Heute so repariert ...

Es gibt 2.981 Antworten in diesem Thema, welches 537.712 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. November 2025 um 18:48) ist von Jood.

  • Bei solchen Problembären hat es sich bei mir bewährt die Stelle um den Cap bzw. das IC vor und nach dem Absaugen des Lots mit einem kleinen Fön zu erwärmen. Damit braucht der Lötkolben bzw. die Station nicht mehr soviel Wärme an das Board abgeben. Hilft auch beim IC-entfernen. Trotzdem ist das A500-Board schon ne Herausforderung bei den Minus-Pins.

  • Unser Haarfön hat mich schon länger genervt, weil die zweite Geschwindigkeitsstufe beim Fönen nicht mehr zuverlässig funktionierte.

    Wenn man am Schalter etwas gespielt hat (zwischen Stufe 1 und Stufe 2) dann hat es meist doch noch funktioniert.

    Mit der ersten Stufe dauert es zu lange, bis die Haare trocken sind.

    Heute ging die zweite Stufe dann gar nicht mehr.

    Also Fön auseinandergeschraubt, nur die hintere Abdeckung, damit man an die Schalter kommt.

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    Den Schalter ausgelötet und zerlegt.

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    Durch den Kontaktabbrand hat die Verbindung nicht mehr zuverlässig funktioniert. 2200 Watt sind ja auch kein Pappenstiehl. Da fließen fast 10 Ampere drüber.

    Die Kontakte zuerst mechanisch mit 600er-Schleifpapier gesäubert und dann mit der Kombination Kontakt 60 und Kontakt 61 behandelt.

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    Schalter wieder zusammengebaut und die drei Kabel angelötet.

    Alles noch schön sauber gemacht und dann den Rückdeckel wieder angeschraubt.

    Dabei die blöden dreieckigen "Reparaturverhinderungsschrauben" (wie heißen die genau?) durch normale Kreuzschlitzschrauben ersetzt, dann geht's beim nächsten mal einfacher.

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    So, der Fön funktioniert mit beiden Stufen wieder einwandfrei. Mal seh'n wie lange das hält...

    Elektronikbastler:thumbsup:

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  • Glaub den hätte ich ersetzt :pumpkin:

    Ich vermutlich auch.

    Nicht wegen dem defekten Schalter, aber das Gehäuse schaut so aus als wäre der Kunststoff schon in der Phase in der die Oberfläche das pappen anfängt.

    Das kann ich gar nicht ab.

  • Ich finde das klasse. Mit einfachen Handgriffen funktioniert der Fön nun wieder einwandfrei und man verursacht keinen weiteren Elektroschrott. So muss das sein. Wenn möglich, immer erst versuchen zu reparieren und nicht gleich alles wegschmeißen. Gut gemacht.

    VG

    Thomas

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  • Aber btw. gibts es den bei Kunststoffen die anfangen zu kleben irgend ein Funktionierendes Heilmittel?

    Meistens ist das ja bei Gummierten oberflächen so, aber manchmal hat man auch eine Fernbedienung oder Maus aus normalen Kunststoff eine haptik als hätte da jemand sein Bonbon draufgespuckt. Ich vermute meist nach missbräuchliche Behandlung mit Desinfektionsmittel. Ich frage mich ob man diesen Auflösungsprozess der da Ingang gesetzt wurde aufhalten oder rückgängig machen kann.

  • Das einzige was hier hilft, ist das herunterschrubben bis auf den Kunststoff. Die Gummierung selbst bekommt man nicht mehr hin.

    Mit viel ISO und dann los. Ist eine :poop:-Arbeit.

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  • kuhbaert Backofenreiniger, siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Super Hinweis zum Beitrag mit dem Backofenreiniger. Kannte ich noch nicht. Das geht damit natürlich am einfachsten.

    Nichtdestotrotz, das Zeug muss runter. Egal wie. :wink:

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  • Ich kann Euch beruhigen, an dem Fön klebt nichts, das sieht auf dem Foto nur so aus. Also alles gut.:)

    Trotzdem sind die Hinweise natürlich hilfreich, wenn man mal so einen klebrigen Kunststoff hat.

    Aber jetzt bitte :zzt:

    Elektronikbastler:thumbsup:

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  • kuhbaert Backofenreiniger, siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    und anschließend mit Babypuder besteuben



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    Offizieller JiffyDOS Reseller

  • Heute meine Fritzboxen per IP-Adresse kontrolliert, eine die 7270 nicht erreichbar. Fehlerbild 4 rote Glimmlampen in der Mitte grün leuchtend.

    Netzteil gemessen = ok. Box geöffmet keine dicke Balken Elkos, Erst 2 fette 1000Mü 16V ausgelötet, Mit verzinnen und dann absaugen ging nix, also Lötkolben ans Beinchen und die Elkos rausgejuckelt, erst die 2 neben einander. Andere Elko eingelötet, Test nicht ok. Den 3. 1000er ersetzt, nicht ok.

    Im Internet was von einem 220Mü gelesen, den auch ersetzt, die Kiste läuft wieder.:thumbup:

    Selbst mit Entlötpumpe Engineer war das Zinn nicht richtig wegzubekommen, Loch nicht frei GRRRR.

    Hatte mir mal von Bobbel die Schachtel mit den Durchsteckern zugelegt. Lötkolben dran und dann durchgestoßen Loch frei.

    Fritzbox ist über Steckdosen Lan angeschlossen und als Repeater tätig.

  • Hallo,

    bei meine 10 Jahre alten Laptop gab es einen Wackelkontakt an den USB Buschsen, also schön zerlegt, säubern und die Buchsen auf der Platine nachlöten, jetzt bleibt die externe Festplatte auch bei "versehntlicher" Berührung des Steckers am Laptop angemeldet, vorher war die dann schonmal weg.

    Gruß

    Thomas

  • Nachdem der 128er nun schon annähernd an Jahr unangerührt, nackt auf dem Tisch liegt habe ich mich heute mal rangewagt.

    Ich hatte ein wenig Respekt davor weil mein letzter Versuch RAM auszulöten nicht so schön endete ...

    Vorher:

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    Nachher:

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    Die defekten RAMs habe ich per aufstecken der neuen identifiziert.

    Eine teuer Entlötpumpe war mir für meine Zwecke etwas drüber, deswegen hab ich es mal mit der Budgevariante probiert.

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    Das Ding hat zwar erstmal höllisch gestunken, so das ich es erst mal auf dem Balkon habe einbrennen lassen. Aber dann hat es seinen Zweck erfüllt.

  • Einen ausgelutschten Expansion Port am Cevi von fusselfrei_de getauscht. Danke an Bobbel, unseren Expansion Port Dealer :D

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    Aktuelle Angebote von mir im Marktplatz:

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  • Heute mein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. repariert.:hammer:

    Ein unbekanntes Netzteil wird natürlich erst mal ausgemessen, bevor man es an seinen wertvollen Amiga anschließt.

    Dabei hab ich folgende Spannungen gemessen:

    12V-Schiene: 12,02V Check

    -12V-Schiene: -11,84V Check

    5V-Schiene: 0 V Fail :encolere20:

    Obwohl es vom Verkäufer als "funktionsfähig" angeboten war, ging es also nicht.

    Also das Netzteil geöffnet und die Platine ausgebaut. Es handelt sich um das schwere Netzteil mit Trafo.

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    Auch an der Platine kamen keine 5V heraus, war also kein Kabelbruch, was ja auch hätte sein können.

    Um zu verstehen, wie die Schaltung funktioniert wollte ich mir den Schaltplan aus dem Netz laden.

    Aber da hab ich mir einen Wolf gesucht. Die Schaltpläne vom Amiga sind in allen möglichen Versionen zu finden, aber nicht die von den Netzteilen.

    Von dem schweren Netzteil mit Trafo gibt es zwei verschiedene Versionen. Jemand hat die andere Version mal revers engeniert.

    Aber zu meiner Version hab ich keinen Schaltplan gefunden.

    Immerhin war jetzt klar, dass die 12V und die -12V-Schiene mit einfachen Linearreglern 7812 bzw. 7912 realisiert war. Diese beiden Spannungen funktionierten ja auch.

    Die defekte 5V-Schiene war aber etwas komplizierter als Schaltregler ausgeführt.

    Nach 2 Stunden suchen im Netz hab ich es aufgegeben und ohne Schaltplan den Fehler gesucht.

    Und was soll ich sagen... manchmal kann es so einfach sein. Mal die Platine etwas genauer angeschaut und der Fehler stach ins Auge.

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    Die Lötpunkte vom Schaltregler-IC waren aufgrund mechanischer Belastung ausgebrochen. So konnte das Netzteil natürlich nicht funktionieren.

    Der Schaden könnte natürlich auf dem Versandweg passiert sein. Die Zusteller gehen leider häufig nicht grade zimperlich mit den Päckchen um.

    Alle Leistungshalbleiter, die am Alukühlkörper festgeschraubt sind gut nachgelötet und dann die 5V-Schiene nochmal auf der Platine vermessen.

    Bingo:juhu:5,11V lagen jetzt an. Perfekt.

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    Jetzt die Spulen, dicke Elkos und den Kühlkörper mit Heißkleber gut fixiert und wieder in das Gehäuse eingebaut.

    Das Gehäuse hatte ich während der Reparatur in lauwarmer Seifenlauge eingeweicht und schön sauber gemacht.

    Jetzt nochmal die Spannungen am Stecker kontrolliert. Alles sah gut aus für einen Test.

    Netzteil am A600 probiert. Ja Super, ist einwandfrei bis zur Workbench hochgefahren.

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    Das Netzteil ist jetzt wieder einsatzbereit und sieht auch wieder gut aus.

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    Elektronikbastler:thumbsup:

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  • Ist das eine optische Täuschung, oder hat der Kondensator Blähungen?

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    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.