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Ehrlicher

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Wednesday, May 23rd 2012, 3:51pm

Beim Amiga, und gerade beim A500, war das nicht so. Es durfte sich nichts ändern, sonst gab es ein riesiges Theater. Alles musste mit dem Minimalsetup laufen, auf dem dann die Programmierer wild herum gepoked haben, um das letzte Quäntchen herauszuholen.
Ist nicht Dein Ernst 8|
Wenn ich mir anschaue, was für den Amiga an Zusatzhardware herauskam.... fängt ja schon mit den neuen Chipsätzen an, dazu Grafikkarten, Prozessorkarten usw.
Das Problem beim Amiga war meiner Meinung nach nicht, dass es keine Zusatzhardware zum Aufrüsten gegen hätte - sondern, dass die grundsätzliche Hardware nicht upgegraded werden konnte, ohne die Programme zu beeinträchtigen, d.h. dass Programmierer nicht unabhängig von der exakten Hardwarekonfiguration programmiert haben. Das geht ja schon los mit Spielen, die es nicht vertragen, wenn man den 500er auf 1MB aufrüstet.

Du quotest sinnentstellend. Ich habe nicht die Behauptung aufgestellt, dass es keine Zusatz-Hardware gab. Aber das Potential dieser Hardware wurde nicht großflächig abgerufen, weil Softwareproduzenten und viele (augenschleinlich die meisten) Kunden nur auf die Minimalkonfiguration fixiert werden. Ich erinnere nur beispielhaft an den A500+ oder den A1200 von Escom. Beide waren davon betroffen, dass herstellerseitig Änderungen an der Ur-Hardware vorgenommen wurden. Hintergrund, Sinn und Zweck sei mal dahin gestellt. Aber der Support von Commodore bzw. Amiga Technologies hatte "riesigen Spass" mit Kunden, die ihre von Bitbangern zusammengekloppte Software nicht laufen lassen konnte. Und User, die für den Amiga nebst Third-Party-Hardware richtig Geld in die Hand genommen hatten, waren umso mehr gekniffen, je mehr sie investiert haben. Aber da sind wir ja wieder d'accord.

Es ging mir aber nicht um solche Details. Ich fand es nur bemerkenswert, wie Ansprüche und Leidensfähigkeit im Vergleich der Plattformbenutzer auseinander drifteten, wobei ja offensichtlich viele Konvertiten dabei waren. :whistling:
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AntaBaka

Z̵̰͊ͮ̏͗͐ͣ̒A̬̲̪̣̤͆̍̚L̥̦̈ͬ́G͏͉O̝̞̣̜̬͂̐ ҉̲̦̜̫I̛̟̥̯̳͂̽̃̈́̐S̿̃̑͆̓ͦͯ͏̘̣̝̹̙̣̮ ͔̳͚̞̖̙̥͌͗ͧ̅̓́̊͢Ţ͙̗́ͦ́̅O̩̼̠̣̺͐̊ͪN̦̄ͧ͒Y͓̺͍̖͂ͦͯ͝ͅ ̞̘͇̣͐̓ͤ̇͐T͚͖̑̿ͯ̃͐̋͡Ḧ̡̻͚͔̳̙̤́̀̽̋ͥ̚E̵͉̤̻̘̰͆ ͑̄҉̞̗͓̣͍P̵̝̘̼͍̱͌̍̾͒ͅO̸ͭN̺ͦ̀ͫÝ͖̦ͤ̒̃̽̾̚

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22

Wednesday, May 23rd 2012, 3:53pm

Du quotest sinnentstellend.
Beim zweiten Lesen fällt mir das auch auf.
Sorry dafür. :S

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Wednesday, May 23rd 2012, 4:03pm

ch schrieb auch " der Anfang vom Ende", ESCOM hat für den Amiga 12 Mio Dollar bezahlt, die Folgekosten (Kosten damit der Amiga wieder in die Läden kommt), wurden unterschätzt, das Geld fehlt dann um den Fehler, welche man im Weihnachtsgeschäft 1995 machte, auszumerzen.
Wie schon geschrieben, bei der ESCOM-Pleite war nichts mehr da, was sich zu Geld hätte machen können, aber wahrscheinlich wäre ESCCOM auch ohne den Amiga-Deal pleite gegangen, da wirst Du sicherlich recht haben...


Sorry, aber als direkt Betroffener der Escom-Pleite, sehe ich die Zusammenhänge etwas differenzierter. Nach dem Amiga-Kauf wurde die Amiga Technologies, die am Geldhahn der Escom AG hing, gegründet und mit der Herstellung und dem Vertrieb von Amiga-Produkten betraut. Das Mutterhaus hat sich im PC-Geschäft verzockt (Achtung! Analogie!) und die Tochter in der anschliessenden Insolvenz mit in den Abgrund gerissen.
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Ehrlicher

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Wednesday, May 23rd 2012, 4:06pm

Beim zweiten Lesen fällt mir das auch auf.
Sorry dafür. :S

Allet tutti.
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25

Wednesday, May 23rd 2012, 4:06pm

Und ob einem die FM-Synthese der AdLib oder des Amiga besser gefiel, ist wohl Geschmacksache. (Auch wenn ich Dir da zustimme, lol). Und klaro klang der SID geiler! ^^ Die SB Pro 2.0 war 16-Bit bei 44khz (allerdings Mono, Stereo nur 22khz) und hatte somit eine *deutlich* bessere Samplequali als der Amiga. Und soviel Sprachausgabe hatte man bei Amiga-Spielen auch nicht, das ist einfach eine Frage der Speicherkapazität... da verlor der Amiga wohl auf allen Froten gegenüber dem PC. Der Quantensprung kam bald danach mit CDs und Wavetables, aber da war der Amiga mEn schon dead as disco.
Der Amiga *ist* doch quasi Wavetable pur. Vier Stimmen Digisamples halt. Das ist überhaupt nicht mit dem quäkigen Nur-Sinus-und-billige-Ableitungen-davon des Adlib zu vergleichen. Und die SB Pro konnte halt auch nur einen Kanal (bzw. Stereo), das reicht zum Musik machen per Wavetable eben nicht. Bzw. damals gab's dann ja Mod-Player mit Mischen der Stimmen in Software, das hat aber erst so ab 486ern gut funktioniert. Beim PC gab es strenggenommen gar nichts Vergleichbares außer der Gravis UltraSound und einigen anderen Spezialkarten. Inzwischen hat sich das erledigt, weil im Zweifelsfall einfach alles in Software gemixt wird, CPU-Leistung ist mittlerweile ja genug da.

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26

Wednesday, May 23rd 2012, 4:59pm

Ich finde, Schlonkel hat den Nagel auf den Kopf getroffen: Letztlich hatte der PC die Nase vorn, weil er zukunftsweisender war.

Durch die vielen Clones wurden die PCs einfach irgendwann verhältnismäßig günstig und die Erweiterbarkeit suggerierte den Kunden, dass einem das Gerät lange Freude bereiten wird (dass man wahrscheinlich weniger ausgegeben hätte, wenn man alle paar Jahre den Vorgänger verkauft und sich gleich ein neues Gerät zulegt hätte, hat bestimmt niemand wirklich durchgerechnet – hier und da ein kleines Upgrade tut halt im Geldbeutel gefühlt weniger weh). Wegen der vielen beteiligten Firmen/Konkurrenten ging letztlich die Hardware-Entwicklung besonders schnell voran und hängte somit den Amiga/Atari/Apple-Markt ab.

Bei Erscheinen des Amigas waren dessen Fähigkeiten über mehrere Jahre geradezu revolutionär. Leider hat sich Commodore auf seinen Pfründen zu lange ausgeruht und bis auf das viel zu späte AGA/CPU Update nicht viel gemacht.

Das Problem hatten damals meines Erachtens viele Firmen: Man hat ein Gerät entwickelt und wollte es dann jahrelang verkaufen – und wenn man sah, dass die Verkäufe irgendwann stagnierten, dann hat man sich an die Entwicklung eines Nachfolgers gesetzt. (Zumindest kommt mir das bei den großen Entwicklungszyklen so vor). Heutzutage entwickelt man den Nachfolger, wenn der Vorgänger noch nicht mal richtig in Produktion gegangen ist, damit man etwas in der Hand hat, wenn die Wachablösung vor der Tür steht. Nur durch permanentes Nachschieben von Neuerungen hält man sich die Konkurrenz vom Leib.

Auch die Tatsache, dass Commdore in den 80er drauf und dran war Apple zu kaufen und man sich nur um wenige tausend Dollar mit Steve Jobs nicht einig wurde, hätte vielleicht heute zur Folge, dass auf IPhone und IPods nicht der Apfel drauf ist, sondern das Commodore "C=".

Bei einem Verkauf hätte Jobs definitiv mit einigen Entwicklern die Firma verlassen (so wie es später vor der Gründung von NeXT und Pixar passiert ist) und iMac/iPod/iPhone/iPad... wären somit trotz Kauf nicht unter Commodore Flagge entstanden. Wann soll denn der geplatzt Verkauf genau gewesen sein?

Das ist ein gutes Beispiel, warum die Amiga-Linie irgendwann hinter den aufkommenden Spiele-PC zurück gefallen ist. Beim PC war (und ist) es toleriert in ihn zu investieren (RAM, HDD, GraKa, Sound usw.). Beim Amiga, und gerade beim A500, war das nicht so.

Ob die "Geschlossenheit" ein empfundener Nachteil ist, hängt aber auch von zeitlichen Strömungen ab. Den jetzigen Spiel-Konsolen schadet diese Eigenschaft nicht besonders und Notebooks und Tablets auch nicht. Und das sind die Bauformen, die sich momentan gut verkaufen – der Markt des erweiterbaren Desktop-PCs ist doch schon seit einiger Zeit rückläufig. Erweiterbarkeit der Geräte ist also nicht grundsätzlich ein Vorteil, der sich zwangsläufig in barer Münze für den Hersteller auszahlen muss. Man sieht ja auch, dass selbst die erfolgreichen PC-Hersteller der 80er/90er-Jahre fast alle verschwunden sind oder sich vom PC-Markt verabschiedet haben. HP zählt zu den wenigen PC-Urgesteinen, die heute noch im Markt sind (und auch die spielten kürzlich mit dem Gedanken, das PC-Segment zu verkaufen). Wenn man also Commodore/Amiga und die Windows-PC-Hersteller vergleicht, spricht man eigentlich nur von "Lebensformen", die zeitlich etwas versetzt untergegangen sind. Klar, Windows lebt noch – aber davon haben die meisten damaligen Gerätehersteller auch nichts mehr.

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Wednesday, May 23rd 2012, 5:00pm

Echt? Also das was ein PC mit SB Pro und VGA machen konnte, halte ich gegenüber einem Amiga immer noch für bestenfalls sehr mäßig.


Soweit mir bekannt ist hatten die PC Versionen der Spiele die es auch für den Amiga gab am PC mehr Farben. Auf Youtube gibt's irgendwo einen Vergleich zwischen Amiga/PC-Version wo du erkennen kannst dass der Amiga weniger Farben darstellt. Der konnte doch bei den frühen Spielen auch nichtmal 256 Farben gleichzeitig.


Das war erst gegen Ende der Amiga 500 Zeit als Spielekiste so, also ca 1991 als Wing Commander raus kam.

Zuvor waren VGA Karten viel zu teuer, kosteten mit Monitor soviel wie der Amiga alleine, da war das höchste der Gefühle Tandy 1000 oder EGA Grafik mit 16 Farben bei 320x200.

Amiga Spiele hatten damals 32-260 Farben bei 320x256 (durch den Copper sind mehrere Farbebenen auf einmal möglich, das wurde zum Beispiel bei Turrican und Shadows of the Beast benutzt).

Die Amigas konkurierten damals eher mit den Spielen des Sega Mega Drives, auf dem PC waren Adventures und Rollenspiele aber nicht so die Action Spiele verbreitet.

TP

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Wednesday, May 23rd 2012, 6:24pm

Ich denke, der Normale Amiga User WOLLTE auch garnicht aufrüsten.
Die Games und Proggis sollten einfach flutschen und fertig.
Die meisten hatten wohl vorher schon C16/C16 und Co gehabt und waren das aufrüsten einfach nicht gewohnt.
In dem Falle wäre es besser gewesen wahrscheinlich einfach einen "Amiga 2" auf den Markt zu werfen, mit "Amiga 1" Modus.
So wie beim 128er.
Nur wäre dann halt eine viel viel bessere Zusammenarbeit mit den Softwareentwicklern nötig gewesen.
Wenn dann der AMIGA2 so ein Sprung ähnlich wie vom C64 zum Amiga gewesen wäre, hätten die Leute gekauft !

Also ein AMIGA 2 mit evtl. 3D unterstützung, so in etwa von der Leistung her wie die PS1 wäre sicherlich der Hammer gewesen.

Aber Commodore hat es wie zu Zeiten des 64ers verpennt, hätten die den AMIGA damals nicht "zugekauft" wären die schon VIEL eher baden gegangen.

Ich erinnere mich das ich so etwa 93 das interesse am Amiga und Computern generell verlor.
Es kam ja uach nichts berrauschendes mehr.
das CD32 fand ich interessant, aber es kam ja kaum Software raus,was einen Kauf gerechtfertigt hätte.

Mit dem PC hatte ich 1995 den ersten Kontakt, ein Bekannter hatte STar Wars auf nem Pentium, das sah beeindruckend aus.
Aber mit Dos und Installiererei war mir das zu viel Gefrickel.
Erst die PS1 konnte mich wieder begeistern und später als das Internet aufkam der PC.
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Wednesday, May 23rd 2012, 7:30pm

Der Amiga #2 war ja sozusagen dann der A1200. Und durch Einstellungen im Bootmenu konnte man mit dem auch durchaus noch alte KS1.3-Soft laufen lassen.

Auch waren gerade die A1200-Anwender durchaus aufrüstungsbereit. Der Amiga-Joker hatte '95 (oder '96?) eine Umfrage gemacht, in der 80% der User eine Festplatte hatten und ca 50% eine Turbokarte mit durchgehend 68030/50 MHz CPU und 4 MB Fastram. Damit wollte man den Herstellern zeigen, das es einen guten Boden an leistungsfähigen Amigas gab. Nur kam die trotzdem viel zu spät, weil schon fast alle Firmen abgesprungen waren.

Retro-Nerd

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Wednesday, May 23rd 2012, 8:02pm

Quoted

Ich denke, der Normale Amiga User WOLLTE auch garnicht aufrüsten.


Das ist richtig. Der 0815 Amiga Daddler wollte nicht aufrüsten, abgesehen von der Speichererweiterung und dem externen Laufwerk. Deshalb gab dann auch keine Amiga 1200 Versionen von Indiana Jones IV oder Wing Commander, weil Lucas und Origin nur Interesse an der am weitesten verbreiteten Amiga Plattform hatten. Das war eben der Amiga 500. Allerdings haben z. B. Firmen wie Thalion am Ende neuere Amigas dennoch unterstützt, da Ambermoon und Lionheart durchaus für beide Systeme ausgelegt waren. Sprich mit besserer Hardware flüssiger liefen oder extra Animationen/Grafiken/Sounds boten.

lemon03

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Wednesday, May 23rd 2012, 9:45pm

Ist eine Speichererweiterung und weitere Laufwerke keine Aufrüstung? Mehr war zu der Zeit auch nicht nötig, weil der PC damals auch nicht besser war. In den 90er Jahren war dann eine Aufrüstung des A500 sinnlos, weil die Spiele, die höhere Leistung forderten eh nur für AGA-Maschinen geschrieben wurden.

Die A1200er wurden sehr wohl aufgerüstet, sonst wäre wohl kein Markt für diese entstanden. Nur hatten diverse Firmen, wie LucasArts, das Interesse am Amiga verloren. Dafür gab es wohl mehrere Gründe.

Jedenfalls waren am Ende der Amiga-Ära die aufgerüsteten Amigas in der Mehrheit. Genau dieses Vorurteil, die Basis der Amigas waren noch wie ab Werk, wollte ja der Joker mit seiner Umfrage begegnen

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Wednesday, May 23rd 2012, 10:49pm

Ich erinnere mich noch, daß ich auch so 'gepolt' war, daß Rechner, die man aufrüsten konnte/mußte mir nicht geheuer waren. Ich habe damals oft zu Bekannten mit einem PC gesagt, wenn sie denn ihr Leid klagten, daß eine Hardwarekomponente nicht funktionierte: "Tja, mit nem C64 wäre das nicht passiert, da läuft alles überall." Damals wußte ich auch nichts von SuperCPU und dergleichen und Amiga lag weit außerhalb dessen, was ich mir leisten konnte...

Retro-Nerd

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Wednesday, May 23rd 2012, 11:08pm

Der Amiga 1200 war nur ein Nischenmarkt, das zeigen ja wohl eindeutig die Verkaufszahlen. Der Mainstream C64, und später Amiga 500 Zocker, hat sich dafür einfach nicht mehr interessiert. Der größte Teil der User hat den Amiga 500 bis zum Ende behalten und ist dann auf die PSX oder PC umgestiegen.

Quoted

Jedenfalls waren am Ende der Amiga-Ära die aufgerüsteten Amigas in der Mehrheit.


Nein, waren sie nicht. Sofern man die Minimalaufrüstung der Amiga 500 Rechner weglässt.


Quoted

Genau dieses Vorurteil, die Basis der Amigas waren noch wie ab Werk, wollte ja der Joker mit seiner Umfrage begegnen.


Die meisten Amigas wurde auch in der Zeit des Amiga 1200 noch ohne Festplatte ausgeliefert, und wenn doch war der Gesamtpreis mit Festplatte deutlich zu hoch. Ich hatte und habe auch noch einige Amiga 1200 Rechner, und war da schon Zielgruppe. Viele andere eben nicht mehr.

Quoted

Nur hatten diverse Firmen, wie LucasArts, das Interesse am Amiga verloren. Dafür gab es wohl mehrere Gründe.


Ja, die geringe Verbreitung der Amiga 1200/4000 Rechner und der aufkommende PC Markt.

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Thursday, May 24th 2012, 12:00am



Die meisten Amigas wurde auch in der Zeit des Amiga 1200 noch ohne Festplatte ausgeliefert, und wenn doch war der Gesamtpreis mit Festplatte deutlich zu hoch. Ich hatte und habe auch noch einige Amiga 1200 Rechner, und war da schon Zielgruppe. Viele andere eben nicht mehr.



Tut mir Leid, dem muss ich widersprechen. Zwar wurde vor AT der A1200 tatsächlich "nackt" ausgeliefert, aber so gut wie jeder hatte nach kurzer Zeit seinen A1200 mit mindestens einer Festplatte und Fastram aufgerüstet, bzw ihn so beim Händler zusammenstellen lassen.

Das während AT der Amiga-Magic dann so wie er ausgeliefert wurde für die damalige Zeit zu teuer war, wenn man Preis/Leistung berücksichtigt, bestreite ich nicht. Und diejenigen, die sich noch für einen Amiga interessierte, hatten ja eh schon die Kiste zu Hause stehen. Mit einem Gerät, was schwächer war als die installierte Basis, konnte eben kein Geld verdient werden. Ebenso wenig wie mit dem "Walker" (wäre der tatsächlich erschienen), weil der eben keine Verbesserung gegenüber den Geräten zu Hause bedeutete.

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Thursday, May 24th 2012, 12:01am

Apple hat es in der Beziehung damals besser gemacht. Es gab eine kontinuierliche Verbessserung bei den angebotenen PCs. Als die Leistung bei der 68k Schiene nicht mehr reichte, wurde auf PowerPC umgeschenkt etc. etc. . Sie hatten auf dem Markt zwar auch schwer zu kämpfen, aber die Firma steht heute besser dar, als man es sich damals nicht mal in den kühnsten Träumen ausgemalt hätte. hmmm der Satz kling schief ^^

Beim Amiga war offiziell beim 68040 25MHz Schluß. Den HighEnd Bereich ( 68060 / PowerPC ) überließ man den Drittherstellern.
Aber selbst für diese Rechner gab und gibt es keine "vernünftige" Software... ist alles irgendwie Selbstzweck und Penisgefechte.
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Thursday, May 24th 2012, 12:07am

Quoted

aber so gut wie jeder hatte nach kurzer Zeit seinen A1200 mit mindestens einer Festplatte und Fastram aufgerüstet, bzw ihn so beim Händler zusammenstellen lassen.


Das mag stimmen (habe selber auch eine Festplatte und Blizzard Turobkarte anno 1994 drin gehabt), änderte aber nichts an der geringen Verbreitung des Amiga 1200. Dave Haynie hatte einen viel leistungsfähigeren Amiga 1200 geplant, er durfte es dank Commodore halt nicht mehr umsetzen.

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Thursday, May 24th 2012, 12:20am

Jepp, da muss ich Dir dann doch recht geben.

Habe mir mal die Verkaufszahlen angeschaut. Ca 95.000 A1200 in Deutschland gegenüber ca 1 Million A500 in Deutschland (*). In den USA sah es etwas anders aus, aber die Dimensionen waren in etwa gleich.

(*) EDIT: Allerdings sind die Zahlen nur bis Ende 93. Und da war der A1200 ja erst ein gutes Jahr auf Markt?

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Thursday, May 24th 2012, 12:44am

Der ESCOM Mensch erwähnte in dem WDR Computer Club Beitrag, dass man wohl um die 100000 Rechner absetzen wollte. Keine Ahnung, wieviele das dann noch waren. Trotzdem nicht genug, um grosse Softwarefirmen dafür begeistern zu können. Die Zeit der Tastatur Computer war vorbei. Der Amiga 4000 bot zwar auch das modulare Konzept, war aber auch deutlich teurer. Am Siegeszug des PC hätte wohl auch kein Super Amiga was ändern können. Die reinen Zocker warten sehnsüchtig auf die PSX.

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Thursday, May 24th 2012, 11:34am

Ich kann mich noch erinnern, mir damals den gerade neuen A1200 bei Karstadt Dortmund gekauft zu haben. Ab nach Hause und aufgebaut.
Und dann kam das grosse "Erwachen". Fast alles was ich an Spielen hatte, lief erstmal nicht. Habe den Rechner dann wieder bei Karstadt zurückgegeben. Und da war ich nicht der Einzige, da standen mehrere und haben es mir gleichgetan. Und wenn sich sowas rumgesprochen hat, kann man sich den Rest denken. Jedenfalls dauerte es nicht lange und es gab keine Amiga mehr bei Karstadt. Ach so und mit der Festplatte war das anfangs auch nicht so einfach. Statt der "normalen" 2,5 Zoll wurden lang 3,5 Zoll verbastelt.(Kosten)
Bis bald Amigerix
Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst da eh nicht lebend raus.

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Thursday, May 24th 2012, 12:45pm

Ach so und mit der Festplatte war das anfangs auch nicht so einfach. Statt der "normalen" 2,5 Zoll wurden lang 3,5 Zoll verbastelt.(Kosten)
Bis bald Amigerix


Habe gerade in meinen A1200 geschaut und überlegt, wie das hätte überhaupt platzmäßig gegangen wäre, ohne die Abschirmung zu entfernen ... urban legend? Haben da evtl. die USER selbst "kostengünstig" eine Platte nachgerüstet? Der Kontroller ist ja immer onboard dabei gewesen.
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