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Analogelektronik ist mir ein Graus - mit Müh und Not hab ich es geschafft, mit einigen Logikbauteilen einen ganz passablen Sinus mit 60HZ zu generieren. Die Schaltung generiert 3VAC bei max. 50mA, ich brauche aber 12V(p) mit etwa 2A.
Wie kann ich nun die 3V verstärken? Ich meine mich dunkel an etwas mit Opamps zu erinnern, im Test hat der Opamp aber nur gestunken.
Da wirst Du noch einen Leistungstransistor / Endstufen IC (z.B. TBA820) brauchen.
Reicht 0-12Vpp ? (Gleichspannungsanteil evtl. über einen ELKO auskoppeln !)
Oder -6 - +6Vpp ? Dann wäre eine Gegentaktendstufe sinnvoll.
Schaltungsbeispiele findest Du, wenn Du mal nach (Audio)verstärker googelst.
Ich brauch -/+6V(pp), hätt ich wohl besser beschreiben sollen.
Der Tipp mit der Gegentaktendstufe ist Gold wert, das ich prinzipiell genau das, was ich suche. Jetzt heisst es nur noch Schaltung verstehen und 'rausfinden, wie man aus dem Ding ordentlich Leistung ziehen kann. Das, was ich in einer kurzen Internetsuche gefunden habe, hat um die 5-10 Watt, definitiv zu wenig.
die 5-10 Watt sind ein Effektivwert gültig bei der angegebenen Last. Hier z.B. ein Lautsprecher mit der Impedanz von 4-8 Ohm.
Hat Deine Last eine geringere Impedanz, dann erhöht sich die Leistung.
Die Endstufentreiber müssen dann entsprechend mehr gekühlt werden, bzw. leistungsfähigere Typen nehmen.
Der Grundaufbau der Schaltung bleibt gleich.
Das Problem ist, dass die Impedanz nicht bestimmt ist, bzw. sich ändern kann. Prinzipiell dürfte sie so um die 0.5Ohm sein, kann aber zeitweise um das über zwanzigfache höher sein.
Ich werde wohl Darlington-Transistoren für die Endstufe verwenden...
Habe einen Schaltplan in Netz gefunden, den ich versucht habe, mit Multisim zu simulieren - der Effekt ist aber umgekehrt, die Ausgangsspannung wird kleiner. Keine Ahnung ob ich etwas falsch gezeichnet habe, oder ob Multisim einfach spinnt? Die Eingangsspannung liegt momentan noch bei 1Vpp, das muss ich noch ändern.