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21

Sunday, April 8th 2012, 6:49am

Eins muss man dem SX64 aber lassen, er sieht echt geil aus.

DrZarkov

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22

Sunday, April 8th 2012, 7:11am

Und das Bild ist zwar klein, aber gestochen scharf. Und bunt.

Meine beiden ersten Monitore waren ein Schwarzweißfernseher "Orbiter 416" mit einer 16 cm Bildröhre. Schwarzweiß natürlich. Alternativ hatte ich einen "Saba Schauinsland" aus den 1960ern, ebenfalls Schwarzweiß, aber mit 60 cm Bildröhre. (Für 5 DM von einem Klassenkameraden gekauft.) Der Nachteil war die sterbende Bildröhre, mit einem Balken unten und entsprechend Eierförmigen Kreis beim Testbild (und entsprechend sahen Menschen in Filmen aus wie Humpty Dumpty: der Kopf so groß wie die Beine.) Außerdem wurde das Bild bei hellen Szenen immer sehr groß. Also ich hätte damals meinen C64 mit Datasette und zwei unbefriedigenden Schwarzweißfernsehern liebend gerne gegen einen SX 64 getauscht.
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23

Sunday, April 8th 2012, 2:07pm

Der 5-Zoll-Monitor des SX64 war einfach viel zu klein, er hätte schon ein paar Zoll größer ausfallen sollen, aber bei der damaligen Konkurenz, dem Osborne 1 war er genau so groß und nur monocrom.

Evtl. hätte Commodore den Monitor ganz weglassen sollen, und dafür lieber ein oder zwei 1541 Diskettenkaufwerke einbauen sollen und eine Art C64D, anbieten sollen. Einen kleinen C64 mit abgesetzer Tastatur und eingebauter 1541 (nicht so ein Monster-PET-Gehäuse) hätte ich mir damals sicherlich gekauft, weil mich das Kabelgewirr am C64 mit 1541 und Netzteil einfach nur störte, mit dem kleinen Farbmonitor konnte ich nichts anfangen und war mir mit überr 2000 DM auch damals viel zu teuer ...

Aber Commodore schaute einfach nicht nach der Konkurrenz, warum nicht einen C64 mit eingebauter Datasette anbieten als Konkurrenz zum CPC646 und mit dem aufkommen von Homecomputern mit immer besseren BASIC-Interpreter (MSX, CPC) hätte man wie später GEOS1.2 jedem C64 gleich ein SIMONS-Basci-Modul mit ins Packet gelegt, dann wäre auch dieser Nachteil nicht mehr vorhanden ...

AntaBaka

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24

Sunday, April 8th 2012, 2:21pm

Evtl. hätte Commodore den Monitor ganz weglassen sollen, und dafür lieber ein oder zwei 1541 Diskettenkaufwerke einbauen sollen und eine Art C64D, anbieten sollen.
? Der SX64 hatte doch schon ein eingebautes Laufwerk.

Quoted

warum nicht einen C64 mit eingebauter Datasette anbieten als Konkurrenz zum CPC646
Ich glaube nicht, dass der CPC646 dem C64 so richtig groß Konkurrenz gemacht hat.
Ein eingebautes Kasseettenlaufwerk wäre meiner Meinung nach extrem lächerlich gewesen. Gerade in DE, wo die meisten Leute sehr schnell auf Disketten umgestiegen sind. Da hätte man höchsten in UK noch mit punkten können.

daybyter

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25

Sunday, April 8th 2012, 2:54pm

Es gab doch eine Version mit 2 eingebauten Floppies?

Ein Portabler, der mich damals überzeugt hat (nachdem ich einen Test in der Computer Persönlich gelesen hatte :-) ), war der Tandy 4P. Der hatte dann auch einen ernsthaften Bildschirm, wie ich finde:

http://fjkraan.home.xs4all.nl/comp/trs80-4p/

Zipcom

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26

Sunday, April 8th 2012, 2:55pm

Ich glaub nicht dass der Monitor damals wirklich das große Problem war, zumal man ja jederzeit einen ausgewachsenen Bildschirm anschließen konnte. Dies wurde aber bei der Bewerbung kaum hervorgehoben. Der SX hat damals auf eine professionelle Käuferschicht spekuliert, das zeigt schon der hohe Preis. Das Problem war meiner Meinung nach der Ruf von Commodore als Hersteller von Home- (Spiel-) Computern. Damit konnten sie zu der Zeit nicht bei den Firmen landen, die Commodore wahrscheinlich auch nicht den professionellen Support zutrauten den Firmen erwarten (wahrscheinlich zu Recht). Man erinnere sich – Commodore hat in Spielwarenabteilungen verkauft. Also der SX für den Homebereich zu teuer und die Company für den Probereich unglaubwürdig. Wer außer Technikfreaks mit zu viel Geld hätte das Teil kaufen sollen. Schade drum den eigentlich war er seiner Zeit voraus. Ich wollt damals immer einen haben, leider hatte ich nicht zu viel Geld (wie die meisten).
"Nostalgie ist die Fähigkeit, darüber zu trauern, dass es nicht mehr so ist, wie es früher nie gewesen ist." - Manfred Rommel

controlport2

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Sunday, April 8th 2012, 3:22pm

Als mein Dad die Cevi-Anlage angeschleppt hat war auch nur ein Grünmonitor (ohne Lautsprecher!) dabei. Das ging anfangs natürlich auch, man war ja noch nicht verwöhnt.
Naja, und Sound hat mir dann ein Freund gezaubert....er hat an das Kabel vom Videoausgang einen Lautsprecher angelötet. :D

Ich denke schon, dass der Moni (s. Vergleich mit dem Osbourne) für die Zeit ausreichend war, zumindest wurde das ja offensichtlich von der Fachpresse, wie oben zu lesen steht, nicht groß moniert. Für Zockerkiddies war das Teil halt nicht gemacht.
Aber der Moni war in der Tat schön scharf, ich weiß es noch, als ob es gestern war....

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28

Sunday, April 8th 2012, 3:48pm

Mhm, ich muss aber nun mal Tele unterstützend zur Seite stehen: nach nur wenigen Antworten auf die Frage schweift man vom Thema ab. Frage war: War der SX ein Erfolg?

Aufgrund der Seriennummern muss es mehr als 50.000 Geräte gegeben haben. Klar, ist keine C64-Liga, aber immerhin.
Der SX-64 war einer der ersten "All-In-One"-Geräte und der erste Computer mit eingebautem Farbdisplay. Natürlich begann da auch schon die Zeit der ersten PC-und Apple-Laptops, diese hatten aber aus Kostengründen noch Monochrom-Displays.

Erfolg bedeutet: Hat er die Zielgruppe erreicht? Mich würde interessieren: hat Commodore den SX "nur mal so" auf den Markt geschmissen, weil´s technisch machbar war und die eh zuviel Kohle hatten, oder gab es eine angestrebte Zielgruppe?
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schlonkel

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Sunday, April 8th 2012, 4:03pm

Der SX war desweegen kein Erfolg weil er die Zielgruppe klar verfehlt hat. Der konservative Anwender, auf den der SX nun mal gezielt hat, war nicht auf farbige Displays scharf. Und er wollte 80 Zeichen. Für ihn war zu diesem Zeitpunkt IBM und ein Grün- resp. Bernsteinmonitor das Maß der Dinge, alles was darüber hinausging einfach nur Spielerei. Und das war auch gleich das zweite Manko von Commodore. Die waren zu dem Zeitpunkt schon längst durch IBM abgehängt worden und als Spielcomputerhersteller gebrandmarkt, ähnlich Atari - die CBM-Serie war zwar noch oft im Einsatz, verkauft wurde 1983/1984 aber nichts mehr in der Richtung. Und VC20 und C64 waren nun mal keine ernsthaften Systeme. Schon allein der 40-Zeichen-Bildschirm beim 64er war ein No-Go.

So war der SX sicherlich technisch nicht schlecht, er hatte aber einfach keinen Kunden.

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TheRyk

KKK?! That's not good.

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Sunday, April 8th 2012, 7:51pm

War die Zielgruppe nicht doch eher der berufliche Anwender?
Wenn Sie irgendwelche Satzzeichen in meinen Postings vermissen, bedienen Sie sich, bitte:
@!#?@! (Zitat Q*bert, Arcade Version, 1982)

AntaBaka

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Sunday, April 8th 2012, 7:54pm

War die Zielgruppe nicht doch eher der berufliche Anwender?
Klar, aaber zu dem Zeitpunkt war kaum noch ein beruflicher Anwender an einem C64 interessiert.
Allein als mobiles Gerät für Messungen etc war es zu gebrauchen. dafür aber letztendlich recht teuer im Vergleich zu dedizierter Hardware.

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Sunday, April 8th 2012, 8:18pm

Professionelle Anwender wollten keine 80 Zeichen.

Zu dieser Zeit wollten professionelle Anwender elektronische Schreibmaschinen.
Wer den C64 nicht ehrt ist des x64ers nicht wert.

schlonkel

Landgräfin Schnorchel von Möhren

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33

Sunday, April 8th 2012, 8:21pm

Zu dieser Zeit wollten professionelle Anwender elektronische Schreibmaschinen.

Ne, das war die Polizei :D

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FXXS

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Sunday, April 8th 2012, 10:10pm

Schreibmaschinen hatten doch mehr als 40 zeichen pro Zeile oder nicht??

sl FXXS

controlport2

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Sunday, April 8th 2012, 10:54pm

Jepp. 80! :D

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Jerrymaus

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Monday, April 9th 2012, 1:27am

1983 kam der Compaq Portable auf den Markt.
IBM Kompatibel, 128 KB, auf 640 KB erweiterbar, 80 Zeichen Monochrom (Grün) Bildschirm mit 9 Zoll Diagonale.
2 Diskettenlaufwerke, wahlweise 1 Diskettenlaufwerk und 1 Festplate 10 MB.

Osborne und Kaypro konnten mit vielen CP/M Programmen punkten.

1984 hat IBM dann mit dem 5155 nachgezogen.
Jerrymaus has attached the following images:
  • IBM5155.jpg
  • Sokoban.jpg

c64doc

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Monday, April 9th 2012, 9:49am

Gegen den Compaq Portable war der SX allerdings ein absolutes Sonderangebot. Neupreis ohne Festplatte 3590$. Zu der Zeit war der Dollar rund 4,50 DM wert. Also rund 16000 DM. Eine 10 MB Festplatte schlug auch mal eben mit 10000 DM zu Buche. Also so ein Compaq Portable war mit 25 000 DM (eher mehr) nicht gerade als Homecomputer gedacht.

Für 25 000 DM bekam man 1983 schon einen guten Mittelklassenwagen.
Gruß Manfred (C64doc)
Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

MaTel

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38

Monday, April 9th 2012, 9:53am

Gegen den Compaq Portable war der SX allerdings ein absolutes Sonderangebot. Neupreis ohne Festplatte 3590$. Zu der Zeit war der Dollar rund 4,50 DM wert. Also rund 16000 DM. Eine 10 MB Festplatte schlug auch mal eben mit 10000 DM zu Buche. Also so ein Compaq Portable war mit 25 000 DM (eher mehr) nicht gerade als Homecomputer gedacht.


Damals konnte man mit dem Hardwareverkauf schnell richtig viel Patte verdienen. Aufschläge von über 50% zum Großhandelspreis waren keine Seltenheit und wurden anstandslos bezahlt. Heute sieht die Lage extrem anders aus.
Hardware- und Softwaremessie

Jerrymaus

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Monday, April 9th 2012, 4:17pm

Quoted

Also so ein Compaq Portable war mit 25 000 DM (eher mehr) nicht gerade als Homecomputer gedacht.


Sicherlich nicht.
Der SX zielte ja auch nicht in die Richtung.
Der konservative Anwender hatte, wenn es denn portabel sein musste, die Möglichkeit alle von Schlonkel aufgezählten Eigenschaften zu erwerben.
Natürlich zum entsprechenden Preis.

Mein IBM 5155 war übrigens mit einem Eprombrenner (Sunshine EW701) ausgerüstet und als Programmiergerät gekennzeichnet.
Dazu hätte auch ein SX ausgereicht.

Ich denke, viele der Portabelen (wie auch bei Meinem) wurden erst später mit einer Festplatte ausgestattet, als die Preise deutlich gesunken waren und Programme immer größer wurden. Ebenso Speichererweiterungen.

Telespielator

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40

Monday, April 9th 2012, 6:08pm

Mein Onkel hatte damals einen SX64 als Auto"einbau".

Gibt's davon Fotos??? DAS würde ich gerne mal sehen!
Es gab doch eine Version mit 2 eingebauten Floppies?
Nein, gab es nicht, oder?
Ich glaub nicht dass der Monitor damals wirklich das große Problem war, zumal man ja jederzeit einen ausgewachsenen Bildschirm anschließen konnte. Dies wurde aber bei der Bewerbung kaum hervorgehoben.
Genau das war mir ja auch schon aufgefallen. In den bekannten Anzeigen sieht man immer nur den SX64 als einzelnes Gerät z.B. am Pool, aber nie wird darauf hingewiesen, daß man den auch an den Fernseher im Wohnzimmer klemmen kann, wenn man möchte, was ja gerade bei den Heimcomputern eine wichtige Eigenschaft war. Aber Commodore hat die Möglichkeit, Peripherie anzuschließen, wohl selber nicht so wichtig gefunden, sonst könnte man bei dem Teil den Internen Monitor
vielleicht auch ausschalten (um ihn zu schonen, während man ihn am externen Bildschirm betreibt..).
Das Problem war meiner Meinung nach der Ruf von Commodore als Hersteller von Home- (Spiel-) Computern.
Naja, aber mit der CBM-Reihe war Commodore ja auch im Profibereich vertreten. Vielleicht hätte man das Ding besser als CBM 6400-SX vermarkten sollen?! Das Argument, daß die CP/M-Kisten über ein größeres Software-Angebot verfügten, zieht nur bedingt, finde ich.
Einerseits gibt es so ziemlich alles an Office-Anwendungen auch für den Cevi, andererseits wurde der ja auch mit der CP/M-Option beworben, die es mit
dem Z80-Modul zumindest theoretisch gab. Außerdem hätte man ja ein Office-Paket als Steckmodul gratis dazugeben können.
Frage war: War der SX ein Erfolg?
...und warum (nicht)?
Erfolg bedeutet: Hat er die Zielgruppe erreicht? Mich würde interessieren: hat Commodore den SX "nur mal so" auf den Markt geschmissen, weil´s technisch machbar war und die eh zuviel Kohle hatten, oder gab es eine angestrebte Zielgruppe?
Das interessiert mich auch. Als Zielgruppe stelle ich mir vor allem Vertreter vor, die vor Ort beispielsweise verschiedene Finanzierungsmodelle vorrechnen wollten. Vielleicht wäre dafür ein eingebauter Thermodrucker sinnvoll gewesen?!

Kennt irgendjemand Werbeanzeigen für den SX64, wo dieser mit angeschlossener Peripherie gezeigt wird?
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Verstöße gegen das TspG werden umgehend und gnadenlos von Supererdbeeregeahndet!

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