Heute so repariert ...

Es gibt 2.980 Antworten in diesem Thema, welches 537.369 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 07:50) ist von Saskia.

  • Nachdem am Freitag gerade noch rechtzeitig vor dem Wochenende meine Sintech-Lieferung gekommen ist habe ich mich heute gleich ans Werk gemacht und bei meinem CPC den Laufwerksriemen oder genauer gesagt das, was von ihm übrig war ausgetauscht.

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    Die Riemenreste waren sehr anhänglich und mussten mit einer Mischung aus Isopropanol und körperlicher Gewalt von den Rädern entfernt werden.

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    Der neue Riemen passte gottseidank auf Anhieb und nach einer gründlichen Innenreinigung des Gerätes dann der Test:

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    Und siehe da, er liest wieder. :applaus:

    Das ist glaube ich das erste mal, dass ich eine 3-Zoll-Diskette in den Händen hatte.

    Nächste Woche werde ich meine Kundin mal ansprechen, ob sie noch irgendwo ein paar 3" Disketten für mich hat. Die Dinger sind ja seltener als bunte Einhörner..

  • Vielleicht sollte ich mal eine Kategorie "Heute so grandios gescheitert, etwas zu reparieren" aufmachen … ;(

    Ich hatte hier noch einen Plus/4 rumfliegen, der beim Einschalten nur einen Blackscreen erzeugte. Manchmal auch einen verwirrten Green-Screen. Durch Ausprobieren war ich zu dem Schluss gelangt, dass der MOS 8501 defekt war, also hatte ich hier im Forum64 nach Ersatz gesucht - aber leider ohne Erfolg.

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    Ansonsten war das Gerät auch nicht gerade in bester Verfassung: Eine Taste (ausgerechnet das Commodore-Zeichen!) fehlte, diverse Schrauben auch, eine Haltelasche unten war abgebrochen, ... Dafür hatte er die schöne Seriennummer 01676.

    Da ich heute - aus Gründen - meinen funktionierenden Plus/4 zur Hand hatte, habe ich mir den 8501 von dort ausgeliehen und in diesem Plus/4 getestet. Und er lief, zumindest ein bisschen. Die Einschaltmeldung kam, aber mit schwarzem Rand, und der Diagnose-Test zeige RAM-Fehler an. Aber beim RAM handelte es sich auch um µT-Chips, das war also nicht ganz überraschend. Aber es lief schon mal viel.

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    Nachdem ich auch den TED aus dem funktionierenden Plus/4 umgesteckt hatte, lief der Test (erstaunlicherweise ohne RAM-Fehler) problemlos durch. Und die Rahmenfarbe stimmte nun auch wieder.

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    Aber bei der Tastatur funktionierten viele Tasten nicht richtig oder erst nach starkem Drücken. Da ich weder TED noch CPU für diesen Rechner vorrätig habe, werde ich die "Reparatur" an dieser Stelle beenden. Ich denke aber, dass man den Plus/4 - wenn man Ersatzteile zur Hand hat oder entsprechend Geld und Zeit investieren möchte - wieder hinbekommt. Aber für mich lohnt sich das nicht, schließlich habe ich bereits ein funktionierendes Gerät.

    Sobald ich wieder etwas einstellen darf, kommt der Plus/4 auf den Marktplatz. Da bei diesem Gerät kein funktionierendes Netzteil dabei war und er einen dieser eckigen Stromanschlüsse hat, lege ich gerne noch eine runde Buchse bei, die passen nämlich problemlos auf die Platine. Dann kann man den Plus/4 auch mit einem Commodore-Netzteil betrieben. Das ist bei Nachbauten sowieso besser als bei den originalen Netzteilen.

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    Fazit: Defekte CPU, halb-defekter TED, aber immerhin scheinen die ROMs und das PLA in Ordnung zu sein. RAM vielleicht auch. Aber ich bin da leider raus.

    Diesmal also "No Fix", sorry!

    :schande:

  • 8501R1 ist leider quasi immer kaputt. Schade aber um den TED. Tastatur kann man auffrischen. Habe ich auch schon gemacht.

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • 8501R1 ist leider quasi immer kaputt. Schade aber um den TED. Tastatur kann man auffrischen. Habe ich auch schon gemacht.

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • CPU kann man mit 6502 Adapter ja ersetzen. Beim TED sind ja in der Vergangenheit öfter mal größere Posten aufgetaucht, aber die werden leider zu Mondpreisen gehandelt.

    wdoelker dir fehlt die Commodore C= Taste? Habe noch genug Schlachtmaterial rumliegen, kann gerne gucken und die schiebe ich dann gegen Unkosten gerne durch. Brauchst auch Stempel und Feder?

  • wdoelker dir fehlt die Commodore C= Taste? Habe noch genug Schlachtmaterial rumliegen, kann gerne gucken und die schiebe ich dann gegen Unkosten gerne durch. Brauchst auch Stempel und Feder?

    Danke für das Angebot, aber ich denke, den gebe ich an jemanden weiter, der da lieber Zeit investieren möchte als ich.

    Für den 8501 gibt es ja Nachbauten, von sehr günstig und nicht ganz kompatibel bis zu Sehr kompatibel aber nicht so günstig. :D

    Der Ted muss wohl neu, auch die halten sich ja leider nicht so gut. Fast schade, dass es nicht das PLA war, dafür gibt es ja schon Nachbauten mit einem GAL, die man selbst sehr günstig herstellen kann ...

    cbm-warrior : Ich suche noch für diverse andere Tastaturen Tastenstempel. Falls Du Rest-Tastaturen hast und einzelne Tasten verkaufen würdest, schicke ich Dir gerne mal eine Liste per PN ...

  • Für den 8501 gibt es ja Nachbauten, von sehr günstig und nicht ganz kompatibel bis zu Sehr kompatibel aber nicht so günstig. :D

    Das Ding von MCes kann ich nur wärmstens empfehlen. Nicht billig, aber absolut sein Geld wert! Das FPGA Ding ist auch gut, aber noch teurer und meist ausverkauft.

    Spannender wird es beim TED... der ist auch nicht so ganz billig. Wenn jemand dringend einen Plus/4 sucht würde ich den durchaus nehmen und reparieren. Aber ich habe ja selber schon Plus/4, C16 und C116...

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • Für den 8501 gibt es ja Nachbauten, von sehr günstig und nicht ganz kompatibel bis zu Sehr kompatibel aber nicht so günstig. :D

    Die Variante mit 6502 ist nach meinen Wissens 100 % kompatibel.

    Die Variante mit 6510 erfordert ein anderes ROM im Plus/4 und ein paar Sachen laufen da nicht, das weiß ich aber nicht aus dem Kopf.

    cbm-warrior : Ich suche noch für diverse andere Tastaturen Tastenstempel. Falls Du Rest-Tastaturen hast und einzelne Tasten verkaufen würdest, schicke ich Dir gerne mal eine Liste per PN ...

    Ich habe sonst noch Reste von C16 Tastaturen, wenn du da einzelne Tasten suchst. Und ein paar zahnlose Plus/4 Tastaturen ... wobei da eher das Problem des Flachbandkabels wäre ...

  • Fortsetzung von "Heute nicht so repariert" (oder jedenfalls fast) ...

    Oder auch: "Nosce te ipsum."

    Der C64, den ich auf der Werkbank hatte, kam schon in einem sehr schlechten Zustand an: Zahnlücken, Resetbutton und Schalter an der Seite, Gehäuse gesprungen - aber wenigstens waren zwei Haltelaschen hinten noch intakt! :thumbup:

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    Im Inneren sah es auch nicht besser aus: Viele verschiedene (nachträglich eingebaute) Sockel, "Jugend forscht" im Bereich des RAM (festgelötete Chips im Sockel, Sockel auf Chip auf Sockel, ...), CPU und Kernal fehlten (letzter vermutlich wegen des Umschalters) ...

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    Auf der Unterseite: Bodge-City, außerdem könnte da mal jemand feucht durchwischen. Die Lötstellen hatten häufig auch Optimierungspotenzial ...

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    Nach dem ersten Testen der vorhandenen Chips in einem Testboard dann das Ergebnis: CIAs tot, PLA tot, SID tot, ein RAM tot, aber der Rest läuft immerhin, auch der Keramik-VIC! :bia

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    Und die Tastatur? Die wurde aufgetrennt und wieder zusammengelötet, immerhin mit Schrumpfschläuchen. Aber die Schläuche zerbröselten nur beim Hinschauen, daher auch die Gefahr von Kurzschlüssen (im Sinne von: unbeabsichtigten Tastendrücken)

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    Wegen Bilderlimit geht im nächsten Beitrag weiter …

    :hammer:

  • Habe vom Forumskollegen und Freund muffi sein 1571 Netzteil repoariert.

    Der große dicke goldene Frako hatte einen Kurzschluß. Der rechts daneben

    war auch nicht weit davon ( ROE )

    Die anderen 4 ( 2xROE bei ) habe ich gleich mit rausgeworfen. Sozusagen Präventiv :)

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    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • Fortsetzung der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ...

    Mit neuen Chips kam dann immerhin ein Einschalt-Bildschirm. Aber nicht immer. Wie sich herausstellte, waren die Sockel qualitativ nicht die besten. Das PLA funktionierte z.B. nur dann, wenn man ein Beinchen leicht nach innen drückte. Das lag daran, dass das "Innenleben" des Maschinensockels bei Pin 24 nicht mehr da war - und nein, an dem defekten PLA steckte es auch nicht. Daher kam der Kontakt nur manchmal zustande.

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    Nach dem Sockeltausch lag es erst einmal nur einen Blackscreen. Da der Sockel bei der CPU auch nicht so gut aussah, wurde der auch getauscht. Dann lief DesTestMax (manchmal) an, aber mit teilweise flimmernden Buchstaben. Die Buchstaben flimmerten umso mehr, je doller man an den 2114-Chip klopfte. Also erhielt das Color-RAM auch einen neuen Sockel, der das Problem mit den flimmernden Farben beseitigte.

    Als ich dann einen Diag-Test mit Harness machen wollte, gab es wieder nur einen Blackscreen. Wie sich herausstellte, war das Beinchen von einem Scheiben-Keramikkondensator abgebrochen. Der wurde auch getauscht. Danach ließ das Board (zumindest aktuell) verlässlich einschalten.

    DesTestMax, DeadTest und DiagTest laufen nun durch, DiagTest allerdings noch mit einem Fehler, CONTROL PORT BAD und U18 BAD. Kontaktreiniger in den Joystick-Ports und Tausch des SID (der in anderen Boards funktionierte) brachten keine Besserung.

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    An dieser Stelle habe ich aber entschieden, die "Reparatur" anzubrechen. Auf der positiven Seite: Ein nahezu komplett gesockeltes Board, das auch zu 99% läuft. Und mit Keramik-VIC. Den GAL-PLA lasse ich drin, die kleinen Chips auch.

    Andererseits: Dieser C64 erfordert so viel Arbeit, die ich nicht gewillt bin aufzubringen. Man müsste z.B. alle Tastaturkabel wieder durchschneiden und mit einer neuen Isolation versehen. Und neue Tastenkappen ergänzen. Die Tastatur selbst scheine aber zu funktionieren.

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    Und man müsste ein neues Kernal einbauen, potenziell mit Switcher. Und eine CPU braucht man auch.

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    Warum habe ich die defekten CIAs auf dem Board gelassen? Bei den Tests geht immerhin die TOD-Funktion, außerdem kommt bei dem Start-Bildschirm der blinkende Cursor. Sie scheinen also zumindest noch teilweise zu funktionieren. Falls sich also jemand mit diesem Board beschäftigen möchte und auch sonst keine Freizeit hat, kann er oder sie sich gerne bei mir melden. Vielleicht braucht ja jemand ein Testboard, oder Ersatzteile ( Dcobain ?)? Sobald ich wieder im Limit bin, stelle ich den Rechner sonst für kleines Geld auf den Marktplatz.

    Leider wieder: "No fix!", aber fast ...

    :schande:

  • An der Tastatur würde ich auch exakt gar nix machen, zu aufwändig. Stattdessen diese als Ersatzteillager nutzen.

  • Heute habe ich doch die Datasette mit Feuchtigkeitsschaden und Bruchstellen rangenommen. Die Platine hatte an sämtlichen Stellen Verdacht auf Kurzschluß durch Oxidation da habe ich nochmal gereinigt, einen neuen Riemen verpaßt die köpfe mit alkohol nochmals gereinigt und die Mechanik vernünftig zusammengepuselt. (Da war jemand schon bei und nicht wirklich liebvoll damit umgegangen.) Eine Justierung nach Gefühl danach ein kurzes Basic Programm geschrieben und auf die Kassette gespeichert. tada: die lebt wieder. Morgen kommt noch eine feine Justierung und überlegen wie ich die gebrochene Gehäuseteile vernünftig zusammenbekomme. Auch wenn sie wirklich mitgenommen aussieht ich habe eine dritte funktionierende :thumbsup:

  • Kornel

    Man kann nie genug Datasetten haben :prof:

    Und Kassetten auch nicht. Bei vauzi reicht wirklich, selbst 32k Programme sind auch schnell geladen. Dank tapebuddy und eine zweite Datasette sind neue Programme schnell zur Hand. Macht einfach Spaß von Kassette zu laden. Zwei Regale warten schon für die Tapes. Die muß ich noch an die Wand bohren langsam fällt mein Stapel von Kassetten um und sollte vernünftig eingeräumt werden. :)

  • Kornel

    Wenn neue Tapes oder gute gebrauchte dann CRo2 bitte.
    Es wird hier öfter verschrien, aber meine alten Tapes laufen noch

    und hinterlassen nicht den braunen Krams :)

    Auch muffi schwört auf Chromedioxyd :) ;)

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • Und ich auch. :)

  • Um mal zum Thema zurück zu kommen:

    Bei der Tape-Aktion hab ich festgestellt, dass der TurboCorder, den ich bisher benutzt habe, wahrscheinlich einfach fertig ist.

    Wenn ich die Tage dazu komme, mache ich nochmal eine intensive Kopfreinigung, habe aber wenig Hoffnung (Riemen hat er schon neue bekommen).

    Das Ding scheint einfach fertig zu sein.

    Tja, wahrscheinlich eine weniger, aber so um die 8 Datasetten müsste ich noch haben, einige davon nicht mal getestet und zwei im Originalkarton.

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • so um die 8 Datasetten müsste ich noch haben, einige davon nicht mal getestet und zwei im Originalkarton

    Das habe ich zum Anlass genommen - genau genommen gestern schon - meinen "Beifang" der letzten Käufe einmal genauer unter die Lupe zu nehmen:

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    Die etwas verfärbte Datasette rechts ist noch meine "von damals", der Rest wird vermutlich bei nächster Gelegenheit auf den Marktplatz hier landen. Fast alle waren durch Kopfreinigung und -justierung, kombiniert mit einem gelegentlichen Riemenwechsel, wieder gangbar zu machen. Als Testsystem diente dabei mein Arbeits-C64 und eine Original-Colossus Chess 4 Kassette. Ich hatte schon vergessen, wie entspannend ("langsam") das Laden von Spielen damals war.

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    Nur der Noris-Datenrekorder DR 1535 zickt noch ein wenig rum, der möchte gar nichts laden. Hmm ...

    Warum ein Riemenwechsel nach so langer Zeit manchmal sinnvoll ist? Hier ein neuer Riemen (links) und ein alter mit langer Standzeit (rechts):

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  • Noch mal der Noris Datenrekorder DR 1535: Durch dieses Gerät konnte man fast eine Anleitung schreiben, wie man eine Datasette reparieren kann ...

    1. "First check physical connection."

    Als erstes würde ich vom Stecker der Datasette zu der Platine alle Leitungen durchmessen, denn die gehen gerade beim Stecker gerne einmal ab. So wie bei diesem Gerät, wo der grüne Draht (+5V) in der Luft hing.

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    In diesem Fall war der Draht aber noch lang genug, so dass ich den anlöten konnte.

    2. Der Kontaktschalter

    Wenn die Datasette nach dem Anschließen an den C64 nichts macht, weder beim Drücken auf PLAY, noch REWIND, etc. könnte es daran liegen, dass sich der Kontaktschalter verabschiedet hat. Entweder durch Korrosion oder durch schlichtes Davonschleichen wegen eines abgebrochenen Plastikbügels.

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    Den habe ich mit etwas Epoxy wieder an seinem Platz befestigt.

    3. Die Kondensatoren

    Auf den meisten Datasetten-Platinen sind 3 Elektrolykondensatoren, 47 µF, 16V. Die meisten sind noch OK, daher würde ich die nicht grundlos tauschen, aber in diesem Fall hatte einer von den Jungs schon einen ESR von 16 Ohm. Daher habe ich die drei getauscht.

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    4. Justage

    Diesen Teil mag ich nicht besonders, ähnlich bei der Floppykopf-Justage. Aber einige Leseköpfe sind so dejustiert, dass die Datasette keine (Kauf-)Kasetten mehr lesen kann. Hierbei hilft ein HeadAlign-Programm wie z.B. das hier verwendete Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., es gibt aber auch noch viele andere

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    Bei dieser Datasette war ich aber im Gegensatz zu den anderen (oben) nur so mittel erfolgreich. Mal konnte ich das Spiel von Kassette laden, gleich danach nicht mehr. Und mehr als eine halbe Stunde wollte ich dafür nicht mehr investieren, vielleicht ist auch der Kopf magnetisiert oder einfach durch, obwohl die Kassettenlaufwerke eigentlich (bis auf die o.a. Dinge) eigentlich ganz robust sind.

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    Insofern belasse ich es jetzt dabei, denn grundsätlich geht das Laufwerk wieder. Und kommt mit den anderen bei Gelegenheit auf den Marktplatz

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    :hammer: