Heute so repariert ...

Es gibt 2.981 Antworten in diesem Thema, welches 537.735 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. November 2025 um 18:48) ist von Jood.

  • Angeblich haben die einen eingebauten Lautsprecher für die Justage?

    Da frag mal den Fepo ...er ist für mich unser Datasetten " Experte" :smile: LG

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

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    "NUR" das Diagnose Set Harness + 8in1 Diag Modul zum Verleih... Status: ... verfügbar

    Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne per PM melden :-)

  • wdoelker und Dcobain

    Ich habe auch so ein Datasettenlaufwerk, aber da ist kein Lautsprecher drinnen.

    Mache doch einfach ein Laufwerk auf.

    Interessiert mich auch ob was in Deiner Datasette drinnen ist :)

    Meiner 1531 Datasette habe ich selbst einen Lautsprecher implementiert.
    Paar Löcher ins Gehäuse und über einen Schalter, Kondensator und einem

    Transistor angeschlossen. In die Leitung zum Lautsprecher einen Trimmer.

    ( Der Lautsprecher soll ja nicht kaputt gehen :) )
    Es ist ewig her, wo ich das mal gemacht habe.
    Eine Datasette hatte auch mal ein altes kleines Drehspulinstrument bekommen :)

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • Gibt etliche Umbauten für die Datasette im Netz. Lautsprecher, digitales Zählwerk, Bargraphanzeige usw.

  • Gibt etliche Umbauten für die Datasette im Netz. Lautsprecher, digitales Zählwerk, Bargraphanzeige usw.

    Darauf wollte ich nicht hinaus. Ich habe nur das hier auf einem Verpackungsfoto gesehen - das kannte ich bisher noch nicht.

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    Aber wenn ich Zeit habe, schraube ich diese Datasette noch einmal auf und schaue nach ...

  • Heute auf der Werkbank (nachdem die Sonne untergegangen war): Ein Aldi-C64

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    Warum ich glaube, dass das ein Aldi-C64 ist?

    • Gehäuse ohne Beschriftung auf der Rückseite
    • Helle Tastatur mit Grafiksymbolen auf der Vorderseite
    • Made in USA
    • "Dicke" Schrauben für Tastatur und Gehäuse
    • Erhabenes Typenschild, rote LED
    • ASSY 250469 Rev. 3 Board im Inneren

    Natürlich kann man sich da heutzutage nie sicher sein, wenn man den nicht selbst gekauft hat. Habe ich auch nicht.

    Für einen wirklich perfekten Aldi-C64 fehlt noch der Aufkleber rechts, aber die sind sowieso kaum noch vorhanden.

    Wie dem auch sei: Leider lief der C64 - nachdem ich den Schalter mehrmals ohne Strom getätigt hatte - völlig problemlos. Man kann ja auch nicht immer Glück haben. ;( Die Chips scheinen noch alle die originalen zu sein, auch die gesockelten.

    Witzig: Die CPU war eine MOS 8500 R4 - habe ich noch nicht so häufig gesehen.

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    Dann bleib also nur die fehlende Space-Taste. Glücklicherweise hatte ich noch alles dafür vorrätig.

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    Und natürlich: Als ich alles wieder zusammengeschraubt hatte, hörte ich in der Tastatur, wie etwas hin- und herklackerte. :cursing:

    Also alles wieder aufgeschraubt und festgestellt, dass ein Schraubenhalter abgebrochen war. Also nichts, was man nicht mit etwas Bastelkleber beheben konnte. :thumbsup:

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    Das Ergebnis der Mühen: :hammer:

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  • Doppelt schade! ;(

    Vor ein paar Tagen kam ich an einem Gebrauchtwarenladen vorbei, wo dieser C64 im Regal schlummerte - ohne Netzteil oder weiteres Zubehör.

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    Eigentlich hatte ich schon zu viele im Keller, aber die Joystick-Ports schauten nicht ganz bündig aus, außerdem hatte er eine niedrige Seriennummer:

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    Also durfte der mitkommen. Leider stellte sich heraus, dass es "nur" ein ASSY 250407 Rev. B im Inneren war.

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    Aber es ist trotzdem ein relativ früher, mit R1 Keramik-VIC, 251064-01-PLA, 901227-02-KernalROM, alle Chips von Anfang 1983. Der verbaute (Floppy-)Resetschalter war eine Version, die ich so auch noch nicht gesehen hatte. Der eigentliche Schalter war mit Heißkleber befestigt, so dass der "Knopf" bündig mit der Gehäuseoberfläche abschloss. Darüber war Tape geklebt, so dass man zum Auslösten des Reset in der Mitte auf das Tape drücken musste.

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    Der C64 lief beim Einschalten, allerdings erzeugte er beim Diag-Test mit vollem Harness einen Black Screen, sobald der Tape-Stecker angesteckt war. Das Laden von Kassette lief allerdings problemlos:

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    Mein "Reparaturversuch" bestand also darin, dass ich eine andere CPU eingesetzt habe. Mit dieser lief dann der Test auch erfolgreich durch. Was genau geht also nicht, abgesehen vom Test? Ich habe am Abend noch ein paar Spielemodule ausprobiert, die meisten liefen (MD-Module ja, EF1CR nicht das liegt aber vielleicht auch nur an der Boardversion). Ich habe die "alte" CPU aber auf der Platine gelassen, denn ich habe sowieso keinen Ersatz und vielleicht ist sie im täglichen Gebrauch ja auch gut genug. Zumindest ist das Board so authentisch.

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    :done:

  • Die Tage ist mein Philips PM3350 abgeraucht. Noch bevor der neue Papst gewählt wurde, gab es weißen Rauch:

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    Ein Blick ins Service-Manual suggeriert, dass dort 1-3 RIFAs verbaut sind:

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    Das Ding ist erstaunlich dicht gepackt:

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    Der Ausbau ist dank eines Lochs im Netzteil, durch den der Tragegriff ragt, gar nicht so einfach!

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    Doch dann sind sie sichtbar: Es sind in der Tat drei RIFA, von denen mindestens einer sein Leben ausgehaucht hat:

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    Ersatz ist bestellt, auch für diese IEC Buchse, mit weiterem, eingebauten Netzfilter! Ich werde eine ohne Netzfilter, aber mit gleicher 1.6A Sicherung verbauen, bevor mir dieses Ding auch abraucht:

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    Oder hat jemand einen TRIFTIGEN Grund, warum ich doppelt filtern sollte?

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • root42

    Hatte so ein Oszilloskop mit dem selben Defekt geschenkt bekommen.

    Die üblichen Verdächtigen getauscht und es läuft schon seit 3 Jahren wieder

    problemlos :)

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.


  • Also durfte der mitkommen. Leider stellte sich heraus, dass es "nur" ein ASSY 250407 Rev. B im Inneren war.

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    Aber es ist trotzdem ein relativ früher, mit R1 Keramik-VIC, 251064-01-PLA, 901227-02-KernalROM, alle Chips von Anfang 1983.

    Weiß eigentlich jemand, was die gelben Punkte auf den Chips bedeuteten?

  • Nicht ich aber die Fahrradwerkstatt meines Vertrauens. Bremsen entlüftet und eingestellt (kann man nach 30 Jahren mal machen). Kosta Cordalis: 15€!

    <-- ist happy!

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • root42

    Hatte so ein Oszilloskop mit dem selben Defekt geschenkt bekommen.

    Die üblichen Verdächtigen getauscht und es läuft schon seit 3 Jahren wieder

    problemlos :)

    Ja, das ist auch meine Hoffnung! Es wird vermutlich nur selten benutzt werden, da ich ein Rigol DS1202 habe, das deutlich kleiner ist, aber für manche Sachen, wie Scopemusik ist das Philips definitiv besser geeignet.

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • Ein neuer Tag, ein neuer (defekter) C64!

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    Man beachte die schicke Dekoration und die beiden Löcher mit dem Aufkleber "Ventilator" darunter. :D

    Im Inneren werkelte ein ASSY 250425 Board mit einem selbstgebranntem (?) Kernal auf einer Adapterplatineund einem Resettaster, der mit der Platine durch zwei 1,5mm2 Kabel verbunden war. Nun ja, sicher ist sicher, man weiß ja nie, welche Ströme bei so einem Reset fließen …

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    Leider fehlten der Adapterplatine 5 Beinchen. Ich war mir zuerst nicht sicher, ob das so sollte, da ich die fehlenden Teile nicht gefunden habe. Aber mir ist kein guter Grund eingefallen, warum die fehlen sollten. Aber was weiß ich schon? :nixwiss:

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    Wegen der hohen Ströme beim Reset wurde auch eine Vorkehrung getroffen, damit die Sicherung nicht durchbrennen kann:

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    Symptom: Kein Bild beim Einschalten, noch nicht mal ein Black Screen. Die/Eine Ursache dafür schnell gefunden: Keine 12V beim VIC. Die Messung beim Spannungsregler 7812 zeigten, dass er nur 0,5 V lieferte, mit schwankenden Werten. Die Erklärung folgte beim Auslöten, denn da blieben 2 der drei Beinchen einfach stehen, weil sie vorher schon abgebrochen waren.

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    Mit einem neuen Spannungsregler lief das Board dann aber grundsätzlich schon einmal. Blieb das Thema mit dem Kernal Umschalter. Zuerst hatte ich erwogen, die fehlenden Beinchen zu reparieren, aber dann erschien es mir einfacher, eine neue Adapterplatine zusammenzuklöppeln. Die Zutaten dafür hatte ich glücklicherweise noch vorrätig.

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    Die doch recht großen Resetleitungen habe ich auch noch geändert. Dabei fiel mir auf, dass sich ein Pad beim User Port gelöst und keine Verbindung mehr zum Board hatte. Vermutlich durch große Hitze beim Löten.

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    Das wurde dann auch wieder glattgezogen. Nun funktionierte der C64 wieder so, wie er sollte. :thumbup:

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    Witzig: Wer hat wohl die ursprüngliche Umschalterplatine entworfen/gebaut? :D

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  • Witzig: Wer hat wohl die ursprüngliche Umschalterplatine entworfen/gebaut? :D

    :) sehr schön, doch noch etwas von mir, nach so vielen jahrzehnten, zu entdecken :)

    obwohl die meisten sachen von mir neutral und an oem kunden ging.
    ich wollte immer im hintergrund bleiben, damit meine kunden, nicht denken, ich möchte selber die geschäfte direkt machen.

    jeder sollte, von dem so großen computer markt kuchen, auch etwas abbekommen.

    ich warnte viele, auch z.b. commodore, das es ein blöder gedanke ist, den kanzen kuchen, selber an sich zu reißen, es ist viel zu viel, viel zu groß und nicht das man dann daran erstickt oder probleme beim verdauen bekommt.

    ich verglich immer die verschiedenen märkte, mit einem kuchen, der doch groß genug ist, das jeder davon etwas bekommen kann. leider dachte damals, manch einer der dummen manager der hersteller, sie können alles alleine haben.

    gruß
    helmut

    Helmut Proxa @axorp (HP.)

    proxa computer

    ultra electronic Helmut Proxa GmbH & Co. Computer Systeme Hardware Software KG - Telex 888 66 27 uehp

  • Witzig: Wer hat wohl die ursprüngliche Umschalterplatine entworfen/gebaut? :D

    :)

    kannst du mir bitte den ganzen adapter zeigen?
    steht da noch etwas irgendwo anderes drauf?

    da war auch das eprom, mit dem schwarzen disketten schreibschutz aufkleber mit drauf?


    das habe ich eigentlich, bei meinen steuerungskunden, so benutzt.
    ich hatte verschiedene dieser diskettenaufkleber gerne zum unterscheiden der kunden benutzt.
    aber leider vergessen, für welchen meiner kunden, ich die schwarzen benutzt habe.
    normal benutzte ich die silbernen aufkleber.


    was ist das für ein kernal?

    das tip mit der unverwüstlichen sicherung,
    die garantiert nie zerstört wird und somit nie ersetzt werden muss,

    kommt aber nicht von mir.


    lg
    helmut

    edit.....
    ich hätte es mit meinem adapter auch nicht mitbekommen,
    wenn mich nicht einer angerufen hätte. vielen dank an den anrufer :)

    Helmut Proxa @axorp (HP.)

    proxa computer

    ultra electronic Helmut Proxa GmbH & Co. Computer Systeme Hardware Software KG - Telex 888 66 27 uehp

    3 Mal editiert, zuletzt von axorp (26. April 2025 um 06:04)

  • Am Expansion Port sind ein paar Pins durchgeknipst. Hast du das gemacht? Und auf dem Gehäuse ist ein Aufkleber "Ventilator". Ist das deine Schrift? Außerdem sind da auch noch Shreibschutzaufkleber drauf.

  • Am Expansion Port sind ein paar Pins durchgeknipst. Hast du das gemacht?

    nein.

    man müsste da mal sich die signale ansehen.
    nicht das einer von mir es versucht hat nachzubauen oder es von einem anderem board, zu übernehmen.

    nun ist es für mich zu spät und ich versuche schon seit stunden zu schlafen.

    Und auf dem Gehäuse ist ein Aufkleber "Ventilator". Ist das deine Schrift?

    nein.

    so würde ich nie arbeiten.
    so eine verpfuschte arbeit, einem kunden abgeben, da würde ich mich schämen.

    als gelernter büromaschinenmechaniker so herumzuwerkeln.
    die bohrlöcher liegen noch nicht mal auf einer linie.

    Helmut Proxa @axorp (HP.)

    proxa computer

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