Hi Sub,
aus eigener Erfahrung muss ich Dir sagen, dass das der falsche Ansatz ist.
Ganz problematisch ist ein Treffen einmal im Monat. Zweimal ist tödlich, da kommt ka Sau. Die Anzahl der sich treffenden Personen steht im Gegensatz zu der Häufigkeit der Treffen. Je weniger oft, desto mehr Leute kommen.
Die meisten Leute sagen sich: Ach, dann komme ich das nächste Mal, wenn das zu häufig stattfindet. In Folge kommen dann weniger Leute, weniger Leute heisst: uninteressanter, heisst: weniger Leute kommen - ein Teufelskreis.
Das Einzugsgebiet sollte fest umrissen sein. Du musst selber ein Treffen organisieren und dann abwarten. Der Ort sollte gut zu erreichen sein und in einem Ballungsgebiet liegen. Großraum Hannover, oder so?
Die Kosten müssen für Dich alleine tragbar sein. Der Eintritt sollte kostenlos sein. Ich persönlich würde Kneipen vermeiden, dann lieber Eintritt nehmen. Das kostet die Gäste unter dem Strich weniger. Dass dieses Konzept aber auch aufgehen kann sieht man an anderen Treffen.
Unser Konzept ist, dass wir den Raum selber bezahlen und dann auf Spenden setzen. Kaffee und Kuchen kochen/backen wir selber und bieten den kostenlos an. Neben dem Buffet steht eine Spendendose. Bislang haben wir dadurch alle unsere Unkosten decken können, hatten also wirklich nur die Arbeit. Sollte das einmal nicht klappen (Ferienzeit oder so), dann haben wir eben mal ein paar Euro Unkosten. Ist halt ein Hobby, das kostet immer Geld.
Die Besucher zahlen das, was ihnen das Treffen wert ist, die einen mehr, die anderen weniger. Großzügige Spender, aber auch Nassauer gibt es überall. Ein Verein ist mit Zwängen und viiiiel Arbeit verbunden, da kann es gar keine gleichberechtigten Mitglieder geben, wenn das ganze nicht im Frust enden soll.
Auch bei uns unterscheiden sich die Mieten für die Bürgersääle erheblich. Oftmals werden aber auch Räume vermietet, wenn der Mieter nicht in der Gemeinde wohnt. Dann sind die Mieten aber i.d.R. höher. Vereine zahlen generell weniger Miete, deswegen aber einen Verein zu gründen lohnt nicht. Wir setzten auf Spenden
Hier nach Hilfe zu rufen ist sinnlos. Man bekommt zwar viel Feedback, aber die, die am lautesten ihre Forderungen kundtun, oder einen Raum in Petto haben sollen, das sind meist die eher unzuverlässigen Zeitgenossen, denen man immer hinterherlaufen muss.
Nach ein paar Treffen wirst Du sehen, dass es nachher auch immer die selben sind, die bis zum Schluss bleiben und mithelfen abzubauen und den Raum zu reinigen. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
Generell gilt: Willst Du, dass etwas gemacht wird, dann mache es selber und verlasse Dich nicht auf andere!
Gruß
Michael
P.S.: Ich spreche hier nicht nur von den Erfahrungen der HomeCon, ich hatte einige Jahre auch LANs organisiert.