Viele Arcadegehäuse (Cabinet) findet man nur noch in einem sehr schlechten Zustand, meist verfault und die Sperrholzplatten lösen sich wegen schlechter Lagerung im Keller bereits auf - deshalb sollte man sich vor der Fahrt zur Ansicht/Abholung den Zustand genau mitteilen lassen, ansonsten fährt man viele Kilometer umsonst, weil man böse überrascht wird (oft ist allein schon der Gestank unannehmbar!).
Wie schon gesagt, die Dinger sind schwer und der Platzbedarf auch sehr groß, das Arcadegehäuse (Cabinet) benötigt ja fast so viel Platz wie eine komplette Amiga-Sammlung

, wer es wirklich zu 100% wie in der Spielhalle möchte, der greift zu so einem originalen Arcade-Cabinet.
Als Alternative könnte man auch eines selber bauen welches im Maßstab verkleinert ist (nur machen wenn man handwerklich geschickt ist und auch das Schreinerwerkzeug dazu hat oder eben gleich beim Schreiner passend zusägen lassen, so dass man es nur noch verschrauben/verleimen muss.
(beim Schreiner auch mal Fragen, was dort die Spannplatten kosten, oft günstiger als im Baumarkt, bei weitaus bessere Qualität !)
Dann könnte man auch einen kleineren Monitor einplanen, evtl auch TFT den gibt es gebraucht bei EBAY für weit unter 100 Euro, günstige Modell ohne DVI gibt es auch nur für unter 100 Euro. Dann kann man an der Tiefe des Gehäuse nochmals kräftig Platz einsparen.
Als Eingabegeräte konnte man entweder einen originale Arcade-Stick nehmen und ihn mit einem digitalen USB-Joypads für den Anschluss an den PC umbauen. Ich habe z.B. den SEGA Dreamcast-Arcade-Stick mit dem inneren eines Microsoft USB-Gamepad versehen,
da kommt schon etwas Arcade-Feeling auf:
Je nachdem welche Spiele man machen will, würde wohl auch ein Mini-ATX-Mainbaord mit Celeron M oder Atom 230/330 (z.B. INTELD945GCLF) ausreichen, so ein Mainbaord bekommt man für ca. 60-90 Euro, benötigt gerade mal 15 Watt, man benötigt dann nur noch ein DRAM-Speichermodull (1 GB DDRAM für 12 Euro) und ein ATX-Netzteil (da würde dann ein 250W-Gerät völlig ausreichen). Als Speichermedium könnte man eine 2 GB-CF-Karte mit CF-IDE-Adapter nutzen.
Ich würde aber dann auf alle Fälle noch eine Möglichkeit einbauen, eine SEGA Dreamcast im Arcade-Gehäuse unterzubringen, denn gerade für die Dreamcast gibt es viele gute Arcade-Hits, auch läßt sich die Dreamcast mit einem Dreamcast-VGA-Kabel mit einem PC-Monitor verbinden.
Also einen Jostick/Monitr-Umschalter für MAME vom PC und SEGA Dreamcast.
Man könnte aber auch gleich eine umgebaute Xbox1 nehmen, da gibt es ein gutes MAME-Version dazu und viele Acrade-Spiele die es auch auf der Dreamcast gab, gut die umgebaute Xbox1 bietet kein VGA-Signale sondern nur (S)Video, RGB und YUV, dafür aber auch HD-Auflösung. Acradestick gibt es auch für die Xbox1.
Es führen als viele Wege zum Ziel, z.B. original Cabinett oder Eigenbau des (Holz)-Cabinet, Hardware vom PC, Dreamcast oder Xbox, oder original Hardware umbauen, Einsatz welches Betriebssytems usw.