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x1541

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Sunday, December 9th 2007, 2:48pm

NeoRAM Aufbauanleitung

Einen Warenkorb bei Reichelt für Selbstbestücker habe ich vorbereitet:
https://secure.reichelt.de/?;ACTION=20;L…450;PROVID=2084
Allerdings sollten wohl statt "MKS-2 100N" besser "Z5U-5 100N" verwendet werden. Sind zwar genauso dick, aber wegen der längeren Beine klemmt es nicht so am SRAM. Ausprobiert habe ich das aber noch nicht.
Das kann ich inzwischen bestätigen. Siehe auch die Bilder zum Aufbau.

Wer den Bausatz von mir bezieht sollte Folgendes erhalten, bzw. von Reichelt sollten diese Bauteile geliefert werden:
index.php?page=Attachment&attachmentID=8553 index.php?page=Attachment&attachmentID=8554

Im ersten Schritt (der entfällt, wenn ich bereits die SMD Bauteile vorbestückt habe) werden die SRAMs aufgelötet. Dazu verzinnt man am Besten zuerst ein Pad an der Ecke und fixiert hiermit das SRAM. Danach verlötet man den diagonal gegenüberliegenden Pin, und kann dann noch etwas die Ausrichtung des SRAM korrigieren. Wenn alle vier SRAMS sauber ausgerichtet sind, kann man die restlichen Pins verlöten. Man kann das hier in den Bilder auch erkennen:

index.php?page=Attachment&attachmentID=8556 index.php?page=Attachment&attachmentID=8557
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x1541

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Sunday, December 9th 2007, 3:17pm

Nach der Devise "die flachen Bauteile zuerst" werden die IC Sockel als nächstes eingelötet. Alternativ kann man die ICs direkt einlöten.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8562

Danach bestückt man die bedrahteten Bauteile. Hier kann man von oben die Bauteile mit etwas Lötzinn fixieren, damit sie beim Umdrehen der Platine nicht herausfallen. Dann von unten löten und die Beine mit einem Seitenschneider kürzen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8559

Ein kleines Problem stellen die beiden 1N5817 Dioden dar, da die Anschlussbeine sehr dick sind und manchmal nur schwer in die verzinnte Bohrung der Platine passen. Vor allem wenn man die Beine schon etwas gekürzt hat, um sie aus dem Gurt zu bekommen, können die Beine verformt sein und schwer einzustecken sein. Es hilft etwas, zuerst die Diode als Bohrer zu missbrauchen und zuerst ein Bein unter drehenden Bewegungen vorsichtig einzuführen. Dies mit allen vier Bohrungen machen, die Dioden passend biegen und dann einsetzen. Der weiße Strich der Diode zeigt zum Strich im Platinenaufdruck.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8868

EDIT: Ein Tipp noch zu den beiden Dioden: so wie im Bild gezeigt einbauen, dann kommen sich die beiden Gesellen nicht in die Quere.

EDIT2: Bei V1.1 Platinen ist das Problem behoben, durch eine andere Anordnung der Dioden. Bitte an dem Bestückungsaufdruck auf der Platine orientieren: Strich auf der Diode zum Strich in der Zeichnung.


Der Tantalkondensator C1 weist eine Polung auf und muss richtig herum eingesetzt werden. Das + Zeichen auf der Platine muss mit dem + Zeichen auf dem Kondensator übereinstimmen.

Farbcode der Widerstände:
R1, 4,7kOhm: gelb - lila - schwarz - braun. (es reicht aus den gelben oder lila Strich zu erkennen)
R2, 1kOhm: braun - schwarz - schwarz - braun. (nur braune und schwarze Ringe)
R3, 20kOhm: rot - schwarz - schwarz - rot. (es reicht aus die roten Ringe zu erkennen)

Wichtig: das Pad im Batteriehalter muss verzinnt werden! Sonst kann es sein dass die Batterie keinen Kontakt bekommt! Dazu das Pad gut mit dem Lötkolben erhitzen und reichlich Lötzinn zugeben. Darauf achten, dass das Pad schön glänzend wird (bei Bleizinn) und keine Oxidschicht zurückbleibt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8560

Schlußendlich wird noch der Batteriehalter eingesetzt und verlötet (kann man von oben zuerst fixieren), sowie die ICs eingesetzt, falls sie nicht eingelötet wurden.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8561

Die Erweiterung ist bereit für einen Test, am Besten mit dem RAM Testprogramm von cbmhardware. Falls dieser bestanden wird, kann auch die Batterie eingesetzt werden (Pluspol nach oben).
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Wednesday, December 12th 2007, 4:57pm

Also ich muss dich ja mal loben was du da so gezaubert hast. Das schaut echt professionell aus. Kann man das irgendwie in ein Gehäuse bauen ?
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Wednesday, December 12th 2007, 5:29pm

Natürlich, das passt sicherlich in ein Action replay oder Geo Ram Expander Gehäuse
C64C mit angepasstem SD2IEC SuperCPU mit 2MB Ramcard RamLink mit 16MB Ramvard 512KB Georam Zeitpufferung CMDHD mit 500MB HDD FD2000 & MegaPatch3 Wheels
C128D IECATA 29GB HDD Und irgendsoeine 2MB Ramerweiterung Auf HDD Megapatch3 & Wheels 128
Amiga 600 Kick 3.1 Workbench 3.1 10GB HDD 1MB Chip
AMD PhenomIIX4 4*3,1 GHZ 16GB Ram 1TB HDD NVidia 9600 GT 2GB Ram Windows 7 ultimate 64Bit

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Wednesday, December 12th 2007, 5:52pm

So macht das zusammen Bauen Spaß und der Erfolg ist nahezu garantiert!
Am genialsten finde ich deinen Platinenhalter - der krasse Gegensatz zur filigranen SMD Technik [hihi]

Ach ja, die RAMs sind vermutlich sehr empfindlich gegenüber statischer Aufladung?
Also schön "Armband" tragen oder sich selbst anderweitig erden...

Gruß,
Thomas

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Wednesday, December 12th 2007, 9:06pm

Zum Gehäuse habe ich schonmal was geschrieben. Es passen Gehäuse von Rex bzw. Jens Schönfeld (z.B. Vesalia, Protovision und GO64 Shop). Mir ist die Bohrung in der Platine aber zu gross geraten, deshalb muss man hier ein Stück Kabelisiolierung über den Zentrierdorn des Gehäuses ziehen. Mit ein wenig Bastelgeschick kein Problem ...

Die Bohrung ist aber gerade nicht gross genug für Gehäuse Typ Commodore oder Action Replay und Final Cartridge. Abgesehen davon befindet sich hier die Zentrierung an anderer Stelle.

Für die nächste Auflage der Platine gibt es natürlich ein passendes Loch, und ich versuche Ausfräsungen für die amerikanischen Gehäuse zu machen, wie man sie von CMD Swiftlink, Turbo232 und 1750XXL kennt. Die scheint es noch irgendwo zu geben und ich will doch auch Platinen nach USA verkaufen ;)

@schnaggels: nichts gegen meinen Platinenhalter, der rutscht wenigstens nicht weg :D

Die SMD RAMs sind auch nicht empfindlicher als andere Bausteine. Ich hab noch nie einen SRAM durch statische Aufladung kaputtbekommen, ohne dass ich besondere Vorkehrungen treffe. Das soll jetzt nicht als Freibrief gelten. Gut ist z.B. synthetische Kleidung zu vermeiden so als Anfang ...
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Thursday, December 13th 2007, 7:21pm

So...Reichelt hat heuer geliefert und gleich zusammengestrickt.
Speichertest mit 2MB auf anhieb bestanden.

Fazit: Ich brauch ne neue Lötstation. Mit dem 50W Weller TCP-S von anno dazumal ist selbst bei den groben SRams kein grosser Blumentopf mehr zu gewinen. Hab echt Schwein das des so klappt. Für Dil reicht des Ding ja völlig aus.


Gebastel

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Thursday, December 13th 2007, 11:33pm

Glückwunsch zum erfolgreichen Aufbau! Und danke für den Beweis dass man für die SMD SRAMs kein Hightech Lötkolben braucht ;)

Ich sehe Reichelt hat noch irgendwo zwei SRAMs von BSI auftreiben (=vom Fussboden aufkehren) können. Ich hoffe die Beine waren nicht verbogen, wie bei der einen Lieferung die ich direkt zurückgehen liess ... Für die Bausätze haben die mir zum Glück jetzt Gurtware geliefert die ich unausgepackt direkt weiterversende, das erspart mir viele Sorgen. Die habe ich dann leider bei den SMD Bestückungen.

@all:
Die bezahlten Bausätze sind übrigens versandfertig, nur noch nicht zur Post gekommen, muss ich morgen machen! Dann klappts evtl. noch aufs Wochenende.
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Thursday, December 13th 2007, 11:36pm

Welche Art der Software wird denn da unterstützt ? Gibs da sowas wie das Betacopy, was den Speicher nutzt ?
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Sheltem

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Friday, December 14th 2007, 9:56am

War alles IO.

Ich brauch noch mal son Lupe-Lampen Teil. Der Kram ist echt zu klein für meine kaputten Augen. Das sieht ja aus...

Habs mit der "ich verzinne alle Pads und drücken dann nur noch die Beine warm ran" Methode bei nem SRam verucht. War scheisse.

@ACE hmm...Geos... :P

OliverW.

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Saturday, December 15th 2007, 4:55pm

Hallo,

was mich noch interessieren würde: Für was sind die 2*3 Felder, die auf der Bestückungsseite direkt hinter der Speicherzeller sind?
Auch auf der Lötseite sind solche Felder, hier hinter der Steckkontaktleiste.

Was kann man damit machen??

Oliver W.

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Saturday, December 15th 2007, 7:36pm

Die Lötfelder sind für eventuelle Probleme vorhanden, die bei der Erkennung der Erweiterung auftreten könnten. Im jetzigen Zustand arbeitet die NeoRAM mit einer Ausdekodierung von 2MB RAM, und die Register werden im Bereich DFC0-DFFF gespiegelt. Da die originale GeoRAM nur 512kB dekodiert und im gesamten I/O2 Bereich spiegelt sind Probleme vorstellbar.

Bisher habe ich aber nur eins gefunden: Das Testprogramm der BBGRAM erwartet, dass die Speicherdekodierung dem Speicherausbau entspricht. Also muss man bei Bestückung von nur 512kB auch die Dekodierung ändern. Dazu die Lötfelder. Probleme mit dem kleineren Mirror Bereich konnte ich noch keine finden. Vorteil ist hier, dass man noch ein MMC64 mit der NeoRAM zusammen nutzen kann.
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Friday, February 15th 2008, 8:51pm

Heute sind auch meine Bauteile eingetroffen.

Alles außer SMD war Routine, keine Überraschungen hier.
Nur mit den SMD-Teilen hatte ich mehr Probleme als ich gedacht hätte. Wahrscheinlich weil mein Lötkopf schon etwas abgenutzt ist und ich eine falsche Größe nachbestellt hatte...

Jedenfalls habe ich die Lötlitze-Brutalo-Methode eingesetzt. Einzelne Pins anzulöten war zu langwierig und ich musste die Pins zu oft erhitzen bis es richtig gestimmt hat.

Also habe ich glatt die ganze Seite von Pins mit Lötzinn überzogen und dann mit Lötlitze den Überschuss wieder entfernt. Braucht etwas Übung. Am Anfang ist der Chip doch recht heiß geworden. Ich hoffe, ich habe nichts geschmort. Aber auch so kann ich noch nicht sagen, ob die Aktion ein voller Erfolg war. Wenn ich an meine Geräte komme, werde ich mit Lupe und Widerstandsmesser erst noch mal überprüfen müssen, ob keine versteckten Lötbrücken oder trockenen Lötstellen übriggeblieben sind.
Versifft genug sieht es jedenfalls aus...

Noch was: Ich hab mir zur Sicherheit ein Paar Antistatik-Handschuhe gekauft. Fast zu rutschig, um damit SMD zu löten, und DIP-Bausteine kann ich damit überhaupt nicht handhaben. Jeder Pin bohrt sich sofort in den Handschuh zun zum sanften Umdrehen sind sie zu rutschig.

14

Friday, May 7th 2010, 11:01pm

Hurra, mein NeoRAM ist fertig gelötet.


Das mit den SMD Dingern war halb so schlimm wie ich befürchtet habe. :)

OliverW.

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15

Friday, May 7th 2010, 11:20pm

Das mit den SMD Dingern war halb so schlimm wie ich befürchtet habe. :)


Wenn man ein paar mal mit SMD was gemacht hat, ist das gar kein Problem!

Oliver W.