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Endurion

Sir Bugalot

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Sunday, December 19th 2010, 7:42am

Musicstar.de Abofalle

Mahlzeit,

Jetzt hab' ich's auch geschafft. Bei Milchreis gab's mal ein lustiges Gewinnspiel, unter anderem waren da auch 10€-Gutscheine für musicstar.de drin. Da mein Kleiner einen davon hatte, hab ich ihm da ein paar Lieder runtergeladen. Da die schön nach allen tollen Daten fragen, hab ich natürlich nur Dummydaten eingesetzt.

Da wir nach und nach noch drei Gutscheine gefunden haben, habe ich die auch mal eingelöst, jeweils mit neuem Konto und neuen Dummydaten. Ausser meiner email haben die also nichts. Ich habe von den einzelnen Versuchen aber noch nicht mal meine Zugangsdaten, kann mich also schwer auf etwas beziehen.

Wochen später kommt dann plötzlich eine Rechnung über eine Abo-Flatrate, die ich absolut nicht wissentlich bestellt habe. Habe daraufhin mal den Support angeschrieben und natürlich nichts zurückgehört. Jetzt plötzlich sogar zwei emails von einem Inkasso-Unternehmen, wo ich dann zackisch 60€ irgendwas zu zahlen hätte.

Mit nachgoogeln habe ich dann einiges gefunden, dass der Laden wohl generell so Leute über den Tisch zieht.

Wie verhält man sich denn da jetzt sauber?
Ich sehe jetzt etwas problematisch, wenn ich tatsächlich aktiv an den Laden rangehe. Habe zwar mal unter dem falschen Namen eine Kündigungs-email und Beschwerde an den Support geschickt, aber das interessiert dort offensichtlich niemanden.
Wenn ich es nach deren Vorgaben mache (mit Fax oder schriftlichem Anschreiben), dann haben die über kurz oder lang meine richtigen Daten (wenn sie wollten, könnten sie die auch über die email herausbekommen).
Oder erst mal schön an die Verbraucherzentrale melden? Und den Rest von den Mahnungen/Inkasso-Anschreiben getrost ignorieren?

commodore64

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2

Sunday, December 19th 2010, 9:06am

ich hatte auch mal bei sowas ähnlichem mitgemacht und die haben uns auch als briefe geschickt das die uns vors gericht ziehen wollen und dann stand da ein richter drauf den nicht gibt.

schlonkel

Landgräfin Schnorchel von Möhren

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3

Sunday, December 19th 2010, 9:29am

Da die schön nach allen tollen Daten fragen, hab ich natürlich nur Dummydaten eingesetzt.

Da stelle ich mir natürlich die Frage: Wofür brauchen die eigentlich die Daten wenn das ganze "for free" sein soll? Wird in dem Bonusgutschein auf ein Abo hingeweisen? Wenn Nein, wäre ich in dem Zusammenhang vorsichtig geworden und hätte mal geschaut -ob- das (doch) ein Abo ist. Was mich zur zweiten Frage bringt -> Wie wird das Abo angeboten. Kleingedruckt in der letzten Zeile, so dass man u.U. noch 4km nach unten scrollen muss oder offensichtlich, zB rechts neben dem Eingabefeld in normalen Lettern. Bei Ersterem wärst du wahrscheinlich fein raus, da gibt es genügend Urteile.

Da wir nach und nach noch drei Gutscheine gefunden haben, habe ich die auch mal eingelöst, jeweils mit neuem Konto und neuen Dummydaten. Ausser meiner email haben die also nichts. Ich habe von den einzelnen Versuchen aber noch nicht mal meine Zugangsdaten, kann mich also schwer auf etwas beziehen.

Eine eMail lässt sich im Zwifelsfalle mit dem Nutzer in Zusammenhang bringen. Wie gesagt, die Angabe aller Daten muss stutzig machen.

Habe zwar mal unter dem falschen Namen eine Kündigungs-email und Beschwerde an den Support geschickt, aber das interessiert dort offensichtlich niemanden.

Klar dass die das nicht interessiert, die kennen wohl den echtgen Namen unter der eMail. Und du hast noch mehrere Idenditäten angenommen was die Sache nicht einfacher macht. Aber... ich würde mir das Anmeldungsprozedere einfach noch mal anschauen.

DoReCo #37: 22.06.2013 - INFO - Stammtisch #29: xx.06.2013 - INFO

schlonkel

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Sunday, December 19th 2010, 9:33am

Jetzt plötzlich sogar zwei emails von einem Inkasso-Unternehmen, wo ich dann zackisch 60€ irgendwas zu zahlen hätte.

Hmmm, das Zitat wurde mir unterschlagen. eMails von einem Inkassounternehmen sind wie ein Auto ohne Motor. Du darfst es lesen, brauchst aber nicht reagieren. :) Triple-L -> Links liegen lassen.

DoReCo #37: 22.06.2013 - INFO - Stammtisch #29: xx.06.2013 - INFO

TheRyk

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Sunday, December 19th 2010, 9:46am

Einem geschenkten Gaul...

... sollte man heutzutage durchaus mal ins Maul schauen, um nicht von ihm in den Hintern gebissen zu werden.

Leider ist das keine Seltenheit, mittels Gutscheinen gleich in einer Abo-Falle zu landen, passierte mir selbst (als eigentlich eher vorsichtigem User) einmal mit LOVEFiLM.de, einer Online-Videothek, vor deren "Geschenken" ich hier ebenfalls warne. Einmal irgendwo die AGBs zu schnell weggeklickt oder irgendwas kleingedrucktes übersehen, schon wird aus einer kostenlosen Probemitgliedschaft eine minimum 2 bis 3 monatige Mitgliedschaft, wobei nur 1 Monat dann gratis ist. Peinlich: Mir wurde das von einer Bekannten geschenkt, die dachte, sie tue mir damit etwas Gutes. Da ich auch selbst noch so einen Gutschein hatte, habe ich (noch bevor ich den einen eingelöst hatte) das überzählige Teil auch an einen Freund weiterverschenkt. Am Ende war es der Bekannten mir gegenüber und mir dem Freund gegenüber natürlich peinlich, so einen Ärger beim "Beschenkten" verursacht zu haben.

Irgendwo ist immer ein Haken. Die jeweilige Firma gewinnt so oder so nur. Wenn von 10.000 Gutscheinen 100 eingelöst werden und am Ende nur 5 bis 10 dauerhafte Kunden rumkommen, hat sich die Aktion für die bereits gelohnt. Was lernt man daraus: Finger weg von vermeintlichen Geschenken.

Moskau-Inkasso-Kram... naja. :) Bevor die Russen mit der Baseball-Keule vor der Tür stehen, würde ich da auch locker bleiben. Und wenn doch, ist es immer gut, eine Flasche Vodka im Haus zu haben.
Wenn Sie irgendwelche Satzzeichen in meinen Postings vermissen, bedienen Sie sich, bitte:
@!#?@! (Zitat Q*bert, Arcade Version, 1982)

Endurion

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Sunday, December 19th 2010, 10:04am

Danke schon mal für das Feedback. Die emails vom Inkasso lasse ich dann mal liegen. Die Abo-Nummer ist dort wohl ganz fies getrickst. Im Bestätigungsscreen gibt's einen grossen Button mit "Jetzt bestellen" und irgendwo ganz unten einen kleinen Link mit "Ohne Abo bestellen". Sieht so nicht sauber aus.

schlonkel

Landgräfin Schnorchel von Möhren

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Sunday, December 19th 2010, 10:25am

Schwer zu beurteilen wie die Relation der Angabe beider Möglichkeiten war -> Größe des Hinweises (Schrift, Farbe (hellgrau auf weiß ist immer schlecht)) und Standort auf der Webseite. Wie das schlussendlich zu beurteilen wäre kann ich hier nicht sagen. Ich hab jetzt einfach mal ein paar Sachen in den Warenkorb gelegt, beim Zahlungsvorgang kam dann der Anmeldevorgang. Bisschen verwirrend war die Angaben: "[b]Brennen und Downloaden von allen Tracks kostenfrei möglich[/b]" (was heißt möglich? - generell oder nur als Test mit anschließendem Abo?) und dann "Einkaufen ohne Angebot gratis zu testen" - heißt das nunmehr dass das ein reiner Einkauf wird, also ohne weitere Verpflichtungen?! Ich würde das zumindest so definieren.

Alles etwas verwirrend, aber einen Strick kann man daraus wohl nicht binden. Desweiteren weiß ich nicht ob das mit den Gratisbons ähnlich aussah.

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Wiesel

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Sunday, December 19th 2010, 10:39am

Wenn das Inkassounternehmen noch keinen Brief, sondern nur eMails geschickt hat, hast Du erstmal Ruhe. Handhabe hat so ein Laden erst dann, wenn sie Deinen echen Namen und Adresse haben. Wenn Du nur ein Geschenk eingelöst hast und der Dummy jetzt ein Abo hat - so what? Wollen sie Max Mustermann verklagen? Für 60 EUR, von denen nur 10 einklagbar sind? Merke: Mahnkosten sind nicht einklagbar, nur die Zinsen auf den geschuldeten Betrag!

Jens
größter Sauhund aller Zeiten.

Endurion

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Sunday, December 19th 2010, 10:51am

Ist mit den Gutscheincodes genauso, man kann beim Anmeldevorgang (wenn man den richtigen erwischt) den Gutscheincode mit eingeben.

hoogo

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10

Sunday, December 19th 2010, 11:04am

So einen 10Euro-Gutschein hatte ich auch eingelöst, aber unter richtigem Namen. Irgendwo bei der Registrierung oder Bezahlung wurde man vor die Wahl gestellt, eine Flatrate (=Abo) zu nehmen oder je Titel zu bezahlen. Ich habe jedenfalls keine komische Post von denen bekommen, von Reklame-Emails mal abgesehen.

Versteckt fand ich den Hinweis bzw die Auswahl eigentlich nicht. Kannst Dich ja nochmal probeweise bis zur Registrierung durchkämpfen und Dir die Stelle ansehen.

Und dann kommt es imho drauf an: War es versteckt, dann Abofalle, und wenn mich nicht alles täuscht hatte man da doch ganz gute Karten.

Wenn es nicht versteckt war würde ich erstmal davon ausgehen, daß Du diese Option auch gewählt hast. Kannst Du das widerlegen?

In meiner Bestätigunsmail zu meiner Bestellung stand nur was von "Die Abrechnung der gekauften Services erfolgt über die von Ihnen in mymusicstar getätigte Einstellung." Hast Du echt keine EMails mehr von denen?
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sauhund

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Sunday, December 19th 2010, 1:33pm

Eine eMail lässt sich im Zwifelsfalle mit dem Nutzer in Zusammenhang bringen

schon, aber nicht vom inkassounternehmen. die werden auch keinen derartigen versuch unternehmen.

Quoted

Wie gesagt, die Angabe aller Daten muss stutzig machen.

ich weiss nicht, macht dich das wirklich stutzig? man muss doch mitlerweile bei jedem shice gott weiss was für daten angeben. ich suche mitlerweile eher den haken wenn das mal ausnahmsweise nicht so ist =)
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Sunday, December 19th 2010, 1:39pm

Ignorieren!handeln mußt Du erst,wenn nen gelben Wisch vom Gericht kommt,den brauchst Du nur ohne Angabe von Gründen zu Widersprechen

GenerationCBM

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Sunday, December 19th 2010, 2:16pm

Der Haken ist in der Tat, dass du was runtergeladen hast. Eventuell solltest du dir nochmal ganz genau klarmachen, was exakt du runtergeladen hast. Wenn du wirklich nur "Gutscheine eingelöst" hast und keine darüber hinausgehenden Sachen wahrgenommen hast, würde ich das ganze in der Tat erstmal komplett ignorieren. Es könnte allerdings nicht schaden, sich mal mit der nächstgelegenen Verbraucherberatung zu besprechen (kostet total wenig und hilft wirklich weiter). Der nächste Haken ist, dass du trotz wahrgenommener Leistung (eingelöste Gutscheine) gegen die AGB des Unternehmens verstossen hast wenn du falsche persönliche Daten angibst. Das Unternehmen könnte also durchaus motiviert sein, via IP und Zugriffszeit den Anschlussinhaber zu ermitteln um das wahrzunehmen, was sie als ihre Rechte verstehen. Ob das koscher ist, ist eine andere Frage (wenn Praxis, AGB, Präsentation etc. nicht gesetzeskonform sind, ist das nichtig, egal was das Unternehmen behauptet). Davon aber ganz abgesehen: Screenshots, Screenshots, Screenshots. Beim leisesten Zweifel Screenshots machen, damit du nachträglich darlegen kannst, dass das Kleingedruckte zu klein war, dass die was untergeschoben wurde, dass du irregeführt wurdest, usw. - bevor sie etwas an der Seite ändern.

sauhund

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14

Sunday, December 19th 2010, 2:24pm

Der nächste Haken ist, dass du trotz wahrgenommener Leistung (eingelöste Gutscheine) gegen die AGB des Unternehmens verstossen hast wenn du falsche persönliche Daten angibst. Das Unternehmen könnte also durchaus motiviert sein, via IP und Zugriffszeit den Anschlussinhaber zu ermitteln um das wahrzunehmen, was sie als ihre Rechte verstehen.

so lange die daten nicht zur erbringung der leistung benötigt wurden und die daten darüber hinaus nicht in betrügerischer absicht falsch eingegeben wurden, gibt es da exakt kein problem. es besteht mitnichten eine pflicht überall seine richtigen daten einzugeben :)
Davon aber ganz abgesehen: Screenshots, Screenshots, Screenshots. Beim leisesten Zweifel Screenshots machen, damit du nachträglich darlegen kannst, dass das Kleingedruckte zu klein war, dass die was untergeschoben wurde, dass du irregeführt wurdest, usw. - bevor sie etwas an der Seite ändern.

da sich screenshots aber ca so leicht ändern lassen wie besagte webseite, sind sie auch als beweis entsprechend wertlos.
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GenerationCBM

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15

Sunday, December 19th 2010, 2:59pm

so lange die daten nicht zur erbringung der leistung benötigt wurden und die daten darüber hinaus nicht in betrügerischer absicht falsch eingegeben wurden, gibt es da exakt kein problem. es besteht mitnichten eine pflicht überall seine richtigen daten einzugeben :)

Ich weiss. Mir ging es wie gesagt darum, dass sich Unternehmen, die es mit Verbraucherrechten schon konzeptionell nicht so genau nehmen, dadurch motiviert fühlen können, erst recht ein Verfahren anzustreben um den Anschlussinhaber zu ermitteln und dann direkten Druck zu machen. Die Köpfe hinter solchen Unternehmen betrachten den Kunden grundsätzlich nicht nur als Opfer, sondern auch als Feind.


Davon aber ganz abgesehen: Screenshots, Screenshots, Screenshots. Beim leisesten Zweifel Screenshots machen, damit du nachträglich darlegen kannst, dass das Kleingedruckte zu klein war, dass die was untergeschoben wurde, dass du irregeführt wurdest, usw. - bevor sie etwas an der Seite ändern.

da sich screenshots aber ca so leicht ändern lassen wie besagte webseite, sind sie auch als beweis entsprechend wertlos.

Nun, erstens sollen sie nicht beweisen, sondern illustrieren (vulgo: der Richter soll selbst sehen z.B. wie verflucht klein das Kleingedruckte sei). Zweitens sind sie keineswegs ähnlich leicht veränderbar wie eine Webseite, der Aufwand ist ungleich höher. Und drittens kann ein vernünftiger Forensiker im Zweifelsfall durchaus nachweisen, ob ein Bild manipuliert wurde oder ob es spurenfrei und mit der Realität konsistent ist - erst recht wenn vergleichbare Screenshots unabhängig voneinander in mehreren Fällen auftauchen.

Endurion

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Sunday, December 19th 2010, 3:00pm

Ich habe pro Gutschein jeweils maximal für 10€ runtergeladen, bin also meiner Ansicht nach da völlig sauber.
Wenn ich da nicht explizit eine angehakte Option für eine komische Flatrate in der Bestätigungsübersicht sehe, dann ist das für mich Betrug. Wie man irgendwas im Internet nachweisen können soll, ist mir schleierhaft. Weder Screenshots noch aktuelle Seite ankucken kann ja brauchbar sein.

In meiner ersten Supportanfrage habe ich mich auch dazu geäußert und um Antwort gebeten. Wenn man es nicht nötig hat, mir darauf zu antworten, sondern stattdessen Russisch Inkasso light losschickt, dann werde ich da erstmal nichts mehr tun bis die tatsächlich gerichtlich vorgehen wollen.

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Sunday, December 19th 2010, 3:11pm

Ich weiss. Mir ging es wie gesagt darum, dass sich Unternehmen, die es mit Verbraucherrechten schon konzeptionell nicht so genau nehmen, dadurch motiviert fühlen können, erst recht ein Verfahren anzustreben um den Anschlussinhaber zu ermitteln und dann direkten Druck zu machen.

solche unternehmen streben *niemals* ein verfahren an, das ist es ja. die wissen das sie rechtlich immer verlieren. darum genau sollte man ja auch solche abmahnungen ignorieren, wenn sie nicht vom gericht kommen.
Nun, erstens sollen sie nicht beweisen, sondern illustrieren

gut, dafür kanns eventuell taugen. da es aber eh nie zu einem verfahren kommt.... eher hypothetisch zu sehen :)

Quoted

Zweitens sind sie keineswegs ähnlich leicht veränderbar wie eine Webseite, der Aufwand ist ungleich höher.

hä? eine bildbearbeitungssoftware mit der sowas geht ist heutzutage bei jedem OS standardmässig dabei. der aufwand hält sich wirklich in sehr engen grenzen.

Quoted

Und drittens kann ein vernünftiger Forensiker im Zweifelsfall durchaus nachweisen, ob ein Bild manipuliert wurde oder ob es spurenfrei und mit der Realität konsistent ist - erst recht wenn vergleichbare Screenshots unabhängig voneinander in mehreren Fällen auftauchen.

nein, unsinn. gerade bei einem screenshot einer webseite ist das praktisch unmöglich - denn der kann ja schon bei einem anderen browser komplett anders aussehen. und wenn man sich beim bearbeiten nicht gerade total stümperhaft anstellt kann auch kein forensiker der welt später feststellen ob das bild bearbeitet wurde oder nicht.
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Sunday, December 19th 2010, 3:12pm

Die Verbraucherzentralen haben da so Vordrucke die denen dann schicken kannst. Mein Vater hatte auch mal mit sowas Spass und die haben sich natürlich nicht mehr gemeldet.
Retro-Hunter : Meine Classic-Gaming-Show
Aktuell: Ausgabe 23 - Cannon Fodder, Crime Wave und KOF96

Wiesel

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Sunday, December 19th 2010, 3:19pm

Die Verbraucherzentralen haben da so Vordrucke die denen dann schicken kannst.

FAIL.
Das Inkassounternehmen hat seine richtigen persönlichen Daten noch nicht. Soll er sie jetzt freigeben? Die Telekom rückt die Daten erst 'raus, nachdem ein Richter gesagt hat, dass sie das tun müssen. Vorher ist man ziemlich sicher.

Er hat keinen illegalen Download gemacht, sondern gutgläubig einen Gutschein eingelöst. Allein die Angabe der falschen persönlichen Daten ist ein Indikator dafür, dass er kein Abo *wollte*, ergo ist kein Vertrag zustande gekommen. Kein Richter der Welt (sollte sich je einer damit beschäftigen) würde dem Unternehmen auch nur einen Cent zusprechen.

(ich bin kein Jurist - das hier gibt mein persönliches Rechtsempfinden wieder).

Jens
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Sunday, December 19th 2010, 3:25pm

FAIL.
Das Inkassounternehmen hat seine richtigen persönlichen Daten noch nicht. Soll er sie jetzt freigeben? Die Telekom rückt die Daten erst 'raus, nachdem ein Richter gesagt hat, dass sie das tun müssen. Vorher ist man ziemlich sicher.

in der tat. sich denen *irgendwie* mitzuteilen so lange die nicht den ersten schritt tun (email kann an der stelle getrost ignoriert werden) ist eigentlich schon keine gute idee. und zur verbraucherzentrale braucht man auch nicht gehen bevor die nicht versuchen die kohle übers gericht einzutreiben.
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