Und dann immer die Behauptung, der Amiga kann dies und das schon seit 10 Jahren. Wen interessiert das denn? Wichtig ist was die Rechner (der damaligen Zeit) aktuell auf dem Kasten haben.
dass die PC-Schiene die Amiga-Schiene technisch gerade fürchterlich am ablösen ist.
Ich erklärs Dir als Exil-Dortmunder mal ebenIn Westfalen heißt das: "...am ab am Lösen..."
Echt? Also das was ein PC mit SB Pro und VGA machen konnte, halte ich gegenüber einem Amiga immer noch für bestenfalls sehr mäßig. Schau' Dir mal Spiele auf dem PC für diese Eckdaten an und vergleich' mit denen auf dem Amiga. VGA heißt im Zusammenhang meist MCGA, also 320x200 in 256 Farben - gerade mal etwas besser als C64-Grafik. SB Pro heißt de facto für die Spiele damals "Adlib-Sound mit vielleicht ein paar wenigen Sprach-Samples eingestreut". Gegenüber dem Adlib-Fiepen ist der SID des C64 schon die reine Wonne, und die vier Digitalkanäle des Amiga sind noch eine ganz andere Liga. Was HDD angeht, die bekommt man ja auch an einen Amiga, wenn man damals gewillt war, das Geld dafür auszugeben (was beim PC aber auch nicht anders war).Ich hatte 1988 einen 286er mit CGA, ohne Soundkarte. Was haben mich die Amiga-Typen ausgelacht. Dass ich ne HD-Floppy hatte und eine 20 MB MFM HDD, juckte keinen. Nur kam da mit der Zeit noch Erweiterungsspeicher rein, ein Cyrix 287er, ne Soundblater Pro 2.0 und letztlich sogar VGA. Und da sah die Sache dann schon anders aus.
Echt? Also das was ein PC mit SB Pro und VGA machen konnte, halte ich gegenüber einem Amiga immer noch für bestenfalls sehr mäßig.
Echt? Also das was ein PC mit SB Pro und VGA machen konnte, halte ich gegenüber einem Amiga immer noch für bestenfalls sehr mäßig. Schau' Dir mal Spiele auf dem PC für diese Eckdaten an und vergleich' mit denen auf dem Amiga. VGA heißt im Zusammenhang meist MCGA, also 320x200 in 256 Farben - gerade mal etwas besser als C64-Grafik. SB Pro heißt de facto für die Spiele damals "Adlib-Sound mit vielleicht ein paar wenigen Sprach-Samples eingestreut". Gegenüber dem Adlib-Fiepen ist der SID des C64 schon die reine Wonne, und die vier Digitalkanäle des Amiga sind noch eine ganz andere Liga. Was HDD angeht, die bekommt man ja auch an einen Amiga, wenn man damals gewillt war, das Geld dafür auszugeben (was beim PC aber auch nicht anders war).Ich hatte 1988 einen 286er mit CGA, ohne Soundkarte. Was haben mich die Amiga-Typen ausgelacht. Dass ich ne HD-Floppy hatte und eine 20 MB MFM HDD, juckte keinen. Nur kam da mit der Zeit noch Erweiterungsspeicher rein, ein Cyrix 287er, ne Soundblater Pro 2.0 und letztlich sogar VGA. Und da sah die Sache dann schon anders aus.
Klar, von den reinen technischen Daten (insbesondere MByte und MHz) waren die PCs schnell überlegen, aber das ist halt nicht alles.
Die SB Pro 2.0 war 16-Bit bei 44khz (allerdings Mono, Stereo nur 22khz) und hatte somit eine *deutlich* bessere Samplequali als der Amiga. Und soviel Sprachausgabe hatte man bei Amiga-Spielen auch nicht, das ist einfach eine Frage der Speicherkapazität... da verlor der Amiga wohl auf allen Froten gegenüber dem PC. Der Quantensprung kam bald danach mit CDs und Wavetables, aber da war der Amiga mEn schon dead as disco.Ich finde, Schlonkel hat den Nagel auf den Kopf getroffen: Letztlich hatte der PC die Nase vorn, weil er zukunftsweisender war. Ich hatte 1988 einen 286er mit CGA, ohne Soundkarte. Was haben mich die Amiga-Typen ausgelacht. Dass ich ne HD-Floppy hatte und eine 20 MB MFM HDD, juckte keinen. Nur kam da mit der Zeit noch Erweiterungsspeicher rein, ein Cyrix 287er, ne Soundblater Pro 2.0 und letztlich sogar VGA. Und da sah die Sache dann schon anders aus.
Und vergiss nicht den 287er CoPro, der hat Flugsims die Sporen gegeben. Auf dem Amiga 500 zumindest war alles in der Richtung nur Dia-Show und ging gar nicht. Vom hantieren mit 12 oder mehr Disketten brauchen wir gar nicht zu reden. Klar gabs auch Leute mit HDDs am Amiga - aber ich kannte keinen. Alles nur Standard A500 mit 1 oder 2 MB FastRAM, das wars.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, was der damalige VOBIS-Chef und Gründer Theo Lieven zum damalige Amiga/Commodore-Deal gesagt hat "wer in der IT-Branche Tod ist, den kann man nicht mehr lebendig machen" (oder so ahnlich).
Für ESCOM war der Kauf von Commodore/Amiga der Anfang vom Ende, weil sie dafür vielzuviel Geld hinlegen mussten, was später dann der Firma fehlte.
Quoted
Letztlich bleibt die Frage, warum die Endkunden auf den beiden Plattformen so verschieden gedacht und gehandelt haben.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, was der damalige VOBIS-Chef und Gründer Theo Lieven zum damalige Amiga/Commodore-Deal gesagt hat "wer in der IT-Branche Tod ist, den kann man nicht mehr lebendig machen" (oder so ahnlich).
Für ESCOM war der Kauf von Commodore/Amiga der Anfang vom Ende, weil sie dafür vielzuviel Geld hinlegen mussten, was später dann der Firma fehlte.
Das ist definitiv nicht korrekt. Escom ist nicht gegen der Amiga-Übernahme in Konkurs gegangen, sondern man hatte sich für das Weihnachtsgeschäft 1995 mit großen Mengen Intel-CPUs eingedeckt, weil man einen hohen Absatz solcher Rechner erwartete. Kurz nachdem Escom entsprechend gekauft hatte, wurden die Preise von Intel gesenkt und die Lager waren voll mit Komponenten, die nun unter Preis verkauft werden mussten. Das ging zu Lasten der Liquidität, was letztlich von den Banken durch Verweigerung von neuen Krediten quittiert wurde. Dann haben natürlich die Lieferanten gezickt und der Drops war gelutscht.
Bei Erscheinen des Amigas waren dessen Fähigkeiten über mehrere Jahre geradezu revolutionär. Leider hat sich Commodore auf seinen Pfründen zu lange ausgeruht und bis auf das viel zu späte AGA/CPU Update nicht viel gemacht.
Commodore hätte von Anfang an aktiv auf Softwareentwickler zugehen müssen um dafür zu sorgen, dass bekannte Anwenungen eine adäquate Amiga-Umsetzung erhalten... nichts ist passiert.
Eine gute Frage! Das mag damit zusammenhängen, dass Homecomputer das Image eines Spielerechners hatten, und IBM-kompatible als Rechenknecht vermarketet wurden.
Quoted
Da wollte keiner für Sound und Grafik bezahlen, die dort nicht verwendet wurde. Da waren Festplatten, HD Floppys und hohe Auflösungen bei vernünftigen Bildwiederholraten gefragt.
Z̵̰͊ͮ̏͗͐ͣ̒A̬̲̪̣̤͆̍̚L̥̦̈ͬ́G͏͉O̝̞̣̜̬͂̐ ҉̲̦̜̫I̛̟̥̯̳͂̽̃̈́̐S̿̃̑͆̓ͦͯ͏̘̣̝̹̙̣̮ ͔̳͚̞̖̙̥͌͗ͧ̅̓́̊͢Ţ͙̗́ͦ́̅O̩̼̠̣̺͐̊ͪN̦̄ͧ͒Y͓̺͍̖͂ͦͯ͝ͅ ̞̘͇̣͐̓ͤ̇͐T͚͖̑̿ͯ̃͐̋͡Ḧ̡̻͚͔̳̙̤́̀̽̋ͥ̚E̵͉̤̻̘̰͆ ͑̄҉̞̗͓̣͍P̵̝̘̼͍̱͌̍̾͒ͅO̸ͭN̺ͦ̀ͫÝ͖̦ͤ̒̃̽̾̚
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Ist nicht Dein ErnstBeim Amiga, und gerade beim A500, war das nicht so. Es durfte sich nichts ändern, sonst gab es ein riesiges Theater. Alles musste mit dem Minimalsetup laufen, auf dem dann die Programmierer wild herum gepoked haben, um das letzte Quäntchen herauszuholen.
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