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DMC

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Wednesday, May 27th 2009, 9:32pm

Ich und mein Ubuntu (der ultimative DMC Fragethread) ....

So. Schön den Jaunty Jackalope mal ausgepackt und versucht, diesen auf meine Kiste zu bekommen.

Live-DVD gebootet, Installation durchgeführt. Partitionierung gemacht. Funkt fast alles.

Ich hab eine Platte, die ist 160GB. Davon jeweils 50% Vista und 50% Ubuntu. Natürlich Dualboot. Partitionierung hat wunnerbar funktioniert. Alles kein Thema.

Problem: Ich hab ´nen Hardware-Raid über den Intel-Matrix-Controller am laufen. 2 1TB-Platten als Raid-Level 0. Unter Vista alles kein Thema. Schön eingebunden und fertig.

Seit der Ubuntu-Installation erzählt mir aber jetzt das Bios vom Intel-Matrix-Storage-Controller, der Raid-Verbund wäre "failed!". Somit weder unter Ubuntu noch unter Vista ist der Cluster zu sehen und schon garnicht zu nutzen! :(

Watn da schief?

Jemand schonmal sowas gehabt?

Board ist ein Asus P5QPro Deluxe.

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Wednesday, May 27th 2009, 10:37pm


Watn da schief?

Jemand schonmal sowas gehabt?


JOP

das ist ein onboard controller nehme ich an oder ein recht günstiger raid controller zumindest?

das sind KEINE ECHTEN RAID systeme... mehr oder minder sinds sowas wie software raids...
und da gibts unterstützung nur für windows (fast nur ohne großen ärger zumindest)

und da du ubuntu installiert hast welches das teil nicht als raid wahrnimmt ist somit dein "raid" halt nicht mehr vollständig unter windows!


bei raid systemen IMMER einen echten guten raid controller nehmen. alles andere ist murks
(oder halt direkt softwareraid was aber wesentlich langsamer ist und auch interoperabel bei win - linux)
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Wednesday, May 27th 2009, 11:02pm

bei raid systemen IMMER einen echten guten raid controller nehmen. alles andere ist murks
(oder halt direkt softwareraid was aber wesentlich langsamer ist und auch interoperabel bei win - linux)
Software-RAID ist für RAID0 und RAID1 praktisch genauso schnell wie Hardware-RAID. Nur RAID5 ist wegen der nötigen Parity-Berechnungen in Software langsamer.

DMC: Sind das jetzt drei Platten (1x160GB + 2x1TB)? Wenn dann das RAID auf den 2x1TB defekt ist, wäre natürlich komisch (und etwas besorgniserregend)...

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Wednesday, May 27th 2009, 11:16pm

kommt immer drauf an!

Bei Software-RAID werden bei Festplattenzugriffen neben dem Hauptprozessor (CPU) des Computers auch die System-Busse (PCI) stärker belastet als bei Hardware-RAID. Bei leistungsschwachen CPUs und Bus-Systemen verringert dies deutlich die Systemleistung; bei leistungsstarken, wenig ausgelasteten Systemen ist dies belanglos

ich zb habe einen 2400+ mit 1gb ram
da würde es merkliche unterschiede geben.

bei nem dualcore mit 2gb ram eher nicht mehr denke ich....


aber ich rate eher zu hardware raid weil systemunabhängig.
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Wednesday, May 27th 2009, 11:28pm

Bei Software-RAID werden bei Festplattenzugriffen neben dem Hauptprozessor (CPU) des Computers auch die System-Busse (PCI) stärker belastet
Naja, ich gehe mal davon aus, dass die Leute, die sich für RAID interessieren, auch aktuelle Hardware haben (= SATA und integrierter PCIe-Controller). Da spielt's dann keine Rolle. Ein echter RAID-Controller kostet auch schnell mal mehr als ein normales aktuelles Mainboard :) .
aber ich rate eher zu hardware raid weil systemunabhängig.
Ich rate von Hardware-RAID ab, einfach deswegen, weil ich schon mehr als einmal erlebt habe, dass der ach so tolle Controller kaputtgegangen ist und dann guter Rat sowohl teuer als auch nicht sofort verfügbar war (man muss halt exakt den gleichen oder einen garantiert kompatiblen Controller wiederbeschaffen...). RAID5 will sowieso niemand (da beim Schreiben u.U. sehr langsam und ohne ständigen Oberflächencheck eher unsicher) - also RAID1 in Software und fertig.

(wieder erfolgreich einen Thread gehijacked, sorry ;) )

DMC

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Wednesday, May 27th 2009, 11:39pm

Die Diskussion Pro und Contra Hardware/Software Raid und welcher Raid Level am besten ist führt hier jetzt zu keiner Lösung. Ich hab ein Mainboard mit einem Intel-Matrix-Storage-Hardware-Raid-Controller über S-ATA. Seit der Ubuntu-Installation funktioniert der Raid-Verbund garnicht mehr. Will sagen, weder unter Linux noch unter Windows, da (wie ich bereits schrieb) beim Initialisieren des Intel-Controllers schon herausstellt, dass der Raid-Verbund den Status "failed" hat.

Ich habe 1x160TB solo und 2x1TB als Raid 0 Verbund.

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Wednesday, May 27th 2009, 11:43pm

Quoted

1x160TB
;)

wie gesagt... dein raid ist hin weil linux den möchtegern-hardware raid nicht akzeptiert
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Wednesday, May 27th 2009, 11:45pm

Kuckuck?! :P

Wie soll denn das bitte gegeangen sein? Die Installation von Ubuntu hat physisch auf ´ner komplett alleinstehenden Platte stattgefunden (160GB). Da hatte der Raid-Verbund (2x1TB) nix mit am schaffen.

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Wednesday, May 27th 2009, 11:50pm

wie gesagt... dein raid ist hin weil linux den möchtegern-hardware raid nicht akzeptiert
Linux spielt doch offensichtlich in dem Zusammenhang gar keine Rolle, wenn schon das Controller-BIOS meckert.

Mal mit (c)fdisk nachgesehen, was sich auf den beiden Platten so findet? Vielleicht hat der Ubuntu-Installer mal eben die ID/den Typ einer Partition auf den RAID-Platten geändert? Oder den MBR auf den Platten neu geschrieben (wer weiß, ob die RAID-Lösung da irgendwelche IDs speichert... mit dd die ersten Sektoren der beiden Platten auslesen und im Hexeditor ansehen)? Auf jeden Fall mal ein Backup mit dd machen, wenigstens die ersten paar MB jeder Platte/Partition... (und für die Zukunft merken, dass man dd if=/dev/sdX of=backup_sdX.bin bs=1M count=1 und die Ausgabe von sfdisk -d für jede Platte immer sicher aufbewahren sollte) und halt im Netz auf Suche gehen... :)

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Wednesday, May 27th 2009, 11:51pm

und?

ubuntu bindet die beiden anderen platten ins system ein....

dabei finden lese/schreibezugriffe statt... wenn diese nicht 100% idetnisch sind.... defektes raid


edit:

das bios meckert seit der installation... also wirds wohl damit zu tun haben oder?
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sauhund

ist falsch abgebogen

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Wednesday, May 27th 2009, 11:53pm

ehrm, wieso sollte ubuntu irgendwas auf die platten schreiben beim mounten?
http://www.hitmen-console.org http://magicdisk.untergrund.net
Die Furcht vor der freimütigen Antwort kann auch robuste Charaktere befallen.

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Thursday, May 28th 2009, 12:06am

Mal das Intel-RAID-Tool in Vista oder System Repair von der Vista-CD ausprobiert?

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Thursday, May 28th 2009, 12:12am

mir wäre neu, daß ein OS garnicht auf vollkommen eingebundene (r/w) dateisysteme zugreift.... bzw nur lesend...

https://help.ubuntu.com/community/FakeRaidHowto
http://forum.ubuntuusers.de/topic/ubuntu-und-raid.../
http://forum.ubuntuusers.de/topic/raid-p…nd-intel-ich9r/

und hier das gleiche probelm wie bei dir

http://www.ubuntu-forum.de/post/237638/r…tion#post237638


das "RAID" welches ja keines ist, wird im mbr gespeichert meine ich.
da linux das nicht erkennt schreibt es den mbr nach der installation als wären es zwei getrennte platten...
somit sind die platten wieder getrennt... so denke ich es.

auf jedenfall liegts daran, daß es fakeraid ist und linux das nicht ohne weiteres erkennt.

hatte ich selber schon die erfahrung
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Retrofan

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Thursday, May 28th 2009, 2:55am

da linux das nicht erkennt schreibt es den mbr nach der installation als wären es zwei getrennte platten...

Ich lese hier interessiert mit. Versuchst du DMC vorsichtig darauf vorzubereiten, dass er durch die Installation gerade mal bis zu 2 TB Daten verloren hat? Ist das unwiederbringlich oder kann man da noch was retten?

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Thursday, May 28th 2009, 2:59am

sein raid wird er meiner meinung nach eergessen können!
jedoch war es bei mir so, daß ich beide platten auslesen konnte, also normal anschließen konnte

nur weil das raid nicht mehr geht sind nicht unweigerlich alle daten defekt/futsch

es wurde nur halt irgendwas nicht 100% synchron auf die platten geschrieben und schon stimmt das raid nicht mehr!
dann meckert das raid-bios halt... was es auch soll!

also ich würde die platten ausbauen, einzeln auslesen und alles neu machen :D

auf jedenfall veruschen die platten auszulesen bevor überhaupt was gemacht wird!

schon blöde wenn man extra ein raid nimmt um datensicherheit zu haben und genau dabei passiert was... kenne das leider!
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Thursday, May 28th 2009, 10:14am

Quoted

1x160TB
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wie gesagt... dein raid ist hin weil linux den möchtegern-hardware raid nicht akzeptiert


Nö es ist hin weil es nicht bei der installation auch Konfiguriert wurde in Ubuntu. Das macht man normal alles manuell. Ich denke mal mit dem Schreiben von Grub auf die erste der 2 Platten vom Verbund hat er das Raid gekillt.

Wenn er Mirror Raid hatte kann er die 2. HDD alleine als non Raid anklemmen und hat noch seine Daten ;))


Chris
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Thursday, May 28th 2009, 10:46am

nur weil das raid nicht mehr geht sind nicht unweigerlich alle daten defekt/futsch
Die Daten selbst sind höchstwahrscheinlich noch alle in Ordnung. Im Zweifelsfall sollte man mit etwas dd-Magie oder per speziellem Programm noch drankommen (z.B. für degraded RAID5 und defekte einzelne Sektoren auf einer weiteren Platte gibt's solche Programme). In diesem Posting hat jemand ein ziemlich exakt gleiches Problem auch per Vista System Repair wieder flicken können (anscheinend weiß Vista direkt ab Werk mit Software-RAID umzugehen oder so).
schon blöde wenn man extra ein raid nimmt um datensicherheit zu haben und genau dabei passiert was... kenne das leider!
Er hat doch ein RAID0 (Striping), das hat mit Datensicherheit nichts zu tun, eher mit dem Gegenteil (hast Du das mit RAID1 verwechselt?). Eine einzelne (Teil-)Partition sollte man bei RAID0 auch nicht mounten können (immerhin fehlt jeder zweite Sektor...), deswegen verstehe ich Deine Einwände in Sachen "Da wurde halt was von Linux aus gemountet und dabei geschrieben" auch nicht. Auch den MBR sollte der Ubuntu-Installer eigentlich nicht auf die zweite Platte schreiben. Ich sehe also nicht, was da an "Linux" das Problem sein sollte, könnte mir aber vorstellen, dass sich der Ubuntu-Installer dämlich anstellt und an Stellen schreibt, von denen er sich fernhalten sollte. Das Problem liegt dann aber klar am Installer und nicht am RAID-Setup, egal wie "billig" das sein sollte.

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Thursday, May 28th 2009, 11:17am

(anscheinend weiß Vista direkt ab Werk mit Software-RAID umzugehen oder so).


XP konnte damit auch schon ab werk umgehn, wie gesagt sind diese möchtegern hardware raid teile auf den mobos eigentlich eher softwareraids die von windows gut unterstützt werden, von linux leider nicht :(

Er hat doch ein RAID0


hast Du das mit RAID1 verwechselt?


mehr oder weniger... hatte raid0 im kopf :baby:
dann sieht die sache anders aus, sorry...

Ich sehe also nicht, was da an "Linux" das Problem sein sollte


so wie ich das verstehe ist die 160gb platte die boot partition und die 2x1tb platten zusätzlich angehängt, also kein system drauf! wenn der ubuntu installer nun die beiden platten nicht als raid erkennt und sie einzeln einhängt und eventuell in deren mbr einen schreibvorgang tätigt, sind die beiden platten nicht mehr synchron und schon ist das raid hin....

jo mit DD mal beide platten 1zu1 abbilden und an den images mit tools versuchen, NICHT an den platten! wenn da nur das geringste schief geht... tada... datenmüll :D

wegen raid0/1
ich würde wenn ich sowas mache immer 10 vorziehen, schnell UND sicher.
diese striped raids sind mir immer unsympathisch gewesen! ich hab datensicherheit immer schnelligkeit vorgezogen.
aber das muß jeder selber wissen
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Thursday, May 28th 2009, 5:55pm

Liebe Spekulanten, Schwarzseher, Pessimisten und sonstige Mitstreiter dieses Threads,

ich darf verkünden, dass alles wieder bestens funktioniert. Kein Problem mehr mit dem Raid. Alle Daten noch vorhanden. Vista läuft, Ubuntu läuft. Alles top!

Jetzt interessiert euch sicherlich, was ich getan habe, damit das Ding wieder rennt, gell?

Ich sags euch: nüscht. :D

Ich habe lediglich gestern abend die Kiste runtergefahren und gerade eben wieder gestartet - Sache erledigt.

Nach x Warmstarts gestern abend bot sich immer das gleiche Bild: Raid failed!

Obs der Kaltstart gebracht hat? Vielleicht ist heute anderer Luftdruck als gestern oder der Strom ist heute sauberer? Keine Ahnung.

Jedenfalls danke ich euch fürs spekulieren.... ;)

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Wednesday, June 3rd 2009, 8:33pm

So, nächstes Problem. Ich hab hier 'ne externe Platte, 120Gig, über USB in Ubuntu eingebunden (/dev/sdd1). Kein Problem soweit. Das Filesystem ist derzeit NFTS. Jetzt will ich die Platte über Ubuntu auf Fat32 formatieren. Soweit wohl auch keim Problem:

Mit "sudo mkdosfs -v -F 32 -n NAME /dev/sdd1" gibt es folgende Ausgabe:

Source code

1
2
3
4
5
6
7
mkdosfs 3.0.1 (23 Nov 2008)
/dev/sdd1 has 255 heads and 63 sectors per track,
logical sector size is 512,
using 0xf8 media descriptor, with 234436608 sectors;
file system has 2 32-bit FATs and 32 sectors per cluster.
FAT size is 57208 sectors, and provides 7322567 clusters.
Volume ID is f9149d2f, volume label NAME


Soweit, so schön. Jetzt nochmal fix mit

"sudo fdisk -l" getestet, wie die Platte eingebunden ist:

Source code

1
2
   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sdd1               1       14594   117218304    7  HPFS/NTFS


Wie dem aufmerksamen Leser nicht entgangen sein wird, hat dat Drecksdingen immer noch NTFS (weil sonst ständ doch da "FAT") oder?! :nixwiss:

Also direkt mal an die PS3 gestöpselt (die kann ja irgendwie nur FAT32) und getestet und siehe da: Absolut N Ü S C H T ! ! ! :(

Jetzt ihr bittesehr .... :winke: