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Retrofan

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Monday, December 7th 2009, 11:54pm

Pufferbatterie für PowerMac nachbauen

Ich habe einen PowerMac 4400, der nicht mehr startet. Normalerweise ist eine leere Pufferbatterie daran schuld. Dieser Mac verwendet einen sehr speziellen Block mit 4,5V (Alkaline) von Rayovac. Mit welcher günstigen Standard-Batterie-Kombinationen (oder Akkus) kann ich so einen Block am Besten nachbilden?

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Tuesday, December 8th 2009, 12:01am

Batteriehalter 3x Mignon - Clipanschluss und Druckknopfanschluss passend für 9 V-Blockbatterien und Batteriehalter mit Clipanschluss.
Kostet <1€. Nimm keine Akkus wegen deren Selbstentladung, sondern Alkalibatterien.

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3

Tuesday, December 8th 2009, 12:43am

Danke für den Tipp. Ich wäre nicht darauf gekommen, dass es fertige Batteriehalter für 3 Mignons gibt. Hat mich mit Versand jetzt 3 Euro gekostet, finde ich fair.

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Tuesday, December 8th 2009, 12:49am

Ich habe diese Konstruktion vor Jahren mal in einem Performa 630 gesehen und fand das im Vergleich zu den in PCs verwendeten CR2032 ziemlich kurios.

Retrofan

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Tuesday, December 8th 2009, 1:04am

In den meisten alten Macs, die ich so kenne, kommen 1/2 AA Batterien mit 3,6 V zum Einsatz. Davon habe ich gerade ein Hand voll bestellt, um die alten Schätzchen mal wieder zum Laufen zu bringen. Manche alten Macs zicken nämlich ziemlich herum, wenn die Batterie leer ist, weil diese nicht nur die Uhr speist, sondern auch das ParameterRAM. Beim 4400 hört man ohne Batterie keinen Einschaltsound und auch die Platte läuft nicht an. Was man dann gerne für einen Netzteildefekt hält, liegt oft nur an der Batterie.

DrZarkov

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Tuesday, December 8th 2009, 10:23am

Bei den Macs mit den 3,6 V Batterien ist es auch einfach, einen Ersatz zu bauen. Einfach eine Halterung für zwei konventionelle Mignonzellen (AA) einbauen. Das sind zwar nur 3 Volt, ist dem Mac aber pupsegal! Eine 3,6 V Batterie hält ja auch jahrelang, obwohl sie schon nach wenigen Monaten keine 3,6 V mehr abgibt.

Interessanter sind die alten Powerbooks aus der Serie 1xx: Da kommt eine merkwürdige 3 Volt Batterie zum Einsatz. Zerlegt sind es aber auch nur zwei doofe Knopfzellen zu je 1,5 Volt, die nur ein paar Cent kosten. Die Originalkabel einfach drantüddeln und alles mit Tesa verkleben, passt auch und funktioniert. Das funktioniert leider nicht bei neueren Powerbooks mit PPC, da sind die Batterien sehr unterschiedlich, je nach Modell. Im Wallstreet kommt eine sehr komplizierte und sehr teure Spezialbatterie zum Einsatz. Man kann sich die Zellen auch einzeln bestellen und zusammenlöten, das wird aber im Endeffekt genauso teuer wie eine Originalbatterie. (Ich rede nicht vom Akku, sondern von der PRAM-Batterie.)

Am Besten war der Mac Portable: Da kommt ein normaler, leicht zugänglicher 9 V Block zum Einsatz, sicher ein Versehen von Apple. Dafür startet er nicht ohne den Bleiakku! Dieser besteht auch aus konventionellen Zellen, die nur in einem Plastikgehäuse zusammengefasst wurden. Leicht zu reparieren, aber nichts für Männer ohne Nerven.
"Hier spricht Rubber Duck auf Kanal eins-neun. Hört mich jemand? Hört mich jemand? Bitte kommen!"