CBM 8032-32B kein Bild

  • Habs nit den Plänen versucht.
    6502 zwischen Pin 1/8 ->5,1V
    2114 zwischen Pin 9/18 ->5,1V
    4116 zwischen Pin 9/16->5,1V
    Ist das normal das CR2 sehr warm wird?
    Die Datasette hört nach dem einschalten des Rechners nicht auf zu laufen, das ist bestimmt nicht richtig, oder?

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  • Es gibt im 8032 drei verschiedene Mainboard-Versionen.

    Allen ist gemeinsam, daß die DRAMs mit drei Spannungen versorgt werden: -5V, +5V und +12V.
    Messpunkte an den DRAMs:
    +5V Pin 9
    -5V Pin 1
    +12V Pin 8
    GND Pin 16
    Die 3 Spannungen jeweils gegen GND Messen.

    Unterschiedlich sind die Mainboards bei den Spannungsreglern.
    Die Version 8032030 und 8032080 haben für +5V zwei Spannungsregler mit je 1,5A.
    Die Version 8032090 hat nur einen Spannungsregler für +5V mit 3A.
    Bei den Versionen mit den zwei Spannungsreglern ist also auch noch darauf zu achten, daß die Ausgangsspannungen beider Regler gemessen werden.
    Leider ist den Schaltplänen nicht zu entnehmen, welche Chips an welchem Spannungsregler angeschlossen sind.
    Die Elkos C9 und C11 sind aber im Schaltplan den beiden Spannungsreglern zugeordnet.

    Abweichungen bis +/- 5% von den Nominalspannungen sind entsprechend der Datenblätter zulässig.
    Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
    Edmund Burke (1729-1797)
  • 5,1V ist OK.
    Aber die +12V Spannung ist mit 11,1V zu gering.
    Außer einem schlappen Spannungsregler kommt als Ursache für die zu geringe Spannung auch eine Überlastung in Betracht.
    Da könnte auch der zu warme Gleichrichter drauf hindeuten.
    Wird der Kühlkörper ungewöhnlich heiß? Auch das wäre ein Indiz für Überlastung.
    Den 12V-Regler würde ich aber in jedem Fall erneuern.
    Wenn der bei normaler Last nur 11,1V liefert ist er hin, und wenn er jetzt mit Überlast läuft, besteht die Gefahr, daß er auf kurz oder lang kaputt geht.
    Weite Fehlersuche würde ich erst betreiben, wenn das erledigt ist - falls das dann noch erforderlich ist.

    PS.: Ich habe mal die Datenblätter der 4116-DRAMs von TI und Motorola gecheckt,
    beide geben 10,8V bis 13,2V als zulässige Spannung an.
    Wenn aber die zu geringe Spannung durch Überlastung entsteht,
    kann am anderen Ende des Mainboards die Spannung erheblich niedriger sein.
    Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
    Edmund Burke (1729-1797)
  • Das finde ich nun echt seltsam.
    Da würde ich jetzt den Strom auf der 12V Leitung messen.
    Die Bohrungen in der Platine sind normalerweise so groß, daß man das Lötzinn am Ausgang des Spannungsreglers absaugen kann, und der Pin dann keinen Kontakt mehr hat.
    Dann kann man ein Amperemeter zwischen den Ausgang des Spannungsreglers und die Platine schalten.

    Den Regler zum Messen ganz rausnehmen sollte man nur machen, wenn man einen geeigneten Kühlkörper zur Hand hat, auf den man den bei der Messung setzt, sonst ist der ratzfatz auf 180 .... °C 8o
    Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
    Edmund Burke (1729-1797)
  • Feinsicherung im Meßgerät durchgebraten?
    Wie groß ist der Ampere-Meßbereich des Meßgerätes?

    In den DRAM-Datenblättern steht für die 12V-Leitung was von average 35mA, macht bei 16 Stück 560mA.
    Ein 1A Meßbereich scheint mir demnach schon angezeigt.

    Unabhängig davon: Wenn Du bei zwei verschiedenen Spannungsreglern 11,1V mißt, sehe ich außer einer Überlastung als weiter mögliche Ursache auch ein Sch@@@-Meßgerät.
    Benutzt Du da was vertrauenswürdiges? Hast Du vielleicht ein anderes zum kontrollieren?
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    Edmund Burke (1729-1797)
  • Neu

    Nur der Vollständigkeit halber ... wie hoch ist der Strom am Spannungsregler?

    Probier doch bitte mal das in Beitrag 17 erwähnte aus - Rechner mit warmgelaufener Bildöhre aus- und wieder einschalten.
    Sieht Du dann Zeichensalt, der direkt gelöscht wird?
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    Edmund Burke (1729-1797)
  • Neu

    Kurios...
    Der niedrigste angegebne Strom der DRAM-Datenblätter für 12V ist 1,5mA (standby current)
    Für 16 Stück wären das also 24mA.
    Vielleicht mit der Kommastelle vertan?
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    Edmund Burke (1729-1797)
  • Neu

    Probleme mit dem großen Glättungselko sind mir dabei noch nie untergekommen.
    Da tippe ich eher auf ein Porblem mit der /RESET-Schaltung.

    Um RAM-Fehler auf den richtigen IC einzugrenzen kann man, wenn durch Tausch der oberen und unteren 16k der Rechner zum laufen zu bringen ist, z.b. mit dem eingebauten TIM-Monitor oder Basic-Programmen einfache Tests durchführen.
    Die beiden RAM-Bänke können einfach durch kreuzen der Widerstände R10 und R11 getauscht werden. Das sind die Leitungen /CAS0 und /CAS1.
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    Edmund Burke (1729-1797)
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