board inkl. display die Spannungsversorgung vom USB. Alle anderen Komponenten auf dem Board kriegen keine Spannung.

    Wenn Du den Jumper auf "DC" steckdt, dann läuft der Arduino aus dem Schaltnetzteil auf dem TriGorillaBoard mit 5V und die Motoren und der NozzleHeater haben Spannung.

    Weil das HestBed so einen großen Strom zieht und je nach Material nur eingesetzt wird, hat das einen eigenen Anschluss für Spannung und Ausgang zum Heatbed.

    Bau ruhig wieder alles zusammen, steck den Jumper auf DC und teste nochmal ohne USB Verbindung zum PC.

    Der Drucker sollte dann wieder laufen.

    Wenn nicht, melde Dich einfach wieder.

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  • Großartig, der erste Test-Druck läuft gerade.
    Es war einfach die Sicherung! (die mir nicht bekannt war und zu der ich bei Google nichts gefunden hatte)
    Also meine Frage aus Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. "Gibt's noch mehr Sicherungen?" war schon richtig :P
    Der entscheidende Hinweis kam dann von Der_Alte_Bastler in Beitrag Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! ("Oder gibt es da sogar sowas wie die "Kaltgerätebuchse" am PC. Da ist meist noch eine Feinsicherung eingebaut.")

    Nochmal für alle Interessierten - der I3 Mega hat 3-4 Sicherungen - meine i3 Mega-Version z.b.:
    (Werte könnten ggf je nach Revision des Geräts abweichen, am besten selber vorher checken)
    1.) Am Kältgerätestecker / Netzschalter - 250V 5A - gesteckt
    2.) Im Netzteil auf der Platine 250V 6,3A - verlötet
    3.) + 4.) auf dem Trigorilla-Board ( bei mir nur eine ) F15A - SMD - verlötet

    Zu Euch und vor allem dem alten Bastler:
    Selten habe ich so viel Detailinfos zur Technik eines 3D Druckers gelesen und dann noch so strukturiert, auch für relative Techniklaien verständlich nachvollziehbar geschrieben.
    Ich habe viel gelernt und freue mich über den Thread weil ich mir sicher bin, dass er auch anderen bei Problemen mit der Elektronik des Anycubic i3 Mega helfen kann und als Nachschlage-Werk hoffentlich noch oft geklickt werden wird.

    1000 Dank nochmal an alle die geholfen haben! :thumbup: Bin gerade sehr glücklich, dass ich wieder drucken kann. :thumbsup: