Heute so repariert ...

Es gibt 2.980 Antworten in diesem Thema, welches 537.358 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 07:50) ist von Saskia.

  • wdoelker

    Sollte jetzt passen....aus iergendeinem Grund geschied das momentan alles zeitversetzt...und somit doppelt ... wenn was nicht passt --> PM

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

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    "NUR" das Diagnose Set Harness + 8in1 Diag Modul zum Verleih... Status: ... verfügbar

    Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne per PM melden :-)

  • Kornel : schön, wieder von Dir zu lesen. :)

  • Dabei habe ich folgendes festgestellt: Egal ob mit Deckel oder ohne, wenn die Platine so wie auf dem Foto gelagert wird, kann das Laufwerk keine Disketten mehr lesen. Hebe ich die Platine aber mit einer Hand um 1-2 cm an, geht plötzlich alles wieder. Und das, obwohl die Platine auf der "Brücke" mit nichts in Verbindung kommt. Meine Vermutung geht in Richtung kalte Lötstelle irgendwo oder Kabelbruch beim Platinenstecker oder so etwas. Da ich das Laufwerk (und die Platine) sowieso nicht behalten möchte, kann sich der oder die zukünftige Besitzer/in darüber Gedanken machen oder weitere Nachforschungen betreiben.


    Beim Testen ist mir an dem C64 mit dem DolphinDOS-Kernal aufgefallen, dass einmal ein Streifen mit Bildstörungen von oben nach unten durch das Bild gewandert ist. Es kann also sein, dass der VIC II langsam seinen Geist aufgibt - jedenfalls habe ich so etwas schon einmal bei einem defekten VIC gesehen.

    Der zukünftige Besitzer hat die Ware heil und mit größtem Dank bekommen. :)

    Leider(?) kann ich den Fehler mit dem DolphinDOS nicht reproduzieren.

    Ich habe allerdings auch als erstes das ..ähm... "Tuning"-Gehäuse in Rente geschickt und das Board gereinigt. Die Dolphin-Platine ist ja quasi wie neu, aber das Shortboard der Floppy hatte durch die Lochung und die Lebensgewohnheiten der Vorbesitzer akute Luftnot und um einige Komponenten herum rostige Lötstellen. Mein Isopropylalkohol ist irgendwie verschwunden, aber nicht verflogen, sondern inklusive Flasche weg. Aber Luftmassenmesser-Reiniger ist quasi genauso gut. Also mit Wattestäbchen erstmal die Platine geschrubbt, dann die Verlötung des Schreibsperren-Bypasses erneuert und dabei das Isoliertesa durch Schrumpfschlauch ersetzt. Da das Ersatzgehäuse keine MadMax-Lochungen hat, gehen die Kabel jetzt hinten raus. Das DelphinDOS funktionierte jedenfalls auch mit geschlossenem Deckel auf Anhieb. Der 64er ist echt toll, ich habe einen SID wie den schon eine Weile gesucht, einen R4 VIC und eine 425 mit 8500er CPU. Muss ihn nur äußerlich mal in Westernmanier in den Zuber stecken. ;) Also, vielen Dank für das tolle Geschäft.

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Das war jetzt nur bedingt vergnügungssteuerpflichtig … 8|

    Nach der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gestern ohne Probleme lief, wollte ich heute schauen, ob der auch mit einem Kassettenrekorder arbeite wollte. Leider hatte ich keine Atari 1010 zur Hand, aber der Atari 410 sollte dafür auch reichen

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    Das Datenkabel hängt ja am Rekorder dran, aber ein passendes Netzteil (6V DC, 300mA) hatte ich leider nicht. Aber einen Karton mit ausgemusterten Netzteilen, von dem meine Frau immer sagt: "Das kann doch weg, das benutzt Du doch sowieso nicht mehr!". *motz*

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    Dort fand sich ein altes Nokia-Ladegerät mit 5,7V DC und 800mA, das könnte klappen. Gemessen (ohne Last) lieferte das sogar 6,1V.

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    Zuerst wollte ich diesen Original-Audio-Klinkenstecker anlöten und hatte dafür auch schon ein paar alte Kopfhörer zerschnitten, aber die Leitungen beim Kopfhörer waren so dünn, das habe ich dann gelassen. Also Plan B: Die Leitung durch die Klinkenbuchse direkt in den Rekorder und dann an die Platine gelötet. Natürlich auch mit Zugsicherung im Inneren, wie es sich gehört. Nicht schön, aber selten.

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    :org:

    Abspielen oder Spulen wollte der Rekorder damit aber trotzdem nicht. Der Atari-Rekorder hat nicht 1 oder 2 Riemen für das Laufwerk, auch nicht 3, sondern 4! Alleine 2 nur für den Bandzähler, und um den letzten Riemen zu wechseln (für den Rückwärtsgang), muss man fast alles auseinandernehmen. :cursing:

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    Insgesamt hatte ich das Gerät bestimmt 5 oder 6 mal komplett auseinander, bis wieder alles so funktionierte, wie es sollte. Eine Commodore-Datasette dagegen kann man fast mit geschlossenen Augen reparieren! Aber immerhin konnte der 800XL anschließend ein BASIC-Programm auf Band sichern und auch wieder laden! Eine Original-Kassette "von damals" besitze ich leider nicht ...

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    Wenn der Atari 1010 genau so ein Krampf ist, überlege ich mir noch einmal, ob ich wirklich aktiv danach suchen sollte … ;(

    :hammer:

  • Bei dem Atari 800XL ist der Schachtdeckel für module gut beim C64 zu gebrauchen :)

    CapFuture1975 hat den beim C64 benutzt .

    90 Grad Winkelbuchse für den Expansionsport und oben in den C64 die Aussparrung :) ;)

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • wdoelker

    Leider nicht

    So eine Abdeckung könnte ich auch gebrauchen.

    Obwohl Atari, wäre es doch zu schade dafür den 8Biter zu opfern.

    CapFuture1975 hat seinen benutzt, aber später wieder eine Abdeckung bekommen.

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • wdoelker : Die Atari 1010 ist auch ein Krampf. Bei der sind oft die Tasten extrem spröde und zerbröseln. Und sie benötigt 9VAC.

    <--- Das da ist eine Hälfte meines Ichs
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  • Wenn Du das kannst ,wäre es toll

    Leider nicht (mehr). Dass ich in der Uni mal was 3D konstruiert habe, ist schon ein paar Monde her. ;)
    Man bräuchte aber eh erstmal eine Vorlage (C64GS/ Atari 800XL).

  • Wenn Du das kannst ,wäre es toll

    Leider nicht (mehr). Dass ich in der Uni mal was 3D konstruiert habe, ist schon ein paar Monde her. ;)
    Man bräuchte aber eh erstmal eine Vorlage (C64GS/ Atari 800XL).

    Ich könnte so etwas machen, aber das größte Problem wird wohl sein die richtigen Schenkelfedern zu bekommen/finden.

  • ... aber das größte Problem wird wohl sein die richtigen Schenkelfedern zu bekommen/finden.

    Evtl. von alten/defekten Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. die Schieber-Feder nehmen? :D

                                 :commodore:COMPUTER
    EINE GUTE IDEE NACH DER ANDEREN

    ...wer Hilfe beim Löten oder einer Reparatur braucht -> gerne eine PN schreiben

    Einmal editiert, zuletzt von electronic-man (19. Mai 2025 um 20:06)

  • Heute bin ich dazugekommen den Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. mal etwas näher zu inspizieren:hammer:

    Den Kollegen mal geöffnet... ein Ref6A-Board kam zum Vorschein.

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    Das Diskettenlaufwerk, die Trapdoor-Speicherweiterung und die Tastatur an meinem anderen A500-Ref5-Testboard probiert.

    Gut: Das Diskettenlaufwerk scheint in Ordnung zu sein. Schlecht: Tastatur hat jede Menge nicht erkannte Tasten und bei der Speichererweiterung funktioniert nur die RTC

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    OK, das sind dann aber noch andere Baustellen. Erst wollte ich mal das Board an sich wieder zum laufen bringen.

    Bei einem grünen Bildschirm kann der Amiga nicht auf genügend Chipram zugreifen, was natürlich verschiedene Ursachen haben kann.

    Als erste Amtshandlung die Trapdoor-Speichererweiterung mit nicht zu übersehendem Akkuschaden herausgenommen.

    Aber.... weiterhin ein grüner Bildschirm:wand

    Das RAM hängt am Agnus-Chip (der quadratische Chip im PLCC-Sockel). Die PLCC-Sockel sind berüchtigt dafür häufiger mal Kontaktprobleme zu verursachen.

    Also den Sockel mal näher angeschaut.

    Ja, der zeigt deutliche Korrosionsspuren, deshalb den Chip vorsichtig mit dem richtigen Werkzeug herausgenommen.

    Man saß der fest, aber mithilfe von etwas Kontaktspray und etwas Wartezeit löste er sich schließlich.

    Der Sockel wurde dann mit einem Glasfaserstift so gut es ging gereinigt.

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    Dann den Agnus-Chip wieder eingesetzt... und:emojiSmiley-120:... Nope, hat nichts genutzt. Weiterhin grüner Bildschirm:wand

    Also mal alle gesockelten Chips rausgenommen, die Sockel gereinigt und wieder reingedrückt.

    Hier der Sockel vom Gary-Chip

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    Hat aber auch nichts genutzt. Weiter ein grüner Bildschirm:nixwiss:

    OK, dann wird es wohl doch das RAM selber sein...

    Es gibt diesen Trick mit der Aufdoppelung der RAM-Chips. Ich hatte damit bei einem ähnlichen Fall schon mal Erfolg.

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    Aber bei diesem Exemplar hat es leider nicht funktioniert. Immer noch ein grüner Bildschirm:gruebel

    Also dann doch auf die harte Tour... von links nach rechts ein RAM-Chip nach dem anderen ausgelötet, gesockelt und mit einem neuen (China-)Chip ersetzt.

    Nach jedem einzelnen Chip probiert, ob ich den defekten Chip schon erwischt hatte.

    Nach dem dritten Chip hatte ich Erfolg:juhu:Der Amiga startete jetzt bis zum Kickstart-Bildschirm bzw. Diskettensymbol, so wie es sein soll:puhh:

    Durch tauschen der Chips untereinander fand ich dann schließlich heraus, dass zwei RAM-Chips fehlerhaft waren (die beiden in der Mitte)

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    Jetzt das Diskettenlaufwerk,eine Maus angeschlossen und mit der ATK-Diskette gestartet.

    Das Chipram mit dem Memory-Scan getestet. Jep, nach 10 Durchläufen keine Fehler. Läuft stabil:thumbsup:

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    Die weiteren Tests zeigen ebenfalls normales Verhalten.

    Das Board ist gerettet. Bin für heute erst mal zufrieden:D

    Aber das Gehäuse und die Tastatur brauchen noch Pflege. Das wird aber eine andere Geschichte...

    Elektronikbastler:thumbsup:

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  • manfred.moser das ist der fat AGNUS, korrekt? somit kann man da doch auf 1MB Chip-RAM aufrüsten, oder?

    Jep:thumbsup:

    Der kann 1MB Chipram.

    Die Ref6A-Boards haben normalerweise alle einen 8372A (Fat-Agnus) eingebaut. Ist zumindest bei allen meinen Ref6A-Board so (... und ich hab einige:D).

    Die Ref5-Boards haben normalerweise den 8371 drin, der kann nur 512kB Chipram.

    Bei den Ref8-Boards und A500Plus ist der 8375-Agnus-Chip Standard, der kann sogar 2MB Chipram.

    Elektronikbastler:thumbsup:

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