Ist nicht Dein ErnstBeim Amiga, und gerade beim A500, war das nicht so. Es durfte sich nichts ändern, sonst gab es ein riesiges Theater. Alles musste mit dem Minimalsetup laufen, auf dem dann die Programmierer wild herum gepoked haben, um das letzte Quäntchen herauszuholen.![]()
Wenn ich mir anschaue, was für den Amiga an Zusatzhardware herauskam.... fängt ja schon mit den neuen Chipsätzen an, dazu Grafikkarten, Prozessorkarten usw.
Das Problem beim Amiga war meiner Meinung nach nicht, dass es keine Zusatzhardware zum Aufrüsten gegen hätte - sondern, dass die grundsätzliche Hardware nicht upgegraded werden konnte, ohne die Programme zu beeinträchtigen, d.h. dass Programmierer nicht unabhängig von der exakten Hardwarekonfiguration programmiert haben. Das geht ja schon los mit Spielen, die es nicht vertragen, wenn man den 500er auf 1MB aufrüstet.
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Beim zweiten Lesen fällt mir das auch auf.Du quotest sinnentstellend.
ch schrieb auch " der Anfang vom Ende", ESCOM hat für den Amiga 12 Mio Dollar bezahlt, die Folgekosten (Kosten damit der Amiga wieder in die Läden kommt), wurden unterschätzt, das Geld fehlt dann um den Fehler, welche man im Weihnachtsgeschäft 1995 machte, auszumerzen.
Wie schon geschrieben, bei der ESCOM-Pleite war nichts mehr da, was sich zu Geld hätte machen können, aber wahrscheinlich wäre ESCCOM auch ohne den Amiga-Deal pleite gegangen, da wirst Du sicherlich recht haben...
Der Amiga *ist* doch quasi Wavetable pur. Vier Stimmen Digisamples halt. Das ist überhaupt nicht mit dem quäkigen Nur-Sinus-und-billige-Ableitungen-davon des Adlib zu vergleichen. Und die SB Pro konnte halt auch nur einen Kanal (bzw. Stereo), das reicht zum Musik machen per Wavetable eben nicht. Bzw. damals gab's dann ja Mod-Player mit Mischen der Stimmen in Software, das hat aber erst so ab 486ern gut funktioniert. Beim PC gab es strenggenommen gar nichts Vergleichbares außer der Gravis UltraSound und einigen anderen Spezialkarten. Inzwischen hat sich das erledigt, weil im Zweifelsfall einfach alles in Software gemixt wird, CPU-Leistung ist mittlerweile ja genug da.Und ob einem die FM-Synthese der AdLib oder des Amiga besser gefiel, ist wohl Geschmacksache. (Auch wenn ich Dir da zustimme, lol). Und klaro klang der SID geiler!Die SB Pro 2.0 war 16-Bit bei 44khz (allerdings Mono, Stereo nur 22khz) und hatte somit eine *deutlich* bessere Samplequali als der Amiga. Und soviel Sprachausgabe hatte man bei Amiga-Spielen auch nicht, das ist einfach eine Frage der Speicherkapazität... da verlor der Amiga wohl auf allen Froten gegenüber dem PC. Der Quantensprung kam bald danach mit CDs und Wavetables, aber da war der Amiga mEn schon dead as disco.
Ich finde, Schlonkel hat den Nagel auf den Kopf getroffen: Letztlich hatte der PC die Nase vorn, weil er zukunftsweisender war.
Bei Erscheinen des Amigas waren dessen Fähigkeiten über mehrere Jahre geradezu revolutionär. Leider hat sich Commodore auf seinen Pfründen zu lange ausgeruht und bis auf das viel zu späte AGA/CPU Update nicht viel gemacht.
Auch die Tatsache, dass Commdore in den 80er drauf und dran war Apple zu kaufen und man sich nur um wenige tausend Dollar mit Steve Jobs nicht einig wurde, hätte vielleicht heute zur Folge, dass auf IPhone und IPods nicht der Apfel drauf ist, sondern das Commodore "C=".
Das ist ein gutes Beispiel, warum die Amiga-Linie irgendwann hinter den aufkommenden Spiele-PC zurück gefallen ist. Beim PC war (und ist) es toleriert in ihn zu investieren (RAM, HDD, GraKa, Sound usw.). Beim Amiga, und gerade beim A500, war das nicht so.
Echt? Also das was ein PC mit SB Pro und VGA machen konnte, halte ich gegenüber einem Amiga immer noch für bestenfalls sehr mäßig.
Soweit mir bekannt ist hatten die PC Versionen der Spiele die es auch für den Amiga gab am PC mehr Farben. Auf Youtube gibt's irgendwo einen Vergleich zwischen Amiga/PC-Version wo du erkennen kannst dass der Amiga weniger Farben darstellt. Der konnte doch bei den frühen Spielen auch nichtmal 256 Farben gleichzeitig.
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Ich denke, der Normale Amiga User WOLLTE auch garnicht aufrüsten.
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Jedenfalls waren am Ende der Amiga-Ära die aufgerüsteten Amigas in der Mehrheit.
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Genau dieses Vorurteil, die Basis der Amigas waren noch wie ab Werk, wollte ja der Joker mit seiner Umfrage begegnen.
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Nur hatten diverse Firmen, wie LucasArts, das Interesse am Amiga verloren. Dafür gab es wohl mehrere Gründe.
Die meisten Amigas wurde auch in der Zeit des Amiga 1200 noch ohne Festplatte ausgeliefert, und wenn doch war der Gesamtpreis mit Festplatte deutlich zu hoch. Ich hatte und habe auch noch einige Amiga 1200 Rechner, und war da schon Zielgruppe. Viele andere eben nicht mehr.
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aber so gut wie jeder hatte nach kurzer Zeit seinen A1200 mit mindestens einer Festplatte und Fastram aufgerüstet, bzw ihn so beim Händler zusammenstellen lassen.
Ach so und mit der Festplatte war das anfangs auch nicht so einfach. Statt der "normalen" 2,5 Zoll wurden lang 3,5 Zoll verbastelt.(Kosten)
Bis bald Amigerix
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