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Amiga 500 Festplatte oder Alternative kaufen?

  • Hallo,

    ich habe meinen alten Amiga 500+ aus einer Ecke wieder mal aufgebaut um zu sehen ob er noch funktioniert.

    Auch die alten Spiele sind noch gut erhalten :-)

    Alles angeschlossen, und siehe > er funktioniert noch :-)

    Jetzt reizt mich natürlich ein paar alte Games mal wieder durchzuspielen. Da meine Spiele wie Indiana Jones Fate of Atlantis, Monkey Island 2 jeweils 11 Disketten haben überlege ich mir eine Festplatte bei eBay zu kaufen.

    Da diese aber zwischen 150 - 200 Euro kosten, habe ich hier gelesen das auch alternative wie ACA funktionieren würden. Auch bei eBay die Festplatten haben natürlich schon ein gewisses Alter. Wer weiß wie lange die sich noch drehen?

    Könnt Ihr mir kurz erklären ob das Sinn machen würde? Mir geht es eigentlich nur darum, die Spiele mit viele Disketten installieren zu können um das ständige Disketten Wechseln zu vermeiden.

    Wenn es alternativen zur Festplatte gibt, wäre ich da gerne auch bereit im Amiga Sachen umzulöten (bin Elektroniker), usw. sofern es natürlich Anleitungen gibt.


    Was meint ihr?

  • Also wenn ich die Preise für Oktagons, A590, AlfaPower usw. so ansehe, dann hol lieber für das Geld eine ACA500+

    Ich habe hier eine AlfaPower, eine A590 und eine ACA500+ und die Vorteile der ACA500+ überwiegen meiner Ansicht nach.

    Das Einzige, wozu du die alten Controller brauchst, wäre, wenn du das Geräusch einer Festplatte liebst, wie die so vor sich hinwerkelt.

    Nachteile bei den alten Controllern:

    • Ram besorgen für die AlfaPower
      • Es gibt eine Version, die SIMM-RAMs nutzt, dort bekommst du aber max 4GB HDD-Platz, weil es kein aktuelles ROM gibt
      • Die andere Version kann mehr, muss aber mit ZIP-RAMs bestückt werden, die gibt es auch nur noch schlecht
    • SCSI Platte für die A590 bekommen ist auch schwierig, denke ich
      • kann max 2MB RAM

    Alleine die Punkte oben sprechen schon für die ACA500+.

    Du bekommst einen schnellen, einfachen Einstieg, es gibt genug RAM (8MB bei der +).

    Du hast gleich lizensierte Kickstarts dabei, kannst eigene dazu nehmen und deinem Amiga ohne RAM-Verlust oder Umschalter unterjubeln.

    Du kannst mit der zweiten CF-Karte einfach Daten zum Amiga vom PC schaufeln.

    Die Installation von Betriebssystemen ist super einfach, das geht vom Menü der ACA500+ aus.

    Du hast Support im iComp-Forum und Garantie.

    Du kannst eine ggf. vorhandene Trapdoor-Speichererweiterung mit Uhr weiter nutzen.

    Sie leuchtet schön bunt :D


    Bei allen diesen Punkten bedenken, ich habe keinen A500+, ich nutze die an einem Rev. 6 A500.


    Klingt wie eine Werbung, aber ich bekomme kein Geld dafür. Ich find die nur wirklich super praktisch. Ich benutze die ohne zusätzliche Turbokarte.

  • Die ACA500 ist jeder Festplattenlösung ala AlfaPower, A590, GVP A500-HD8+ oder M-Tec AT 500 vorzuziehen. Denn die ACA500 ist Turbokarte, Ramerweiterung, Festplatte und Datentransfer über CF-Karte vom PC in einem. Bis auf die A590 habe ich alles da. Auch ne ACA500+ von 2019.


    Ich rate aber unbedingt dazu zuerst mal den Akku auf dem Mainboard des A500+ zu entfernen und den Schaden zu begutachten und zu beseitigen bevor Geld in eine ACA500 inverstiert wird.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

    Edited once, last by MalleB ().

  • Gibt auch eine Billiglösung auf A1K.org


    Das ist ein rudimentärer IDE-Controller, der auf die CPU aufgesteckt wird. Dann kann man intern eine SD- oder CF-hernemen.

    Ist aber nicht bootfähig, außer man baut ein angpasstes Kickrom ein (bekommt man auch dort).


    Preis: sehr überschaubar (Controller alleine war glaube ich 13€ plus Versand)


    Gibt auch mit 2MB-Speichererweiterung und als Maximalausbau eine Turbokarte mit 68000 bzw. 68010 mit ca. 14MHz-Takt, 2MB Speicher und IDE-Controller (preis ungefähr 70-80 €

  • Sehe ich auch so, aus den genannten Punkten, das die ACA500plus die beste Lösung ist. Ich bin damit auch super

    zufrieden, die CF Karte lädt die Workbench schneller hoch als meine SSD Windows am PC , saubere und optimale

    Lösung um den Amiga 500(+) auf sinnvolle Weise zu nutzen. Der Preis geht auch in Ordnung.

  • Steht goß auf dem Typenschild.



    Nur der 500+ hat den Akku auf dem Mainboard.

    Beim normalen 500 ist meistens ein Akku auf der Speichererweiterung. Die ist aber schnell raus gezogen und dann runter mit dem Akku.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

  • 2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

  • Für mich ist die beste Lösung nach wie vor die A590 mit SCSI2SD Adapter. Damit hat man genug Speicherplatz (4GB SD-Karte) und auch noch 2 MB Extra-RAM über den Zorro-Bus, statt irgendwelchen halbseidenen Trapdoor-Erweiterungen. Und nicht zu vergessen die Originaloptik der CBM-Hardware, zumindest wenn man auf sowas steht.

  • Flodder

    Die Optik der GVP A500-HD8+ passt noch besser, aber ich denke hier geht es um den Nutzen und nicht um das Aussehen. ;)

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

  • Für mich ist die beste Lösung nach wie vor die A590 mit SCSI2SD Adapter. Damit hat man genug Speicherplatz (4GB SD-Karte) und auch noch 2 MB Extra-RAM über den Zorro-Bus, statt irgendwelchen halbseidenen Trapdoor-Erweiterungen. Und nicht zu vergessen die Originaloptik der CBM-Hardware, zumindest wenn man auf sowas steht.

    Die Originaloptik wäre für mich ein Argument, aber "nur" 2MB sind zuwenig und die anderen Vorteile der ACA500plus überwiegen, meiner Meinung nach. Aber das ist wie immer Geschmackssache.

  • Die Commodore A590 hat zusätzlich noch einen IDE-XT-Anschluss.


    Wenn Du Dich für eine Lösung entscheidest, die ZIP-DRAM's verwendet, kann man statt ZIP-DRAM's auch andere Gehäuseformen mittels Adapter verwenden. Hier im Forum gab es auch schon eine Sammelbestellung für SOJ2ZIP-Adapter. Damit kann man die deutlich preiswerteren DRAM's im SOJ-Gehäuse verwenden.

  • Habe mich nun entschlossen den ACA 500+ zu kaufen.

    Eben das Geld dafür überwiesen :-)

    Gestern ist mir noch aufgefallen das die Workbench 1.3 Diskette defekt ist.

    Dürfte aber egal sein.

    Hab mir außerdem noch 2 CF Karten 4GB bestellt.

    Die eine CF Karte, da kann ich ADF Dateien drauf speichern vom PC, richtig? Die andere CF Karte ist dann die "Festplatte" im Amiga, richtig?


    Wenn dass Teil ankommt, einfach einstecken und losgehts? Oder muss da noch was gemacht werden?

  • Einfach einstecken los gehts ist leider nicht. Du musst das Amiga Betriebsystem und notwendige Tools installieren. (auf der CF-Karte im rechten Slot)

    ADF direkt starten geht auch nicht. Die müssen auf eine Diskette zurückgespielt werden oder mit nem Gotek Floppyemulator von nem USB Stick gebootet werden.



    Ich gehe davon aus das nur der A500 und die ACA500 vorhanden sind, also keine weiter Hardware wie z.B. nen Gotek.

    Daher zuerst mal das auf der ACA mitgelieferte Amiga OS 3.1 installieren und ein Programm wie TSGui aus dem Internet über deinen PC per FAT formatierter CF-Karte im Amiga zu laufen bringen. (auf der CF-Karte im linken Slot)

    Mit TSGui kannst Du dann ADF Dateien wie die Workbench 1.3 auf Diskette schreiben.

    Diese Workbench 1.3 Diskette kannst Du dann z.B. mit Diskmaster2 auf eine CF-Karte kopieren um Deinem Zielsystem näher zu kommen.


    Was auch gerne gemacht wird ist sich ein WHDLoad System einzurichten um Spiele ohne die Verwendung von Disketten zu spielen.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

  • Danke für deine Information.

    Ein Gotek habe ich, das ist in ein externes Diskettenlaufwerk eingebaut. Das bootet aber nicht.

    Wenn ich ein Spiel wie Monkey Island von df0 starte sehe im AMIGADos das DF1 (Gotek), da kann ich auf Cortex Floppy EMu draufklicken, ist aber kein Inhalt drinnen.

    Auf dem USB Stick, ist eine ich glaub Sector.adf Datei.

    Würde sich das externe Gotek mit dem ACA500+ vereinfachen?

  • Ja, in der ACA500+ ist eine Bootselector enthalten. Den so einstellen das von dem externen Gotek gebootet wird.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

  • Ich möchte mal eine Lanze für die Alfapowers und die anderen alten Lösungen brechen. Wenn mann viel Erfahrung, und eventuell einen Kickstartswitcher hat, dann kann eine alte Festplattenlösung sehrwohl viel Spaß bereiten.

    Zum einen ist es interessant zu sehen wie ein 7Mhz Amiga durch etwas Fastram deutlich schneller wird, zum anderen kann man die allermeisten OCS Spiele mit 8MB Fastram ohne Probleme bequem per Whldload spielen. Ausserdem ist das Ganze dann eben etwas mehr der Zeit des 500ers entsprechend. Sonderstellungen nehmen Hardwareerweiterungen wie das KCS PowerPC Board ein, welche die HDD der Aca500 nicht benutzen können.

    Wenn man aber Anfänger ist, dann ist eine Aca500 vom Komfort und Funktionsumfang aber unschlagbar.

  • Wie geschrieben habe ich neben der ACA500+ folgende externen A500 Festplattencontroller und die gebe ich auch nicht mehr her.


    Alfa Data / BSC AlfaPower Plus

    GVP A500-HD8+

    M-Tec AT 500


    Besonders die M-Tec finde ich durch den Kickstartsockel an einem Amiga 1000 witzig und an der GVP hängt extern noch nen CD-Rom.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128