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61

Saturday, October 1st 2011, 7:21pm

Wieso möchtest Du die Leiterbahnen auf der Platine verfolgen?

Könntest Du von dem beigelegten Sockel bitte ein Foto machen, wenn der AVR nicht eingesteckt ist? Am besten von Oberseite und Unterseite. Danke!

Fehlendes Kabel ist natürlich ärgerlich... drücke die Daumen, dass Du bald eines bekommst!

Thomas V

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62

Saturday, October 1st 2011, 7:40pm

Nils, einfach um mal zu gucken wo es lang geht - zum Beispiel bei den LEDs wegen der Polarität.
(ich muss dazu sagen das ich sowas beruflich mache und natürlich gerne schaue wie andere sowas aufbauen)

hier die beiden Fotos:
von oben.... (der Quarz hätte def. nicht gepasst und C2 sowie C3 und C4 ebenfalls nicht, oder man schnibbelt den Steg weg)
Sockel mit gedrehten Kontakten sind etwas schlanker und lassen etwas mehr Platz über.
http://www.tvrecar.de/images/petsd1.jpg

und von unten:
http://www.tvrecar.de/images/petsd2.jpg



aber wie gesagt, das war überhaupt kein Problem!
Wollte es nur anmerken.....
Gruß
Thomas :bia

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63

Saturday, October 1st 2011, 11:49pm

Danke für die Bilder. Scheint so, als ob die Kondensatoren noch gepasst hätten.

Der Quarz passt definitiv nicht? Eigentlich ist unter dem Quarz eine Massefläche, um etwas gegen Signalleitungen abzuschirmen - wenn man den Quarz nun auf der Unterseite montiert, hat man genau den Effekt, den ich vermeiden wollte: dann sitzt der Quarz in der Nähe von Signalleitungen. Wenn der Quarz oben nicht passt, sollte ein anderer Sockel verwendet werden.

Ich habe eines angehangen, das zeigt wie das eigentlich gedacht war. Ich habe einige Minuten darauf verwendet, die Bauteile so zu platzieren, dass man alles gut unterbekommt ohne einen Steg entfernen zu müssen - was natürlich nur geht, wenn man gleiche oder ähnliche Sockel verwendet.

Erschreckend, was man in der Vergrößerung alles sieht :schreck!:


Thomas V

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64

Sunday, October 2nd 2011, 7:35am

insbesondere die beiden Kondensatoren am Quarz hätte man doch kräftig zur Seite drücken müssen damit sie am Steg vorbei passen.
Wie ich sehe hast Du auch einen Präzisionssockel verwendet - der bietet mehr Platz da seine langen Stege generell schmaler sind.

Wegen der Signalleitung unter dem Quarz mache ich mir keine Sorgen - sollte es dort Probleme geben lege ich das Quarzgehäuse an Masse.

Ja, man sieht auf den Fotos ganz schön viel Schmier.... und das, obwohl ich meine Platine mit Isoprop. gereinigt habe =)
Gruß
Thomas :bia

Donald

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65

Sunday, October 2nd 2011, 8:45am

Hi,

also ich weiss nun nicht wo das Problem ist.
Haber es ja selbst aufgebaut. Den Mittelsteg
des IC-Sockels per Seitenschneider entfernt,
Quarz und die Kondensatoren eingelötet,
alles von oben. Passt alles.

Gruß Donald


..

Thomas V

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66

Sunday, October 2nd 2011, 9:00am

Donald, ist auch kein Problem.... habe ich auch oben geschrieben, sollte nur eine Anmerkung sein!

Ggf. für unerfahrene Löter ein Hinweis den Sockel vorher zu bearbeiten....

Aber wenn Du schon den Quarz ansprichst, meiner passte nicht oder ich hätte ihn leicht schräg einlöten müssen.
Der Quarz ist am unteren Rand 10,6mm breit, der Sockel innen aber nur 10,1mm.
Oder hast Du den IC Sockel auf dem Quarz seitlich aufliegen lassen?
Was machst Du wenn der Quarz defekt ist?

Wir löten täglich dutzende Quarze ein, auch diese Bauform.....
Mindestens 1% sind defekt - neu aus der Verpackung..... ist Markenware von Schukat Elektronic.
Gruß
Thomas :bia

Donald

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67

Sunday, October 2nd 2011, 9:07am

Hi,

OK, so gesehen. Sollte aber kein Problem sein
das er in den Folge-Platinen quer gesetzt wird.

Gruß Donald


..

68

Sunday, October 2nd 2011, 1:03pm

Ich habe es heute auch aufgebaut. Vielen Dank an alle die es möglich gemacht haben ! - Funktioniert bei mir scheinbar tadellos.



Zwischen dem Uhren-Chip und dem AVR ist es auch etwas knapp. Geht aber noch gerade so. Ich habe für den AVR einen Präzision-Sockel verwendet. Da gab es mit Quarz und Kondensatoren keine Probleme.


Ich habe das Gehäuse gleich passend behackt :) Wenn da mal ein LCD dazu kommt, wird die Platine sowieso umziehen müssen. Im Moment fehlt noch eine LED. Da nehme ich wahrscheinlich eine Duo-LED.

Ich habe festgestellt, dass einige Speicherkarten einwandfrei funktionieren, andere wollen gar nicht. Nun habe ich ein Directory mit 10 Disketten Pet-Spielen. Wie komme ich denn in die einzelnen D64-Directories rein ? - Drücken auf die beiden Taster funktionierte nicht.
Kann man den Card-Reader irgendwo auf Unit 8 einstellen oder ist das in der Firmware verankert ?
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Unseen

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69

Sunday, October 2nd 2011, 1:42pm

Ich habe festgestellt, dass einige Speicherkarten einwandfrei funktionieren, andere wollen gar nicht.

Möglich - ich kann lediglich dafür sorgen, dass die Karten in meiner Sammlung alle funktionieren. Ausserdem stört mich ein kleines Detail in der Ankopplung der SD-Karte auf der petSD-Platine, wegen dem wahrscheinlich eine Karte aus meiner Sammlung darauf nicht zuverlässig funktionieren würde (die mag auch mit den Peter-Sieg-Platinen nicht immer).

Quoted

Kann man den Card-Reader irgendwo auf Unit 8 einstellen oder ist das in der Firmware verankert ?

Source code

1
2
open 1,<bisherigenummer>,15,"u0>"+chr$(<neuenummer>):close 1
open 1,<neuenummer>,15,"xw":close 1

(Grösserzeichen nach dem u0 bitte nicht vergessen!)

Quellcode

1
2
3
10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
30 printint(rnd(1)*328)-217

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NLQ

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70

Monday, October 3rd 2011, 11:23am

Quoted

Ausserdem stört mich ein kleines Detail in der Ankopplung der SD-Karte auf der petSD-Platine, wegen dem wahrscheinlich eine Karte aus meiner Sammlung darauf nicht zuverlässig funktionieren würde (die mag auch mit den Peter-Sieg-Platinen nicht immer).

Mich würde interessieren welches Detail stört.

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71

Monday, October 3rd 2011, 4:31pm

Mich würde interessieren welches Detail stört.

Gut, dann frage ich nicht per Mail, sondern hier:

Mich auch!

Unseen

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72

Monday, October 3rd 2011, 7:31pm

DO der SD-Karte (3.3V-Signal) ohne Pegelwandler an MISO des AVRs (5V-Eingang). V_IH des AVR an dem Pin ist bei 5V-Versorgung 0,6*Vcc, also 3,0V. Garantiertes V_OH der SD-Karte ist aber nur 0,75*Vdd, hier also 2,485V. Das mag ja in der Praxis fast immer funktionieren weil der AVR toleranter ist als im Datenblatt angegeben und die SD-Karten typischerweise besser als ihre Spezifikation vorschreibt, sauber geht aber anders. Selbst wenn man die Diode in der Spannungsversorgung berücksichtigt (typisch 450mV Vf bei 1A laut Datenblatt, bei geringeren Strömen noch weniger) wäre die Eingangsschwelle am AVR noch bei 4,55V*0,6 = 2,73V.

Quellcode

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10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
30 printint(rnd(1)*328)-217

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73

Monday, October 3rd 2011, 8:49pm

Ach so, die Problematik meinst Du. Ja, die war mir bewußt.

Beim letzten Prototypen hatte ich genau deshalb DO der SD-Karte an den 74HC4050 angeschlossen. Die VIH-Werte sind dort zwar nur für Vcc=2, 4.5 und 6V angegeben, scheinen aber recht linear zu sein. Grafisch interpoliert komme ich für Vcc=3.3V auf 2.4V - also laut Datenblatt besser als der AVR. Die Spannung, die der 74HC4050 dann mindestens bei logisch high ausgeben sollte, lag dann sogar innerhalb des Bereichs laut AVR-Datenblatt. Schöne Theorie, hat aber in der Praxis nur mit ein paar sehr wenigen sehr alten Karten funktioniert. Warum, wüsste ich bis heute gerne.

Ich habe leider trotz einigen Suchens keine Lösung für die Pegelwandlung gefunden, die alle diese Kriterien erfüllt:
- maximal 1 IC
- ISP-Anschluss darf nicht blockiert werden (Achtung: während des Programmiervorgangs ist der AVR der Slave, nicht mehr der Master, d.h. z.B. MOSI (master out slave in) ist im normalen Betrieb ein Ausgang, während des Programmierens aber ein Eingang!)
- nur DIP-Gehäuse, oder ähnlich grobmotorisch lötbares
- billig
- beschaffbar

Mir ist aber hier im Forum nicht zu Augen gekommen, dass die PeterSieg-Platinen besonders wählerisch mit ihren SD-Karten wären und ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass im Grunde sogar eine einzige funktionierende SD-Karte in der Praxis ausreicht - von daher sehe ich keinen besonderen Bedarf, da was zu ändern.

Aber wie gesagt: wenn jemand eine Lösung hat, die alles kann - dann nur her damit!

NLQ

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74

Tuesday, October 4th 2011, 9:50pm

Quoted

Ich habe leider trotz einigen Suchens keine Lösung für die Pegelwandlung gefunden, die alle diese Kriterien erfüllt:
...
- ISP-Anschluss darf nicht blockiert werden (Achtung: während des Programmiervorgangs ist der AVR der Slave, nicht mehr der Master, d.h. z.B. MOSI (master out slave in) ist im normalen Betrieb ein Ausgang, während des Programmierens aber ein Eingang!)
...

Zumindest dieses Problem könnte man lösen indem man einen UART im SPI-Mode zum Ansteuern der SD-Karte über den Pegelwandler benutzen würde.

Unseen

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75

Tuesday, October 4th 2011, 10:30pm

Ich habe leider trotz einigen Suchens keine Lösung für die Pegelwandlung gefunden, die alle diese Kriterien erfüllt:
- maximal 1 IC

Darfs auch ein Transistor sein? AN97055 von NXP geht zwar von I2C aus, aber Shadowolf hat diese Variante damals auf seinen 1.6er-MMC2IEC-Platinen verwendet und bisher habe ich damit keine Probleme.

Quoted

Mir ist aber hier im Forum nicht zu Augen gekommen, dass die PeterSieg-Platinen besonders wählerisch mit ihren SD-Karten wären

Ich habe genau eine Karte die dort Probleme macht - aufgefallen war es mir nur weil ich beim Schreiben von newboot so lange am SD-Code herumoptimiert hatte bis wirklich alle Karten meiner Sammlung in allen interessanten Situationen (frisch eingesteckt oder vorher schonmal initialisiert) fehlerfrei initialisieren liessen und dann beim Test mit einem mega1284 auf einmal von dieser Karte nicht geflasht werden konnte. Bei Gelegenheit kann ich ja mal ein Oszilloskop dranhalten.

Quellcode

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10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
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76

Tuesday, October 4th 2011, 11:19pm

Den dort verwendeten MOSFET gibts nur im winzigen SOT-23-Gehäuse, aber vielleicht finde ich einen vergleichbaren mit größeren Gehäuse.
Danke für die Anregung!

Thomas V

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Friday, October 7th 2011, 6:19pm

so, meins funktioniert nun auch.....

NACHDEM ich die Firmware nochmals per SD Karte und bootloader geflasht hatte.
Zuvor konnte ich absolut nicht auf die SD Karte zugreifen, der 8032 hatte aber zumindest
kein "device not found" ausgegeben.....

Keine Ahnung woran es lag.

Saubere Arbeit Jungs :zustimm:

Ich hätte ggf. noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag: noch einen 5V Spannungsregler, so dass man auch mit einem 7-9V Steckernetzteil
arbeiten kann.
Gruß
Thomas :bia

78

Friday, October 7th 2011, 9:06pm

Heute ist auch mein Bausatz gekommen!


Danke for( ;; ) und Donald :)

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79

Saturday, October 8th 2011, 10:06am

Der Bestückungsdruck der Platinen scheint gut zu sein, wenn ihr alle schon Eure Platinen ohne Bauanleitung aufbaut :-)

Über den Einbau eines 7805 Spannungsreglers, damit man auch 7-9V Steckernetzteile verwenden kann, habe ich beim Entwerfen der Platine nachgedacht, den Gedanken aber schnell wieder verworfen. Ich habe auch nach wie vor kein gutes Gefühl dabei. Es fängt damit an, dass ein schneller Blick ergeben hat, dass diese Steckernetzteile mittlerweile teurer sind als 5V-Netzteile. Ausserdem erzeugt ein 7805 je nach Eingangsspannung eine beträchtliche Menge an Wärme, die gerade bei Einbau in ein Plastikgehäuse schwer abzuführen ist. Wenn man jetzt noch den 7805 mit Kühlkörper versieht, kommt der nächste und möchte sein AC-Steckernetzteil verwenden, was dann auch noch Gleichrichtung und Glättung erfordert. Was mir daran auch nicht gefällt, sind diverse Varianten: dann hat man ein petSD, das nur 5V DC braucht, das nächste kann auch 9V - ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert, wenn man das verwechselt. Immerhin ist das petSD das erste mir bekannte SD2IEC-Gerät, das immerhin einen Verpolschutz mitbringt.

Also von meiner Seite aus bleibt dabei: das petSD braucht +5V Gleichstrom (DC).

Den Hardcore-Bastlern bleibt natürlich frei gestellt, anstelle der Verpolschutzdiode D3 einen 7805 mit zwei 100nF Kerkos einzuflicken -- auf eigene Gefahr.

Thomas V

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80

Saturday, October 8th 2011, 10:16am

kann Deine Gedankengänge zum Spannungsregler gut nachvollziehen..... war ja nur so eine Idee, ich persönlich hätte keine Schaltung
aufgebaut die davon lebt das eine "exakte" Versorgungs-Spannung anliegen muss.
Bei den vielen Netzteilen die man heutzutage so auf dem Tisch rumliegen hat, kann man sich ganz schnell vertun und hat
plötzlich ein 9V Teil am PETSD.....
Uns passiert das vielleicht nicht, aber jemand der sich mit sowas nicht auskennt....?

Ich werde mein PETSD wohl direkt aus dem PET mit 5V versorgen - hinten am Datasettenport liegen die ja an.
Habe es gestern 2h getestet und es löppt 1A

BTW:
der Bestückungsdruck in Verbindung mit dem Schaltbild reicht eigentlich vollkommen aus.
Gruß
Thomas :bia