Soweit ich weiß, betreibt man diese Floppies entweder auf 40 Tracks oder auf 80 Tracks. Auch ein PC konnte mW. nicht einen dafür notwendigen Schalter durch SW ersetzen. Ich würde den Schalter dafür wieder einsetzen, falls Du den entfernt hast. Ursprünglich wurde das mW. auch durch einen Jumper gelöst, den man umstecken mußte, wenn man das LW bei MS-DOS (40 Tracks Only) oder unter den neueren Windows Systhemen mit 80 Tracks arbeiten wollte. Natürlich kann man auch mit dem Befehl "format /b /t:40 /n:9" (osä.) wohl 40 Tracks formatieren, dürfte aber dann auch nur eine einseitig formatierte Disk haben! Daß bei Dir aber der Format Befehl, den Du met der anderen Parameterweise angibst, mit einer Fehlermeldung abschließt oder in Dauerschleife mündet, kann ich jetzt schon nicht mehr nachvollziehen. Ich habe mal nech den MS DOS Kommandos geGOOGLEt und folgendes gefunden. Versuchs mal mit "FORMAT A: /4" (5 1/4" auf 360 KB). Aber ob das jetzt DD Basis Einseitig oder MS DOS Formatig 2 Seitig ist ???
TEAC 5.25" Floppy FD-55GFR 142-U default Jumperung ?
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ralf02 -
4. April 2020 um 15:15 -
Erledigt
Es gibt 27 Antworten in diesem Thema, welches 8.897 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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"FORMAT B: /4" habe ich gerade probiert, es bringt die gleiche Fehlermeldung wie in meinem Post Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. beschrieben.
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An was für einem Kontroller bzw. was für einem Mainboard hängt denn das Teac 5,25" FDD?
Neuere FDD-Kontroller auf Mainboards haben keine saubere FDD-Implementierung mehr habe ich in der Vergangenheit gelesen. Aus erster Hand kann ich allerdings nichts dazu sagen.
Im Zweifelsfall würde ich das Teac 5,25"-FDD mal an einem Rechner, der definitiv mit 5,25"-FDD's umgehen kann testen, also beispielsweise einem 286'er-, 386'er oder 486'er-PC. Mit 586'er-PC's würde ich auch keine prinzipiellen Probleme erwarten. Ab Slot-1-/Slot-A-/Sockel-370-Mainboards wäre ich gegebenenfalls vorsichtig, ob die das noch alle können.
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Hi,
das Mainboard ist ein SI56P AV10 Rev. 1.00 (4xISA, 3xPCI) mit Pentium-S 120 MHz
Darauf sind 4 große SMD ICs SIS 5511/5512/5513/6205.
In der Nähe des Floppyanschlusses ist folgendes IC, das könnte der Floppycontroller sein: SMC FDC37C665IR
Grüße,
Ralf
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"FORMAT B: /4" habe ich gerade probiert, es bringt die gleiche Fehlermeldung wie in meinem Post Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. beschrieben.
Vielleicht versuchst Du wa doch mal mit einem 40/80 Track Umschalter!
Und hier noch eine Idee, wozu der zweite Schalter gewesen sein könnte, als Du es am Amiga betrieben hast: Vielleicht wurde hier ein Schreibschutz realisiert ähnlich wie er an Atari Floppys vorgenommen werden konnte!
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Ja könnte ich evtl. nochmal probieren. Eigentlich funktioniert das Laufwerk ja zu 95% und meist arbeitet man ja ohnehin mit 1.2 MB Disks. Und wenn 360 KB Disks (z.B. ganz alte Software), dann kann das Laufwerk diese ja auch lesen und beschreiben (nur eben nicht formatieren). Ich habe es jetzt erstmal als erfolgreich instandgesetzt weggepackt. Vielen Dank nochmals an alle für die Hilfe.
Grüße,
Ralf
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Ja, bei dem Board würde ich an sich erwarten, dass es problemlos mit 360 kB Disks zurecht kommt.
Der SMSC FDC37C665IR ist der Multi-E/A-IC auf dem Board für diverse Schnittstellen, auch für die FDD's. Ich habe mir mal das Datenblatt angesehen. Demnach würde ich bei dem IC an sich keine Probleme erwarten. Hast Du das Datenblatt? Darin ist auch beschrieben, wie welche Register gesetzt sein müssen. Wenn man das jetzt ergründen möchte, könnte man sich die Inhalte ansehen.
Ein Unterschied könnte noch machen, dass Formatieren dem Kontroller erstmal unbekannt ist, um was es sich für eine Diskette es sich handelt. Beim Lesen/Schreiben holt sich das System die Information irgendwo von der Diskette. Ich meine, dass das Format irgendwo quasi hinterlegt ist und damit beim Zugriff verfügbar ist.
Falls Du das Datenblatt nicht hast, ist es zur Zeit noch im Internet verfügbar:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Ansonsten ein schönes Mainboard mit einem eher wenig verbreiteten Chipsatz.

Du könntest auch nochmal versuchen, den Bustakt auf 66 MHz zu setzen, den Prozessor also mit 100 MHz oder 133 MHz zu betreiben, ob das einen Unterschied macht.
Der SMSC-IC arbeitet normalerweise mit 24 MHz Takt. Du kannst mal schauen, ob dazu passend ein Quarz oder Quarzoszillator vorhanden ist.
Zu kaufen gibt es das IC auch noch:
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Wenn ein Laufwerk eine Diskette nicht formatieren möchte ... alles andere als technisch OK vorausgesetzt ... liegt es am Medium, sprich der Diskette.
Meine Erfahrung ... habe da auch in seltenen Fällen *Meinungsverschiedenheiten* mit meinem 386er nebst 5.25" Laufwerk bei 360KB Formatierungen... dann wird halt eine frische, unformatierte Diskette genommen ... und die Parameter /4 /U.
P.S.: Da ich viel mit C64 Disketten mache, hilft nibwrite -u1 ... komplettes *unformat* auch manchmal Wunder.
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